„Nordkreuz“: SEK-Mann aus MV wegen illegalen Waffenbesitzes vor Gericht

Marko G. (49) aus Banzkow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) soll Mitbegründer des mutmaßlich rechtsextremen Terrornetzwerks „Nordkreuz“ sein. Bei ihm fanden Ermittler diverse Waffen und 31 000 Schuss Munition. Ein Mitglied der mutmaßlich rechtsextremen Terrorgruppe „Nordkreuz“ steht ab 20. November vor Gericht. Am Landgericht Schwerin muss sich der frühere Elite-Soldat der Bundeswehr und ehemalige SEK-Beamte der Landespolizei, Marko G. (49), wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz verantworten. G., der ab 1999 im Landespolizeidienst und ab 2004 im SEK unter anderem Präzisionsschütze und Schießtrainer war, wird vorgeworfen, illegal zahlreiche Waffen, rund 31 000 Schuss Munition unterschiedlichen Kalibers und zahlreiche Sprengkörper besessen zu haben. Im Juni gab es dazu Durchsuchungen, in deren Folge weitere ehemalige und aktive SEK-Beamte festgenommen wurden. Laut Staatsanwaltschaft Schwerin ist unter den Waffen auch eine Maschinenpistole der israelischen Marke „Uzi“, zuvor gestohlen bei der Bundeswehr in Brandenburg. Bereits davor seien G. sämtliche Waffenbesitzkarten entzogen worden, teilt das Gericht mit.

via ostsee zeitung: „Nordkreuz“: SEK-Mann aus MV wegen illegalen Waffenbesitzes vor Gericht

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