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Mehr rechtsextreme #Straftaten – Nazi-Problem in #Neukölln wird immer größer

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Rassistische und antisemitische Übergriffe, Hakenkreuzschmierereien, Bedrohung von Moscheen: In den vergangenen neun Monaten hat die Polizei in Berlin-Neukölln so viele rechtsextremistische Straftaten registriert wie noch nie. 137 rechtsextremistische Straftaten hat die Polizei in den vergangenen neun Monaten in Berlin-Neukölln registriert. Die Liste der Straftaten zieht sich über 16 Seiten. Sie ist Teil der Antwort des Senats auf eine parlamentarische Anfrage der Linken, die rbb24 Recherche vorliegt. Die Tatorte reichen von der Sonnenallee im Norden Neuköllns bis nach Rudow im Süden. Es geht um gewalttätige Angriffe, rassistische und antisemitische Sprüchen, um Propagandadelikte, Bedrohungen, Beleidigungen, um die Veröffentlichung von Feindeslisten im Internet. Diese Art der Straftaten hat die Polizei nicht erst in den letzten neun Monaten registriert, aber in dieser Zeit besonders oft. In diesem Jahr stiegen vor allem Propagandadelikte wie die von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigungen stark an. Solche Straftaten werden von Neonazis in Neukölln mehr und mehr verübt, obwohl die Polizei in einer speziellen Fahndungseinheit, der “Besonderen Aufbauorganisation (BAO) Fokus” bis zu 104 Beamte eingesetzt hat. Trotzdem sind zum Beispiel die Brandanschläge auf Autos von Nazi-Gegnern bis heute nicht aufgeklärt. Und in Nord-Neukölln hat es in den letzten Monaten neue Anschläge gegeben, die die Fahnder bisher noch nicht richtig zuordnen können. Beim Anschlag auf eine syrische Bäckerei in der Sonnenallee vor gut einer Woche wurden jedenfalls auch NS-Symbole verwendet.

via rbb: Mehr rechtsextreme Straftaten Nazi-Problem in Neukölln wird immer größer

Berlin Neukoelln 10Hermannstrasse.JPG
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