Auch Irland lässt homophoben Baptistenpfarrer aus Amerika nicht einreisen

Der Chef der Faithful Word Baptist Church würde gerne alle Homosexuellen hinrichten lassen. Wegen seiner radikalen Ansichten darf er nicht in Europa predigen. Nach den niederländischen haben auch die irischen Behörden dem homophoben Pastor Steven L. Anderson aus dem US-Bundesstaat Arizona die Einreise verweigert. Der Geistliche, der Chef der Faithful Word Baptist Church in der Großstadt Tempe, hätte eigentlich bei einer Kirchenveranstaltung in Dublin predigen sollen. Sein geplanter Auftritt hatte zu Protesten in Irland geführt – mehr als 14.000 Menschen unterzeichneten eine Petition, in der eine Einreisesperre für den “Hassprediger” gefordert wurde. Daraufhin erklärte Justizminister Charlie Flanagan von den konservativen Fine-Gael-Partei des offen schwulen Premierministers Leo Varadkar am Sonntag, er habe eine entsprechende Verfügung (“Exclusion Order”) unterzeichnet. Laut der “Irish Times” verweigert Irland erstmals seit Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes vor 20 Jahren jemandem die Einreise. Bereits vor zwei Wochen hatten das Schengen-Land Niederlande dem evangelikalen Pastor wegen menschenverachtender Aussagen ebenfalls die Einreise verweigert – das Einreiseverbot gilt für alle 26 Staaten, die das Schengener Abkommen unterzeichnet haben (queer.de berichtete). Die Republik Irland ist allerdings nicht Teil des Schengen-Raumes.

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