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Offiziell hält die AfD Distanz zu den rechtsextremen Identitären. Das hindert einen Abgeordneten nicht daran, mit Daniel Fiß einen der beiden IB-Chefs zu beschäftigen. Einer der beiden Vorsitzenden der vom Verfassungsschutz beobachteten rechtsextremen Identitären Bewegung (IB) hat einen Job im Bundestag angetreten. Der 26-jährige Daniel Fiß aus Rostock ist beim AfD-Bundestagsabgeordneten Siegbert Droese angestellt, wie dieser ZEIT ONLINE bestätigte. Damit sein Mitarbeiter den Bundestag betreten kann, hat Droese für Fiß einen Bundestagsausweis beantragt. Nach Informationen von ZEIT ONLINE wurde diesem Antrag bislang nicht stattgegeben, denn die Bundestagspolizei prüft noch, ob von Fiß ein Sicherheitsrisiko ausgeht. Daniel Fiß’ politische Wurzeln liegen in der Neonaziszene in Mecklenburg-Vorpommern. Er war zunächst Mitglied der Jungen Nationaldemokraten, der Nachwuchsorganisation der NPD, und lief auf rechtsextremen Demonstrationen mit. In den vergangenen fünf Jahren wurde er während seines Politikstudiums in Rostock zur Führungsfigur der Identitären Bewegung und stieg in deren Bundesvorstand auf. Die IB verfolgt nach Ansicht des Verfassungsschutzes rechtsextremistische Bestrebungen, weswegen die Gruppe von dem Inlandsnachrichtendienst seit 2016 als Verdachtsfall geführt und beobachtet wird. In Droeses Büro ist Fiß seit März befristet für zwei Monate angestellt, wie der Abgeordnete per E-Mail bestätigte. (…) Abgeordnete der AfD haben schon mehrfach Rechtsextremisten beschäftigt. Der bekannteste Fall ist Maximilian T., der als Komplize von Franco A. galt und gegen den deswegen die Generalbundesanwaltschaft ermittelt hatte. Das Verfahren wurde inzwischen eingestellt. Maximilian T. war noch während der Ermittlungen vom AfD-Abgeordneten Jan Nolte angestellt worden und hatte Zugang zum Bundestag bekommen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hält A. und T. für Rechtsextremisten. Es lägen bei ihnen “tatsächliche Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung vor”, sagte ein Vertreter des BfV im Februar in einer Sitzung des Innenausschusses im Bundestag.

via zeit: Identitären-Chef hat Job im Bundestag

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