Strafe für „Oldschool Society“-Mitglied – Bewährung für Rechtsextremen – #oss #terror

Ein Mitgründer der Oldschool Society ist zu knapp anderthalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die Gruppe plante Anschläge auf Asylheime. Die rechte Terrorgruppe „Oldschool Society“ (OSS) plante Anschläge auf Asylbewerberunterkünfte – einen Mitbegründer hat die Staatsschutzkammer des Oberlandesgerichts Dresden nun verurteilt. Wie das Gericht mitteilte, erhielt der 39-Jährige am Donnerstag wegen „mitgliedschaftlicher Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung“ eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und fünf Monaten, ausgesetzt zur Bewährung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Kammer folgte damit Forderungen von Generalstaatsanwaltschaft und Verteidigung nach einer Bewährungsstrafe. Der Angeklagte Marco K. war nach Auffassung des Gerichts an der Gründung der OSS im August 2014 beteiligt, gehörte ihr bis zur Auflösung im Mai 2015 an und unterstützte sie aktiv. Ein Geständnis wertete der Senat strafmildernd. Die Vereinigung mit zuletzt etwa 30 Mitgliedern in ganz Deutschland plante den Ermittlungen zufolge Brand- und Sprengstoffanschläge auf bewohnte Asylbewerberunterkünfte. Die OSS sei „national, völkisch, ausländerfeindlich und rassistisch“ und habe Tote zumindest billigend in Kauf genommen

via taz: Strafe für „Oldschool Society“-Mitglied – Bewährung für Rechtsextremen

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