Eigentümer schließt Deal mit der #AfD aus – #ausgründen

Die AfD möchte ein Haus in Spandau zu kaufen und dort die Geschäftsstelle aufbauen. Das sorgt für heftige Reaktionen. Nun meldet sich der Eigentümer zu Wort. Die AfD muss ihre Suche nach einer geeigneten Immobilie für die Unterbringung der Geschäftsstellen von Bundes- und Berliner Landesverband fortsetzen. Am Dienstagnachmittag erklärte Stefan Klingsöhr, der Eigentümer eines Hauses, an dem die Partei Interesse gezeigt hatte, dass “ein Verkauf des Gebäudes Wilhelmstraße 23 oder eine Vermietung an die AfD ausgeschlossen ist. Die Klingsöhr Unternehmensgruppe wird weder diese noch andere Flächen an die AfD verkaufen oder vermieten.” AfD-Mitarbeiter hatten das Haus in Spandau im September besichtigt. Die Partei überlegte, das Gebäude zu mieten oder gar zu kaufen. Noch am Montag hatte die AfD getwittert, sie sei “gekommen um zu bleiben”. Laut Klingsöhr war die Entscheidung der AfD “bereits mitgeteilt” worden. Unklar blieb zunächst, wann diese Entscheidung kommuniziert worden war. Mit Bezug auf seine Haltung vom Dienstag, Verhandlungen über eine Vermietung oder der Verkauf seiner Gebäude vertraulich zu behandeln, erklärte Klingsöhr: “In diesem Fall haben wir es noch einmal überprüft und möchten Transparenz schaffen.” Am Montag hatte der Tagesspiegel die Besichtigung des auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsverbrechergefängnisses errichteten Gebäudes durch die AfD öffentlich gemacht. Grundlage dafür waren interne Mails des AfD-Bundesgeschäftsführer Hans-Holger Malcomeß. Dieser hatte die für eine Summe von 10,7 Millionen Euro zum Verkauf stehende Immobilie als “geeignet” bezeichnet. Empfänger der Mail war unter anderem der Berliner AfD-Landeschef Georg Pazderski. Vier weitere Mitglieder der Abgeordnetenhausfraktion wurden in einer anderen Mail von Malcomeß als “Ansprechpartner für Marktrecherche” bezeichnet.

via tagesspiegel: Eigentümer schließt Deal mit der AfD aus

siehe auch: AfD will sich eine eigene Heimat kaufen. Die AfD sucht eine Immobilie, in Berlin-Spandau wurde sie fündig. Das Gebäude ist teuer, das Gelände historisch belastet. Im Visier. Eine von der Partei besichtigte Immobilie in Spandau. Die Berliner AfD sucht, gemeinsam mit dem Bundesverband der Partei, nach einer Immobilie in Berlin. Das belegen Mails des AfD-Bundesgeschäftsführers Hans-Holger Malcomeß, die dem Tagesspiegel vorliegen. Daraus geht hervor, dass sich der Bundesvorstand der Partei darauf geeinigt hat, in der Hauptstadt eine Marktrecherche “zwecks Erwerb einer parteieigenen Immobilie für Bundesgeschäftsstelle + AfD-Tagungszentrum” durchzuführen.

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