Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg – Lehrer mit rechtsextremen Tattoos klagt gegen Kündigung

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg verhandelt am Mittwoch (11.15 Uhr) über die Kündigung eines Lehrers mit rechtsextremen Tattoos. Der Mann hatte gegen das Land Brandenburg geklagt. Nachdem bekannt geworden war, dass der Lehrer an einer Oberschule in Hennigsdorf (Oberhavel) rechtsextreme Tattoos mit dem Schriftzug „Meine Ehre heißt Treue“ sowie den Symbolen „Wolfsangel“ und „Schwarze Sonne“ trägt, wurde ihm laut Bildungsministerium im Februar fristlos gekündigt. (Az.: 15 Sa 1496/19) Andere Gerichte widersprachen der Entscheidung – dagegen legte das Ministerium Berufung ein. Bis die Kündigung gerichtlich für rechtens erklärt ist, muss das Schulamt Neuruppin den Mann weiter beschäftigen. Er wurde den Angaben nach ins Schulamt Neuruppin versetzt.

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