#Oppenheim: Entsetzen nach Hass-Botschaft – #terror #kaltland

Mit einem Flyer an der Haustür ist eine in Oppenheim lebende Frau aufs Übelste beleidigt worden. Die Botschaft sorgt nicht nur für Empörung sondern auch für viel Solidarität. Eine üble Hassbotschaft sorgt seit Donnerstagabend in Oppenheim für Aufregung. Eine in der Stadt lebende Frau, die nach AZ-Informationen früher ein Mann war und eine Geschlechtsangleichung vollzogen hatte, veröffentlichte ein Foto von einem Zettel, den ihr unbekannte Täter an die Haustür geklebt hatten.
Darauf wird die Frau aufs Schlimmste beleidigt und bedroht. Unter ihrem Konterfei ist zu lesen: „Wer immer diese Transe sieht: Bespuckt ES. Schlagt ES. Früher wärst Du vergast worden, aber auch heute kriegen wir Dich noch.“ Weiter geht es mit der Aufforderung: „Du krankes, perverses Schwein, verpiss Dich aus Oppenheim.“ Getitelt ist die Botschaft mit „Für ein schwuchtelfreies Oppenheim!“
Die Botschaft wurde mittlerweile im Netz hundertfach deutschlandweit geteilt. Es gab für das Stalkingopfer vielfachen Zuspruch, zugleich äußerten etliche User ihr Entsetzen über die Tat. „Vielen Dank an alle, die hier ein Zeichen für Toleranz setzen. Das macht Mut. Danke schön“, schrieb das Opfer am Freitagmorgen. Das Opfer hat Anzeige erstattet, die Polizei hat selbst ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Volksverhetzung eingeleitet. (…) Entsetzt äußerte sich auch die Grünen-Landtagsabgeordnete Pia Schellhammer. Sie wohnt ebenfalls in Oppenheim und ist in ihrer Fraktion für Queerpolitik zuständig. “Daher weiß ich um das Ausmaß von trans- und homophober Gewalt, das leider immer noch in unserer Gesellschaft vorherrscht. Als Oppenheimerin bin ich zutiefst betroffen über die homo- und transphobe Gewalt, die heute öffentlich wurde. Meine Solidarität und meine Unterstützung gelten meiner Mitbürgerin. In meiner Heimatstadt und nirgendwo sonst darf Hass und Hetze um sich greifen. Dagegen gilt es weiter entschieden vorzugehen!”

via az: Oppenheim: Entsetzen nach Hass-Botschaft

siehe auch: Drohbrief gegen Transidente empört nicht nur Oppenheimer. Eine Frau, die früher als Mann gelebt hat, ist in Oppenheim beleidigt und bedroht worden. Der anonyme Brief hing an ihrer Haustür. Oppenheims Stadtbürgermeister hat zur Solidarität aufgerufen. Die 44-Jährige ist schockiert, betroffen und fühlt sich vor allem nochmal ein Stück unsicherer. Der anonyme Schreiber des Zettels hat sie unter anderem als perverses Schwein bezeichnet. “Früher wärst du vergast worden aber auch heute kriegen wir dich noch”, steht auf dem Zettel. Die Betroffene wurde als Mann geboren, fühlt sich dem Geschlecht aber nicht zugehörig und lebt deshalb als Frau. Es sei nicht das erste Mal, dass sie bedroht werde. Deshalb habe sie auch immer Pfefferspray dabei. Nachdem sie allerdings den Drohbrief an ihrer Haustür entdeckt hatte, entschloss sie, sich an die Öffentlichkeit zu wenden. Sie teilte den Brief in den sozialen Medien. Und dort herrscht eine große Solidarität

Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *