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Corona-Demos: Neonazis treten wieder aus dem Schatten – Die Szene verspürt Morgenluft und tritt selbstbewusst auf der Straße und im Netz auf – #covidioten #braunesPack

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Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) zeigte sich in der vergangenen Woche höchst alarmiert. “Es war bei Demonstrationen zu beobachten, dass amtsbekannte Rechtsextremisten, rechtsextreme Gruppierungen, Hooligans und Holocaust-Leugner Demonstrationen als Plattform nutzen, um ihre Hassbotschaften zu streuen”, warnte er in einer Aussendung. Dies sei inakzeptabel, und dagegen werde seitens der Polizei entschieden vorgegangen. Tatsächlich müssen organisierte Rechtsextreme nicht mit der Lupe auf den Corona-Demonstrationen gesucht werden, einige waren auch schon im vergangenen Jahr im April bei der ersten Kundgebung in Wien anzutreffen. Wie Identitären-Sprecher Martin Sellner, der dem TV-Sender Ö24 ein Live-Interview gab. Sie werden toleriert Neben den Identitären und deren Parallelorganisation “Die Österreicher” stechen bei den Kundgebungen immer wieder bekannte Personen aus der Neonazi-Szene hervor. Traten sie in den vergangenen Jahren kaum öffentlich auf, verspüren sie nun Morgenluft und nutzen die Demonstrationen, um sich zu vernetzen, Präsenz zu zeigen und um sie zu beeinflussen. Probleme mit anderen Demonstrierenden gibt es nicht, ihre Anwesenheit wird toleriert. Bei den Corona-Demonstrationen ist die zwischen zehn und 20 Personen umfassende Gruppe rund um den 62-jährigen Gottfried Küssel besonders auffällig. Dieser gilt seit Jahren als Säulenheiliger der Szene. Bei Demonstrationen führt er mittlerweile Züge an oder gibt anderen Demonstrierenden Tipps, wie sie sich gegenüber der Polizei verhalten sollten. Im Gegensatz zu vielen anderen hat Küssel Erfahrungen mit Demonstrationen gesammelt und kann Situationen daher besser einschätzen. Ein Wissen, über das sonst nur wenige Identitäre verfügen, die jedoch auch größtenteils deutlich jünger als Küssel und seine Begleiter und Begleiterinnen sind und daher nur selten ernst genommen werden.

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