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Die “Gruppe S.” und der 13. Mann – #terror #gruppeSomogyi

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Eine rechtsextreme Terrorzelle plante offenbar Anschläge auf Politiker und Moscheen. Hinweise, die zu ihrer Festnahme führten, lieferte ein ehemaliger Geiselnehmer, der lange im Gefängnis saß. Es war ein guter Bekannter der Ermittler, der an einem Sonntagmorgen gegen elf Uhr auf einem Polizeirevier in Baden-Württemberg erschien. Er hatte Beunruhigendes zu berichten, denn er kam gerade von einem Rechtsextremisten-Treffen in Ostwestfalen. Die Beamten erwarteten ihn schon zur Vernehmung. Stundenlang hätten sie in einem Haus in Minden zusammengesessen, um Terrorpläne zu schmieden, berichtete Maximilian Huth(*) den Beamten. Man habe über Angriffe auf Moscheen gesprochen, vorzugsweise auf Gotteshäuser mit Imamen aus der Türkei. Rücksicht auf Frauen oder Kinder könne man keine nehmen, soll der Wortführer gesagt haben, ein Trödelhändler, in der Szene bekannt als “Teutonico”. Zwei der Männer, so Huth, hätten angeboten, mit dem Motorrad nach Tschechien zu fahren, um Pistolen der Marke Tokarew zu organisieren. Ein weiterer Kamerad könne angeblich sogar Handgranaten beschaffen. “Man geht in die Moschee rein”, berichtete Huth, “und entfacht ein regelrechtes Massaker”.

via spiegel: Die “Gruppe S.” und der 13. Mann