#Ukraine – #Fernsehsender in #Kiew mit #Granatwerfer beschossen

In der Ukraine wollte ein TV-Sender einen prorussischen Film des US-Regisseurs Oliver Stone ausstrahlen. Nun wurde das Gebäude des Kanals angegriffen – mit einem Granatwerfer. In der Ukraine wird kommendes Wochenende ein neues Parlament gewählt. Mitten im Wahlkampf kam es nun zu einem folgenschweren Vorfall. Vor der Ausstrahlung eines als prorussisch geltenden Films ist das Gebäude des Fernsehsenders 112 in Kiew mit einem Granatwerfer beschossen worden. Die Polizei stufte die Tat in der Nacht zum Samstag als Terrorakt ein. Die Fassade des Hauses sei dabei beschädigt worden, teilten die Ermittler mit. Wer dahinter steckt, war zunächst unklar. Nach Angaben des Senders wurde niemand verletzt. “Aber es war laut”, hieß es. Der TV-Kanal hatte am Tag vor dem Vorfall einen Appell an die Polizei veröffentlicht, Journalisten vor der “Willkür von nationalen Radikalen” zu schützen. Diese versuchten, “durch Drohungen die redaktionelle Politik des Senders zu beeinflussen”, hieß es. Film handelt vom proeuropäischen Maidan-Protest Der Sender will einen Film des US-amerikanischen Regisseurs Oliver Stone über die Ereignisse in der Ex-Sowjetrepublik nach den proeuropäischen Protesten auf dem Maidan – dem Unabhängigkeitsplatz – in Kiew vor fünf Jahren zeigen. Dafür wurde auch der russische Präsident Wladimir Putin interviewt. In der Ukraine wird der Film von vielen als russlandfreundlich eingestuft.

via spon: Ukraine Fernsehsender in Kiew mit Granatwerfer beschossen

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