Schulveranstaltung zur U18-Wahl – #AfD-Abgeordneter inszeniert #Skandal – #schauhin #pinocchiopartei #werzuspätkommtdenbestraftdasleben #loserladen

Kurz vor der U18-Wahl wollten Schüler mit Politikern diskutieren. Ein AfD-Vertreter dufte nicht dabei sein – weil er sich zu spät angemeldet hatte. Auf den ersten Blick scheint die Sache klar: Martin Trefzer, Mitglieder der Abgeordnetenhausfraktion der AfD und Sprecher des Bezirksverbandes Treptow-Köpenick, wird von einem Lehrer des “Gebrüder-Montgolfier-Gymnasium” im selben Bezirk dazu aufgefordert, ein Podium im Vorfeld der am Freitag stattfindenden U18-Wahl zu verlassen. Trefzer wehrt sich, pocht auf Gleichbehandlung. Schließlich dürfen die Vertreter der übrigen fünf Abgeordnetenhausfraktionen bleiben, nur er nicht. Einen “sehr undemokratischen Akt” nennt Trefzer das Geschehen im Nachhinein, die AfD-Fraktion wittert einem Skandal. Während das per Twitter und Youtube veröffentlichte Video in den sozialen Netzwerken Kreise zieht und teilweise heftig kommentiert wird, stellt sich die Sachlage jedoch etwas anders dar, als von Trefzer unterstellt. Aus der Senatsverwaltung für Bildung heißt es, die AfD sei – genau wie alle anderen Parteien auch – bereits Mitte März zu dem Podium eingeladen worden. Eine Reaktion darauf habe es – wiederum im Gegensatz zu allen anderen – nicht gegeben. Bis zum vergangenen Freitag. Um 14.36 Uhr ging eine Mail mit Bitte um die Teilnahme Trefzers ein. Sie wurde am Montag in der Schule gelesen und beantwortet – dem Tag der Veranstaltung. Vor diesem Hintergrund, und nicht weil man die AfD nicht auf dem Podium haben wollte, wurde Trefzer die Teilnahmen an dem Podium verwehrt, erklärte Iris Brennberger, Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung. Die Lehrer hätten nicht ausreichend Zeit gehabt, die Schüler auf die Teilnahme Trefzers vorzubereiten, sagte sie weiter und führt aus, dass in Vorbereitung der Veranstaltung die Programme der teilnehmenden Parteien von den Schülern analysiert worden seien.
Die AfD war nicht darunter, sie hatte sich schließlich erst gar nicht und dann zu spät zurückgemeldet. Nach einer ausführlichen Betrachtung des Sachverhalts sei die Senatsverwaltung zu der Auffassung gelangt, die Schule habe richtig gehandelt, sagte Brennberger weiter und spricht von “Überrumpelung” und der bekannten Strategie der AfD, sich selbst in die “Opferrolle” zu stellen. (…) Trefzer sei offensichtlich vorbereitet und in Begleitung eines Kameramannes in der Schule erschienen. Lehrer und Schüler wurden gegen ihren Willen gefilmt, in dem veröffentlichten Video aber verpixelt. Deshalb sei schließlich auch die Polizei hinzugerufen worden.Der Vorfall zeigt: Mit ihrem eigenen Slogan “Mut zur Wahrheit” nimmt es die AfD und ihre Abgeordneten nicht ganz so genau, wenn es der eigenen Sache nützt.

via tagesspiegel: Schulveranstaltung zur U18-Wahl AfD-Abgeordneter inszeniert Skandal

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