Rassistische Äußerungen – Geschäftsführer von #HarleyDavidson-Händler entlassen – #kickhimout

Erst beleidigte er einen Verdi-Juristen rassistisch, dann bedrohte er ihn auch noch – für einen Geschäftsführer eines Vertragshändlers von Harley-Davidson hat das Konsequenzen: Er ist nun seinen Job los. Sein offensichtlicher Rassismus ist einem Geschäftsführer eines Kölner Motorrad-Vertragshändlers zum Verhängnis geworden: “Normalerweise veröffentliche ich keine Auszüge aus dem Schriftverkehr”, schrieb am Montag Onur Ocak auf Twitter. Doch dieses “amüsant-unterirdische” Schreiben wolle er seinen Followern nicht vorenthalten. Der Jurist aus Bonn vertritt für die Gewerkschaft Verdi derzeit eine ehemalige Verkäuferin von Harley-Davidson in Köln, die eine aus ihrer Sicht zu geringe Zahlung erhalten hatte und dies juristisch klären wollte. So berichtete es Ocak dem “Spiegel”. (…) Harley-Davidson distanziert sich – und reagiert schnell. Doch die Äußerungen gingen nach hinten los: Bei Harley-Davidson distanzierte man sich schnell von dem Geschäftsführer. Für “Rassismus, Hass oder Intoleranz” gebe es in der “Harley-Davidson-Community oder irgendwo sonst” keinen Platz, hieß es in einem Schreiben aus dem Unternehmen an den “Spiegel”. Und auch beim Kölner Vertragshändler folgte die Reaktion, über die der “Kölner Stadt-Anzeiger” zuerst berichtete: Der Verfasser der E-Mail sei mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Geschäftsführer entbunden. Er werde in keiner Funktion mehr für das Unternehmen tätig sein.

via t-online: Rassistische Äußerungen – Geschäftsführer von Harley-Davidson-Händler entlassen

siehe auch: Rassistische Anfeindungen – Harley-Davidson-Händler beleidigt und bedroht Ver.di-Juristen. Ein Jurist der Gewerkschaft Ver.di erhält einen Brief von einem Harley-Davidson-Vertragshändler, in dem er rassistisch angegangen wird. Nun hat er das Schreiben öffentlich gemacht – und wird erneut attackiert. Eigentlich habe ihn diese Wortwahl gar nicht so sehr überrascht, sagte Ocak. Auf Twitter passiere so etwas regelmäßig. »Mich hat es aber schockiert, dass Harley-Davidson so etwas ausgeschrieben hat.« Onur Ocak arbeitet seit drei Jahren in der Rechtsabteilung der Gewerkschaft Ver.di und vertritt zurzeit eine Mandantin, die bei einem Harley-Davidson-Vertragshändler in Köln als Verkäuferin gearbeitet hat, so erzählt er es dem SPIEGEL. In einem Brief forderte er dazu auf, Auskunft über das Gehalt seiner Mandantin zu geben. Diese wollte klären, warum eine Zahlung niedriger ausgefallen war, als sie erwartet hatte. Die Antwort des Händlers von Harley-Davidson: »Möglicherweise ist es in dem Land, aus dem Sie stammen, ja üblich, eine Vollmacht lediglich zu versichern, hier in unserem Land ist das nicht so; Harley-Davidson greift nach Rassismus-Äußerungen hart durch. Die Beleidigungen und Drohungen, mit denen ein Kölner Harley-Händler den Bielefelder und Ex-Bürgermeisterkandidaten Onur Ocak attackierte, haben sofortige Konsequenzen. Sein Schreiben, in dem er den Bielefelder Onur Ocak (33) rassistisch beleidigte, hat für den Harley-Davidson-Händler aus Köln umgehend ernste Konsequenzen. Noch am selben Abend, an dem der Fall öffentlich geworden war, reagierte das Unternehmen