Razzien in vier Ländern wegen rechtsextremer Drohschreiben

Sie drohten per E-Mail mit Sprengstoffanschlägen. Gegen Moscheen, Flüchtlingsunterkünfte und andere Einrichtungen. Jetzt schlugen die Ermittler im Morgengrauen gegen sieben rechtsextreme Beschuldigte zu. Nach islamfeindlichen Drohschreiben gegen Moscheen, Ankerzentren, Parteizentralen und Medien haben Ermittler bei einer konzertierten Aktion in vier Bundesländern mehrere Gebäude durchsucht. Der Einsatz richtete sich gegen sieben Beschuldigte aus dem rechtsextremen Milieu in Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Sie sollen auch Sprengstoffanschläge angedroht haben. (…) Sichergestellt wurden Datenträger wie Computer, Smartphones und Festplatten – “alles was mit dem Versand von E-Mails zu tun hat”, sagte ein Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamtes. “Sämtliche Beschuldigte stehen schon länger im Fokus polizeilicher Ermittlungen.” Nun soll unter anderem weiter ermittelt werden, welche Verbindungen die Männer untereinander genau hatten und welche Verbindungen sie genau zur rechtsextremen Szene hatten. Die insgesamt 23 Schreiben waren den Ermittlern zufolge vom 8. bis 23. Juli bundesweit per E-Mail versandt worden. Unterzeichnet waren sie mit “Volksfront”, “Combat 18” oder “Blood and Honour (trotz Verbot sind wir nicht tot)” – alles rechtsextreme Organisationen. Die Drohschreiben gingen an Ankerzentren für Flüchtlinge, islamische Zentren, Moscheen, Parteizentralen und Presse- und Medienagenturen.

via morgenpost: Razzien in vier Ländern wegen rechtsextremer Drohschreiben

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