Entsetzen nach rechtsradikalem #Angriff auf #Synagoge – #Trauer nach Schüssen in #Halle – #terror #anschlag

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler handelt es sich bei dem Mann, der in Halle in Sachsen-Anhalt zwei Menschen erschossen hat, um einen Einzeltäter. Er ist offenbar rechtsextrem und hat ein Video von sich und der Tat ins Internet gestellt. Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, reagierte “mit Entsetzen und tiefer Erschütterung” auf das Attentat. Ein offenbar rechtsextremer Mann hat in Halle in Sachsen-Anhalt eine Synagoge angegriffen und, als er nicht in das Gebäude eindringen konnte, zwei Menschen erschossen, auf der Straße und in einem Döner-Imbiss. Wie NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung aus Sicherheitskreisen erfuhren, heißt der festgenommene mutmaßliche Täter Stephan B. und ist deutscher Staatsbürger. Er drehte ein Video von der Tat und stellte es ins Internet. Das Vorgehen erinnert nach Angaben von Terrorexperten an das desjenigen Mannes, der im März im neuseeländischen Christchurch in zwei Moscheen 51 Menschen erschossen hatte. Der Täter in Halle griff am höchsten jüdischen Feiertag an, dem Versöhnungsfest Jom Kippur. Am Nachmittag nahm die Polizei einen Tatverdächtigen fest, machte aber zunächst keine Angaben zu seiner Identität.

via sz: Entsetzen nach rechtsradikalem Angriff auf Synagoge – Trauer nach Schüssen in Halle

siehe auch: Attacke in #Halle – #Rechtsextremer Hintergrund – Täter soll ein 27-jähriger Deutscher sein – #terror #anschlag. Dür den Angriff auf die jüdische Gemeinde in Halle soll nach SPIEGEL-Informationen der 27-jährige Deutsche Stephan B. verantwortlich sein. Hinweise deuten auf ein rechtsextremes Motiv hin – und auf einen Einzeltäter. Im Fall des Angriffs auf die jüdische Gemeinde in Halle werden neue Details bekannt: Nach SPIEGEL-Informationen handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um den 27-jährigen Stephan B. aus Sachsen-Anhalt. Den Ermittlern liegt inzwischen ein Video vor, das der Attentäter offenbar mithilfe einer Helmkamera aufnahm. Der Film zeigt, wie B. eine Passantin in der Nähe des jüdischen Friedhofs sowie einen Gast in einem Döner-Bistro in der Nähe der Synagoge erschießt; Angriff in Halle – Stream voller Hass. Der Angriff auf eine Synagoge und einen Imbiss in Halle ist im Netz übertragen worden. In dem Stream leugnet der Täter den Holocaust und bezieht sich auf andere rechtsextreme Attentate. Der Angriff auf eine Synagoge und einen Döner-Imbiss in Halle hat einen rechtsextremen Hintergrund. Auf der Plattform Twitch übertrug der mutmaßliche Täter den Anschlag. Das Video wurde mittlerweile gesperrt, liegt der ARD aber vor. Auf dem Video spricht der Attentäter auf Englisch, allerdings mit deutschem Akzent. Er behauptet, den Holocaust habe es nicht gegeben. Zu seinem Motiv für den Anschlag sagt er, Feminismus führe zu weniger Geburten, deswegen gebe es Masseneinwanderung – und hinter all diesen Problemen stecke “der Jude”. Er bezieht sich somit auf andere rechtsextreme Attentäter, beispielsweise auf den von Christchurch. (…) Konkret geht es um die Legende von einem angeblichen “Bevölkerungsaustausch”, die Rechtsradikale in verschiedenen Staaten verbreiten. Der Begriff taucht auch bei AfD-Politikern und den “Identitären” auf, die einen “Großen Austausch” befürchten. Der Attentäter von Christchurch hatte vor seiner Tat Kontakt zu dem “Identitären” Martin Sellner. Dieser veröffentlichte bereits kurz nach den Schüssen von Halle ein Video auf YouTube, in dem er sich explizit von Gewalt distanzierte. Rechtsextreme Attentäter beziehen sich offen aufeinander, einige kündigten ihre Taten in Boards wie 8chan an. Der Wissenschaftler Daniel Köhler spricht daher von neuen Tätertypen: Diese wollten “tatsächlich die eigene Person, den Anschlag an sich und das Manifest, die Ideen dahinter, in die Öffentlichkeit tragen mit diesem einen fulminanten Anschlag”. Es handele sich dabei um junge Erwachsene, die mit den sozialen Medien, dem Internet aufgewachsen seien, erklärte Köhler in der ARD-Reportage “Rechter Terror”; Rechtsextremist wollte in Synagoge in Halle Massaker anrichten. Die jüdische Gemeinde in Halle entgeht knapp einem Massaker. Ein Attentäter will die Synagoge stürmen, scheitert aber. Dann erschießt er zwei Menschen. Es soll ein 27-jähriger Deutscher sein. Ein schwerbewaffneter Täter hat am Mittwoch versucht, in einer Synagoge in Halle/Saale ein Blutbad unter rund 80 Gläubigen anzurichten. Die jüdische Gemeinde entging an ihrem höchsten Feiertag Jom Kippur nur knapp einer Katastrophe. Der mutmaßliche Rechtsextremist Stephan B. aus Sachsen-Anhalt wollte nach Angaben aus Sicherheitskreisen am Mittwochmittag die Synagoge mit Waffengewalt stürmen, scheiterte jedoch. Danach soll der 27-jährige Deutsche vor der Synagoge und in einem nahen Döner-Imbiss zwei Menschen erschossen und mindestens zwei weitere verletzt haben. Er floh vom Tatort und wurde am Nachmittag festgenommen. (…) Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sagte am Abend: „Die Brutalität des Angriffs übersteigt alles bisher Dagewesene der vergangenen Jahre und ist für alle Juden in Deutschland ein tiefer Schock.” Zugleich erhob er schwere Vorwürfe gegen die Polizei. „Dass die Synagoge in Halle an einem Feiertag wie Jom Kippur nicht durch die Polizei geschützt war, ist skandalös.” Er fügte hinzu: „Wie durch ein Wunder ist nicht noch mehr Unheil geschehen.”

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