Zoff um angebliche Neonazis Holsten-Galerie: Tätowierer wehren sich gegen Kündigung

Angebliche Neonazi-Umtriebe und Rocker-Verbindungen: Seit Monaten gibt es Ärger um das Tätowierstudio „Famous Tattoo“ in Neumünster. Nun wurde dem Laden in der Holsten-Galerie vom Vermieter, dem Hamburger ECE, gekündigt. Gegenüber der MOPO erklärt der Anwalt des Studio-Chefs, dass sein Mandant sich gegen die bereits eingereichte Räumungsklage wehrt und eine rechtsradikale Gesinnung bestreitet. Klar ist, dass das Tattoo-Studio kein unproblematischer Mieter für das Einkaufscenter ist. Zuletzt hatte ein breites Bündnis verschiedener gesellschaftlicher Gruppen gegen die Nadel-Künstler demonstriert. Das „Antifaschistische Netzwerk Neumünster“ hat ECE mit der Kampagne „Kein Fame für Famous – schöner leben ohne Naziläden“ zur Kündigung der Tätowierstube aufgefordert. (…) Das Bündnis „Kein Fame für Famous”, unterstützt unter anderem von Verdi und der ökumenischen Arbeitsstelle Altholstein, wirft dem Tatoo-Studio vor, dass der tatsächliche Strippenzieher hinter dem Laden der mehrfach vorbestrafte Ex-NPD-Landesvorsitzende Peter Borchert ist. Ex-NPD-Chef war bei der Eröffnung des Tattoo-Studios „Herr Borchert war bei der Eröffnung”, bestätigt Anwalt Marquort, „er ist aber seit dem Jahr 2009 nicht mehr als Neonazi in Erscheinung getreten, weder mit Äußerungen, noch als Demoteilnehmer.“

via mopo: Zoff um angebliche Neonazis Holsten-Galerie: Tätowierer wehren sich gegen Kündigung

Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *