Eine kleine Atombombe mit „massiv verseuchtem Abgasstrahl“

Nach der Explosion einer neuartigen russischen Waffe rätseln Experten immer noch über die Ursache. Klar ist jedoch, dass bei dem Unglück Radioaktivität freigesetzt wurde. Der Vorfall zeigt, wie gefährlich die Riesendrohnen schon ohne Unfall sind.Es gibt ein paar Regionen auf der Erde, die ständig von Spionagesatelliten beobachtet werden. Dazu gehört auch das militärische Testgelände Nyonoska im Norden Russlands. Als US-Präsident Donald Trump vor einigen Tagen auf Twitter von einer beunruhigenden „Skyfall“-Explosion berichtete, dürfte er vorab von den amerikanischen Geheimdiensten über den Vorfall informiert worden sein. „Skyfall“ ist die Bezeichnung der Nato für eine der modernsten Waffen Russlands – eine Riesendrohne, auch Cruise Missile genannt, die nicht nur einen Atomsprengkopf tragen kann, sondern auch mit Atomantrieb funktioniert. (…) Die schätzungsweise zehn Meter lange Cruise Missile Skyfall, die bei den russischen Militärs 9M730 Burevestnik heißt, ist eine von zwei neuen Drohnenmodellen mit Atomantrieb, über die Moskau verfügt. Neben dem Skyfall-Modell für den Angriff aus der Luft wird auch ein atomangetriebener Riesentorpedo mit 24 Meter Länge für Angriffe unter Wasser entwickelt, der den Namen Poseidon trägt und in der Nato als Kanyon bezeichnet wird. Mit einer Geschwindigkeit von etwa 60 Knoten, also rund 110 km/h, könnte er in ein paar Tagen vom Nordpolarmeer aus die amerikanische Ostküste erreichen.

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