Bielefeld: Prozess gegen Neonazi um Volksverhetzungs-Vorwürfe

Der Rechtsextremist Sascha Krolzig steht ab Donnerstag (10.10.2019) erneut in Bielefeld vor Gericht. Der 32-jährige Bundesvorsitzende der Partei “Die Rechte” geht vor dem Landgericht gegen seine Verurteilung wegen Volksverhetzung vor. Eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten ohne Bewährung hatte das Bielefelder Amtsgericht im Februar 2018 verhängt. Krolzig hatte den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Herford/Detmold antisemitisch beleidigt, ihn als “frechen Juden” bezeichnet. Bei Sitzungsbeginn am Morgen erschien Krolzig in Begleitung von etwa zehn Sympathisanten, von den einige lautstark Partei für ihn ergriffen.
Freie Meinungsäußerung? Im Prozess hatte sich der 32-Jährige auf das Recht der freien Meinungsäußerung berufen. Vergeblich, denn der Angeklagte ist ein bekannter Neonazi, der seine erste einschlägige Verurteilung bereits mit 17 Jahren kassierte.

via wdr: Bielefeld: Prozess gegen Neonazi um Volksverhetzungs-Vorwürfe

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