Rechtspopulisten und der #Attentäter von #Halle – Die #Verantwortung der #AfD – #terror

Schmähung der angeblich Anderen, Verharmlosung des Nationalsozialismus: Auch Deutschlands Rechtspopulisten haben in den vergangenen Jahren den Boden bereitet für den neuen Terror von rechts. Die AfD hat nichts damit zu tun, gar nichts. Sagt die AfD. Führende Politiker beeilten sich, den Anschlag auf die Synagoge in Halle zu verurteilen. Und sie verwahrten sich gegen Vorwürfe, in ihren Reihen steckten geistige Brandstifter. Aber so leicht kommt die AfD da nicht raus. Sie steckt drin in diesem Fall, ziemlich tief, auch wenn niemand behauptet, es gebe einen direkten Bezug zum Attentäter. Es geht um Räume des Denkens und Sagens, die entweder geschlossen sind oder offen. Manche bleiben besser zu, weil es unanständig ist, sie zu betreten, manchmal auch gefährlich. Aber Spitzenpolitiker der AfD haben in den vergangenen Jahren viel getan, um zwei dieser Denkräume zu öffnen und andere hineinzulocken. Beide haben mit diesem Attentat zu tun.
Der eine Raum ist die Abwertung und Schmähung der angeblich Anderen. Ein krudes Deutschtum wird in Reihen der AfD definiert und propagiert. Wer Flüchtling ist, wer Muslim ist, soll nicht dazugehören, wird beschimpft, wird mit Verjagung bedroht. Damit wird der Blick verändert. Man sieht nicht den Menschen. Man sieht Herkunft, Rasse, Glaube. (…) Der andere Raum ist die Verharmlosung des Nationalsozialismus. Auch hier hat die AfD einen Fuß in die Tür gesetzt und dann immer weiter gedrückt, damit der Spalt größer wird.

via spon: Rechtspopulisten und der Attentäter von Halle Die Verantwortung der AfD

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