In Greifswald haben am Sonnabend rund 170 NPD-Anhänger demonstriert. Etwa 500 Menschen fanden sich zu einer Gegenveranstaltung zusammen. Die Polizei begleitete die Veranstaltungen mit einem Großaufgebot. Mit etwa einer Stunde Verspätung hat sich in Greifswald am Sonnabendnachmittag ein Aufzug der rechtsextremen Partei NPD vom Bahnhof aus in Bewegung gesetzt. Nach Polizeiangaben umfasste der Aufzug etwa 170 Teilnehmer. Zuvor waren 80 Menschen ausgeschlossen worden, weil sie aus anderen Bundesländern angereist waren. Laut Corona-Landesverordnung ist die Einreise nach MV zurzeit nur in Ausnahmefällen erlaubt. Gegenüber des Bahnhofs waren zu einer Mahnwache gegen die NPD-Demo nach Polizeischätzungen 400 bis 500 Menschen gekommen. Die Behörden hatten die Mahnwache zur Versammlung erklärt. Entlang der Aufzugsstrecke der NPD kam es laut Polizei immer wieder zu Störaktionen. Die Beamten ließen einen Wasserwerfer auffahren. Insgesamt waren etwa 1.000 Polizisten vor Ort. Hinzu kämen etwa 300 Kräfte der Bundespolizei, die vor allem den Bahnhofsbereich absicherten und die Anreise der Demo-Teilnehmer überwachten. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Die Polizei wies immer wieder auf die Einhaltung der Mindestabstände und der Maskenpflicht hin

via ndr: Greifswald: 170 NPD-Anhänger ziehen durch die Innenstadt

siehe auch: Liveticker aus Greifswald: Sitzblockade stoppt Rechtsextreme – NPD muss umkehren. Die rechtsextreme Partei NPD demonstriert am Samstag, dem Tag der Arbeit, in Greifswald. Mehrere Hundert Rechtsextreme haben sich angekündigt. Zahlreiche einzelne Mahnwachen und Gegenproteste sind in der Hansestadt geplant. Was passiert gerade in Greifswald? Verfolgen Sie jetzt alle Aktionen in unserem Liveticker.