#Razzia gegen Verdächtige #Drohmail-Autoren wohl bei “Blood & Honour” – #terror #bh #28

Die Polizei ist gegen mutmaßliche Verfasser von 23 Schreiben vorgegangen, die im Juli unter anderem Anschläge androhten. Sie sollen nach Panorama-Recherchen eine verbotene Neonazi-Organisation weitergeführt haben. Am Mittwoch durchsuchten Beamte des Bayerischen Landeskriminalamtes Wohnungen von sieben Verdächtigen in Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Anlass der Razzia war ein Ermittlungsverfahren gegen die Urheber von insgesamt 23 Drohschreiben, die im Juli bundesweit per E-Mail verschickt wurden. Darin wurde unter anderem mit Sprengstoffanschlägen gedroht. Betroffen waren Moscheen, Parteizentralen, Ankerzentren in Bayern und Medienagenturen. Unterzeichnet waren die Schreiben unter anderem mit “Blood & Honour”, “Combat 18” und “Volksfront”. Zur verbotenen Gruppe “Blood & Honour” gibt es nach Recherchen des ARD-Magazins Panorama offenbar tatsächlich enge Verbindungen. So gehören die sieben Personen, die in Verdacht stehen, die Drohmails verfasst zu haben, zu einer Gruppe Rechtsextremisten, die das verbotene Neonazi-Netzwerk “Blood & Honour” im Geheimen fortgeführt haben sollen. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft München bestätigte Panorama, dass alle sieben Beschuldigten auch verdächtig sind, gegen das Vereinigungsverbot von “Blood & Honour” verstoßen zu haben. Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt seit 2018 gegen zwölf Neonazis wegen Verstößen gegen das Vereinigungsverbot. Ihnen wird vorgeworfen, die in Deutschland verbotene Organisation “Blood & Honour” fortgeführt zu haben. Das Neonazi-Netzwerk wurde im Jahr 2000 durch das Bundesinnenministerium verboten.

via tagesschau: Razzia gegen Verdächtige Drohmail-Autoren wohl bei “Blood & Honour”

siehe auch: Razzien in vier Ländern wegen rechtsextremer Drohschreiben. Sie drohten per E-Mail mit Sprengstoffanschlägen. Gegen Moscheen, Flüchtlingsunterkünfte und andere Einrichtungen. Jetzt schlugen die Ermittler im Morgengrauen gegen sieben rechtsextreme Beschuldigte zu. Nach islamfeindlichen Drohschreiben gegen Moscheen, Ankerzentren, Parteizentralen und Medien haben Ermittler bei einer konzertierten Aktion in vier Bundesländern mehrere Gebäude durchsucht. Der Einsatz richtete sich gegen sieben Beschuldigte aus dem rechtsextremen Milieu in Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Sie sollen auch Sprengstoffanschläge angedroht haben.

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