„Kulturangebot“ bei Geschichtsrevisionisten

In den Räumlichkeiten des Vereins „Gedächtnisstätte e.V.“ in Guthmannshausen im Kreis Sömmerda findet Mitte November ein Vortragsangebot mit bekannten Referenten aus der rechtsextremen Szene statt. Der vom Verfassungsschutz beobachtete geschichtsrevisionistische Verein „Gedächtnisstätte e.V.“ mit Sitz im thüringischen Guthmannshausen offeriert zum wiederholten Mal ein Vortragswochenende, das er selbst stets harmlos als „Kulturangebot“ bezeichnet. Beworben werden für den 16. und 17. November wieder einmal bekannte Gesichter der rechten Szene. So wird ein esoterischer Vortrag von Axel Schlimper angekündigt. Schlimper war als Thüringer Gebietsleiter aktiv für die europaweit agierende Holocaust-leugendende Gruppierung „Europäische Aktion“. (…) Ein regional-historisches Thema steht für den Referenten Lutz Giesen auf dem Programm. Dieser soll über „Dresden 1945 – der Historikerstreit um das Elbflorenz“ vortragen. Giesen kann neben einem langen Vorstrafenregister auf eine umfangreiche Vita in der braunen Szene blicken. Aktiv in unterschiedlichen freien „Kameradschaften“ ebenso wie bei der 2009 verbotenen völkischen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ), bekam er 2008 von der damaligen NPD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern für kurze Zeit eine Anstellung als deren Mitarbeiter

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