Razzia bei “Nordkreuz” Mehr als 30.000 Schuss Munition gefunden

Die Gruppe “Nordkreuz” aus Mecklenburg-Vorpommern gilt als rechtes Terrornetzwerk. Bei einer Razzia stößt die Polizei auf Waffen und große Mengen Munition. Einiges davon verstößt gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Zwei Monate nach Razzien bei einem Mitglied der mutmaßlich rechtsextremistischen Gruppe “Nordkreuz” in Mecklenburg-Vorpommern hat das Bundeskriminalamt (BKA) der Staatsanwaltschaft Schwerin eine erste Analyse der beschlagnahmten Waffen und Munition vorgelegt. “1400 Schuss schwere Munition, eine Maschinenpistole vom Typ “Uzi” und ein Schalldämpfer fallen unter das Kriegswaffenkontrollgesetz”, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Nach Angaben der Ermittlungsbehörde wurden laut RND insgesamt mehr als 30.000 Schuss Munition sowie “Massen an Datenträgern” bei den Durchsuchungen von 14 Einrichtungen, Wohnungen und Häusern am 12. Juni sichergestellt. Die genauen Vertriebswege würden in den kommenden Monaten noch weiter untersucht. Auch die Auswertung der Datenträger sei noch nicht abgeschlossen, hieß es weiter. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Schwerin erklärte dem RND, dass sich die 1400 Schuss schwere Munition, die “Uzi” und der Schalldämpfer illegal im Besitz von “Nordkreuz” befunden hätten.

via ntv: Razzia bei “Nordkreuz” Mehr als 30.000 Schuss Munition gefunden

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