„So was gehört ins KZ hier“ – 3000 Euro Strafe, weil er Flüchtlinge beleidigte – #kaltland

Für ausländerfeindliche Beleidigungen vor einer Flüchtlingsunterkunft muss ein Hellersdorfer Familienvater 3000 Euro Strafe zahlen. Das Amtsgericht Tiergarten verurteilte den Gärtner wegen Volksverhetzung und Bedrohung zu 150 Tagessätzen à 20 Euro. Stephan K. (41, fünf Kinder) legte vor Gericht ein Geständnis ab. Am 30. Juni 2018 sei er „sehr alkoholisiert“ gewesen: „Deshalb weiß ich nicht mehr so viel, meine Frau erzählte mir danach alles.“ Er sei vom Renovieren einer Wohnung gekommen. In der Wittenberger Straße (Marzahn) kam es laut Anklage zu den Beleidigungen vor dem Flüchtlingsheim. Er soll ein rotes Cuttermesser hervorgeholt haben, mit ausgefahrener Klinge auf Heimbewohner gezeigt und gerufen haben: „Kommt runter, ich f… euch!“ Laut Anklage bezichtigte er Flüchtlinge, Vergewaltiger zu sein. Mit der Bemerkung „So was gehört ins KZ hier“ billigte er damals öffentlich laut Berliner Staatsanwaltschaft die Massenvernichtung von Menschen in Konzentrationslagern während der Zeit des Nationalsozialismus.

via bz berlin: „So was gehört ins KZ hier“ – 3000 Euro Strafe, weil er Flüchtlinge beleidigte

Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *