Rechtsextremer im Bundeskriminalamt

Ein Rechtsextremer soll im Sommer im Bundeskriminalamt als Praktikant gearbeitet haben, berichtet der „Kurier“. Laut seiner Facebook-Seite war er Fan von deutschen Neonazis, sowie mehreren rechtsextremen Seiten.Die dem Mann zugewiesen Abteilung ermittelt etwa bei Betrugsfällen, Vermögensabschöpfung und übernimmt Ermittlungen über Organisierte Kriminalität und Geldwäsche. Angeblich hatte ein Mitarbeiter im Bundeskriminalamt gegoogelt, wer der neue Praktikant sei. Dabei soll er auf die Gesinnung des Mannes gestoßen sein. Das Innenministerium teilte dem „Kurier“ mit, dass der Mann keinen Zutritt zu sensiblen Bereichen etwa der SOKO Ibiza gehabt hat. Ihm wurden Tätigkeiten wie „das Auswechseln von Türschildern“ überantwortet. Der Mann war etwa 2017 bei der Gedenkfeier für den NS-Piloten Walter Nowotny am Wiener Zentralfriedhof, die als Treffpunkt der rechtsextremen Szene in Österreich

via orf: Rechtsextremer im Bundeskriminalamt

siehe auch: Rechtsextremer bekam Praktikum im Bundeskriminalamt. Der Fan von der Neonazi-Gruppe Unwiderstehlich und Vorstand des Rings Freiheitlicher Studenten soll laut Kurier den Posten noch unter Kickl bekommen haben (…) Über Facebook erkundigte sich J. B. 2015 bei der NPD, ob man gleichzeitg Mitglied bei der NPD und bei der FPÖ sein könne. Die Screenshots liegen dem STANDARD vor. Die NPD sah darin keine Probleme.
RFS und Burschenschaft Olympia Außerdem sei er Fan der rechtsextremen Hooligan-Gruppe “Unwiderstehlich”. Diese Gruppe soll von einstigen Küssel-Freunden geführt werden. In dieser Gruppe postete etwa der Burschschafter Thomas K. aus dem BVT-Ausschuss. Dass es dem Rechtsextremen gelungen war, beim Sicherheitspersonal im Parlament anzuheuern, sorgte für einen Skandal. J. B. ist bestens vernetzt: Er sitzt im Vorstand des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS) und ist Mitglieder der rechtsextremen Burschenschaft Olympia. In seinem Buch “Stille Machtergreifung” schreibt Hans-Henning Scharsach, “keine der österreichischen Burschenschaften trägt ihre Verwurzelung in den Traditionen des Nationalsozialismus so offen zur Schau wie die Wiener Olympia, der einige der einflussreichsten FPÖ-Politiker angehören”.

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