„Adolf.H“ am „Führerhaus“ Papenburg distanziert sich von Nazi-Symbolik

Seit Ende Juni kursiert ein Foto in sozialen Netzwerken. Es zeigt einen Lkw der Papenburg AG. Vor dem Fahrer steht hinter der Frontscheibe das Namensschild „Adolf H“, oben prangt ein Aufkleber „Führerhaus“. Die Geschäftsleitung der Firma spricht von einem inakzeptablen Verhalten und hat Konsequenzen gezogen. „Wir wurden auf dieses im Foto festgehaltene, inakzeptable Verhalten unseres Berufskraftfahrers bereits am 14. Juni aufmerksam gemacht. Noch am selben Tag wurde das Fahrzeug durch die Disposition freigestellt, da für uns die Entfernung sämtlicher Symbolik Priorität hatte“, sagte Geschäftsführerin Angela Papenburg auf Nachfrage der MZ. Gegen den Berufskraftfahrer sei man arbeitsrechtlich vorgegangen. Außerdem habe die Geschäftsleitung einen Maßnahmekatalog erarbeitet, der durch den Vorstand bestätigt wurde. Papenburg entschuldigt sich für das Verhalten des Mitarbeiters Gleichzeitig entschuldigt sich das Unternehmen für das Verhalten des Mitarbeiters. „Es steht außer Frage, dass dies weder den Werten noch den Überzeugungen unseres Unternehmens entspricht. Derartiges Verhalten wird in unserem Haus nicht toleriert und wir gehen gemeinsam dagegen vor.“

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siehe auch: Mit „Adolf H.“ auf der Autobahn: Trucker provoziert mit Nazi-Deko. Ein äußerst fragwürdiger Schriftzug hinter der Frontscheibe eines Lastwagens sorgt für Wirbel. Denn der Fahrer trug gleich mehrfach offen seine Gesinnung zur Schau. Das Foto eines Lastwagens sorgt in diesen Tagen für reichlich Entsetzen weit über Sachsen hinaus. Denn hinter der Frontscheibe seines gelben Lasters im ostdeutschen Halle hatte der Fahrer ein gut sichtbares Nummernschild angebracht. Auf diesem waren nicht etwa gängige Vornamen wie „Erwin“ oder „Susanne“ eingestanzt. Stattdessen prangte dort für alle Verkehrsteilnehmer sichtbar: „Adolf .H“. (…) So war weiter oben im Lastwagen in riesigen Lettern in Frakturschrift das Wort „Führerhaus“ aufgedruckt. Dies als Zeichen linksradikaler Fantasien zu interpretieren, käme wohl niemandem in den Sinn. Und der Lastwagen-Fahrer ging bei der fragwürdigen Dekoration seines Führerhauses noch einen weiteren Schritt. Er brachte hinter dem Beifahrersitz seines Lkw eine Reichskriegsflagge an. (…) Der Fahrer muss nun mit sehr ernsten arbeitsrechtlichen Schritten rechnen. Die Firma Papenburg hat außerdem angekündigt, dass nun sämtliche Lastwagen auf rechte Aufdrucke und Dekoration überprüft werden soll.

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