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Hessen-NPD lädt nach Altenstadt

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Bei der hessischen Kommunalwahl geht es für die NPD um ihre letzten kommunalen Mandate. Nun organisiert die rechtsextreme Partei eine Saalveranstaltung mit Parteiprominenz und dem Neonazi-Liedermacher Frank Rennicke. Bislang war vom Wahlkampf der NPD zur hessischen Kommunalwahl nicht allzu viel zu spüren. Ein paar Videos auf Youtube, markige Sprüche bei Facebook, einige Infostände in ihren traditionellen Hochburgen im Lahn-Dill-Kreis und in der Wetterau. Doch nun bemüht sich die rechtsextreme Partei nach Kräften um Aufmerksamkeit: Für kommenden Samstag, 27. Februar, lädt sie nach Altenstadt in der Wetterau ein. Ab 15 Uhr wollen in der lokalen Stadthalle der NPD-Bundesvorsitzende Frank Franz und sein Amtsvorgänger Udo Voigt sprechen, außerdem soll Kay Nerstheimer eine Rede halten, der 2016 für die AfD ins Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt worden war und vor kurzem zur NPD gewechselt ist. Musik gibt es vom bekannten Neonazi-Liedermacher Frank Rennicke. Als Gastgeber wird der NPD-Landesvorsitzende Daniel Lachmann auftreten, außerdem Stefan Jagsch, ein führender Kopf der NPD Hessen, der selbst in Altenstadt lebt. Die Saalveranstaltung in Altenstadt, bei der laut NPD auch Corona-Auflagen eingehalten werden sollen, dürfte vor allem den Versuch darstellen, den eigenen Mitgliedern und Sympathisant:innen zu zeigen, dass man noch da ist. Bei der Kommunalwahl geht es für den seit Jahren schwächelnden Landesverband darum, seine Mandate in den Kreistagen des Lahn-Dill-Kreises und in der Wetterau zu verteidigen, außerdem die in den Stadtparlamenten von Altenstadt, Büdingen, Wetzlar und Leun. In diesen lokalen Hochburgen, in denen jeweils zentrale Kader der Hessen-NPD wohnen, hatten die Rechtsextremen bei der letzten Kommunalwahl 2016 teils mehr als zehn Prozent der Stimmen geholt. Dass dieser Erfolg sich wiederholen lässt, ist eher nicht zu erwarten

via fr: Hessen-NPD lädt nach Altenstadt

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