#Aying – Ein Prosit auf die #AfD

In Berlin hat jüngst ein Restaurant der AfD-Fraktionsspitze eine Reservierung verweigert. Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband sieht das nicht so eng – und sagt erst nach Protesten eine AfD-Veranstaltung ab. Berlin ist ganz anders als Bayern. In der Bundeshauptstadt hat gerade das Restaurant Bocca di Bacco der Fraktionsspitze der AfD im Bundestag eine Reservierung verweigert, mit der Begründung: “Politiker, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, politischer Einstellung oder Hautfarbe diskreditieren, möchten wir nicht bedienen.”Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband ist da nicht so. Im Brauereigasthof Aying der Präsidentin Angela Inselkammer hätte die AfD kürzlich beinahe eine Veranstaltung mit Vertretern rechtspopulistischer Parteien aus Österreich, Ungarn, den Niederlanden und Italien abgehalten. Erst nach Protesten kündigte Inselkammer den Vertrag – mit der etwas dünnen Begründung, die Partei habe für die Veranstaltung ein Werbevideo gedreht, in dem sie Markeninhalte des Ayinger Unternehmens verwendet hätte.Angela Inselkammer äußert sich öffentlich zwar gerne mal despektierlich darüber, dass “die Kinder, die freitags die Schule schwänzen”, mehr Applaus bekämen als Bayerns Wirte, ist aber offenbar nicht so kleinlich, wenn es um die AfD geht. Schließlich konnte Bayerns Dehoga zur diesjährigen Großveranstaltung “Gastro-Frühling” gleich drei Bundestagsabgeordnete der Rechtspartei begrüßen. Und der frühere oberbayerische Bezirksvorsitzende, Franz Bergmüller, sitzt seit Herbst für die AfD im Landtag.

via sz: Aying – Ein Prosit auf die AfD

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