Rassistische Hetze nach falschen Gerüchten

Wegen massiver rassistischer Beleidigungen verurteilt das Amtsgericht Memmingen einen 38-Jährigen, der gegen Asylsuchende hetzte. Zuvor streute er das falsche Gerücht über sie, sie würden Kinder einer Schule in Markt Wald mit Süßigkeiten weglocken. Wegen Volksverhetzung verurteilte das Amtsgericht Memmingen am Dienstag einen 38-Jährigen. Er hatte Asylsuchende in einem Facebook-Post massiv rassistisch beleidigt und den Vorwurf erhoben, diese würden »unsere Frauen und Kinder vergewaltigen«. Zuvor hatte der Mann am 10. Dezember 2018 auf Facebook die Behauptung aufgestellt, dass ein Asylsuchender oder eine Person mit Migrationshintergrund Kinder einer Schule in Markt Wald anspreche und sie mit Süßigkeiten von der Schule wegzulocken versuchte. Daraufhin kommentierten mehrere Personen im rassistischer Manier die Geschichte. Darunter war auch ein weiterer Beitrag des Angeklagten, den ihm die Staatsanwaltscahft am Dienstag zum Vorwurf machte. Sie forderte eine Freiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung sowie die Zahlung von 3500 Euro.

via allgäu rechtsaußen: Rassistische Hetze nach falschen Gerüchten

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