Wirbel um möglichen #Identitären auf #FPÖ-Liste – #noIB

Ein auf der Landesliste für die Nationalratswahl kandidierender FPÖ-Kandidat sorgt für Aufregung. Dieser soll auf einer auch der ZIB vorliegenden BVT-Liste als Mitglied der rechtsextremen Identitären aufscheinen. Der Unternehmer findet sich auf der Landesliste der oberösterreichischen Freiheitlichen auf einem der hintersten Plätze. Der FPÖ-Kandidat Philipp Samhaber scheint, wie zuvor zunächst auch die APA mit Verweis auf eine Aufstellung der Justiz berichtete, als Mitglied der rechtsextremen Vereinigung auf. Insgesamt 528 Mitglieder der rechtsextremen Identitären sind auf der Liste der Ermittlungsbehörde erfasst. Dem FPÖ-Kandidaten in Oberösterreich ist darauf auch eine Mitgliedsnummer zugewiesen. Der Mann schreibt außerdem für das als rechtsextrem geltende Onlinemagazin Wochenblick und wird in mehreren einschlägigen Foren zitiert. (…) Der Landesgeschäftsführer der SPÖ Oberösterreich, Georg Brockmeyer, forderte in einer ersten Reaktion die ÖVP auf, aktiv zu werden: „Dass hier noch immer kein Aufschrei von den Anständigen in der ÖVP kommt, ist beschämend. Wer zu all dem schweigt und die Zusammenarbeit fortführt, macht sich mitschuldig.“ Die Volkspartei solle die „Stelzer-Haimbuchner-Allianz“ aufkündigen. Laut der SPÖ-Sprecherin für Gedenkkultur, Sabine Schatz, sind die „Distanzierungsversuche der FPÖ zu den rechtsextremen Identitären kläglich gescheitert“. Jetzt sei es an der Zeit, dass auch die Kurz-ÖVP endlich Farbe bekenne und eine Neuauflage einer Koalition mit der FPÖ ausschließe, so Schatz.

via orf: Wirbel um möglichen Identitären auf FPÖ-Liste

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