Schieder – „Mit Steuergeld finanziertes Mölzer/Vilimsky-Plagiat Fall für Amt für Betrugsbekämpfung“

„Euer Geld für unsere Leut“: FPÖ-EU-Spitzenkandidat gibt bei Parteifreund Mölzer Pseudo-Studie in Auftrag und finanziert so auch rechtsextremes Magazin „Zur Zeit“. Laut einem aktuellen Bericht der Tageszeitung „Der Standard“ hat FPÖ-EU-Spitzenkandidat Vilimsky mit Steuergeld eine überwiegend plagiierte Studie finanziert, die er bei seinem Parteifreund, FPÖ-Bildungssprecher Mölzer in Auftrag gegeben hat. SPÖ-EU-Spitzenkandidat Andreas Schieder kritisiert diesen „grob fahrlässigen und wiederholten verschwenderischen Umgang der FPÖ mit dem Steuergeld der Menschen“ und betont, dass „für Vilimsky‚Euer Geld für unsere Leut‘ offenbar das neue FPÖ-EU-Wahlkampf-Motto ist“. Schieder machte außerdem klar, „dass es sich bei dieser sogenannten Studie um ein zusammengeschustertes Machwerk aus der blauen Kopierwerkstatt handelt, mit dem Vilimsky laut ‚Standard’-Bericht noch dazu auf Steuerzahler-Kosten das rechtsextreme Wochenblatt ‚Zur Zeit‘ querfinanziert hat“. Für Schieder ist klar: „Dieser FPÖ-Skandal muss voll aufgeklärt werden. Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler haben ein Recht darauf zu wissen, was mit ihrem hart erarbeiteten Steuergeld passiert. Die Vilimsky/Mölzer-‚Studie‘ ist ein Fall für OLAF: Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung muss hier dringend tätig werden und Licht in die blauen Machenschaften bringen“, sagte Schieder heute, Mittwoch, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

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siehe auch: Vilimskys Plagiatkonglomerat: Was war die Leistung? Schon einmal haben wir freche Plagiateure aufgedeckt. Ausgerechnet das rechtsextreme Magazin „Info-Direkt“, das regelmäßig über die „Lügenpresse“ herzieht, hat ausgiebig von dieser abgeschrieben – ohne Quellenangabe. Wenn jetzt eine vom EU-Spitzenkandidaten der FPÖ, Harald Vilimsky, bei einer blauen Beratungsgesellschaft in Auftrag gegebene Studie ebenfalls sehr deutliche Plagiate und Falsifikate aufweist, dann stellen sich gleich mehrere Fragen.Die erste und noch einfach zu beantwortende Frage ist natürlich, um welche Studie handelt es sich? Die Studie bzw. eigentlich „Recherche“ genannte Arbeit trägt den Titel „Für ein Europa der Vaterländer … Europas rechtsdemokratische und patriotische Bewegungen – politische Aktivitäten, Wahlerfolge, inhaltliche Orientierung im Zeitraum 2016 und 2017“. Ein Titel mit großem Anspruch, dem die von Harald Vilimsky mit der Durchführung der „Recherche“ beauftragte „Edition K3 Gesellschaft für Sozialpolitische Studien. Verlags- und Beratungs Ges.mbH“ mit ihrem Kärntner Büro nicht wirklich gerecht wird. Das ist sehr, sehr milde ausgedrückt. Das aus Mitteln des Europäischen Parlaments (Budgetlinie 400) finanzierte Werk war ursprünglich über die EU-Seite der FPÖ in einer nicht downloadbaren Version abrufbar, danach verschwand diese Version, tauchte gut versteckt, wieder an anderer Stelle auf, und nun, kurz nachdem es dazu eine Anfrage des „Standard“ an Vilimsky gab, ist das Opus Magnum auch dort nicht mehr zu finden. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt!

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