EGOR PROSVIRNIN – Rechtsextremer russischer Journalist in Moskau gestorben

Der rechtsextreme Journalist, Blogger und Gründer der in Russland verbotenen Nachrichtenseite „Sputnik und Pogrom“, Egor Prosvirnin, ist am Montag gestorben. Nach vorläufigen Angaben ist er in Moskau aus einem Fenster gestürzt. Der Tod wurde am Abend des 27. Dezember von seiner Frau gemeldet. Der „Sputnik und Progrom“-Gründer der wegen seiner extrem nationalistischen Ausrichtung verbotenen Webseite war zum Todeszeitpunkt 35 Jahre alt. Zuvor wurde in Russland berichtet, dass ein nackter Mann aus dem Fenster eines mehrstöckigen Gebäudes in der Twerskaja-Straße in Moskau gefallen ist und starb, bevor der Krankenwagen eintraf. Einige Augenzeugen behaupteten laut örtlichen Medien, dass der Mann zunächst ein Messer und einen Benzinkanister aus dem Fenster warf und dann hinuntersprang. Die Nachrichtenseite „Mash.ru“ meldete zudem, dass Prosvirnin zum Zeitpunkt seines Todes betrunken gewesen sei und er zuvor einen Streit mit seiner Frau gehabt habe.

via bild: EGOR PROSVIRNIN – Rechtsextremer russischer Journalist in Moskau gestorben

siehe auch: The creator of “Sputnik and Pogrom” Yegor Prosvirnin fell out of a window in the center of Moscow. The founder of the project “Sputnik and Pogrom” Yegor Prosvirnin fell out of a window in Moscow and died. In the center of Moscow, a Russian journalist, founder of the Sputnik and Pogrom project blocked in Russia, Yegor Prosvirnin, fell out of a window. The journalist passed away at the age of 35. Prosvirnin fell out of the window of a multi-storey building on Tverskoy Boulevard and died before the ambulance arrived. Some eyewitnesses claimed that the deceased had a knife in his hands, and a pepper spray was lying not far from the body – the journalist allegedly threw them out of the window, neighbors of the creator of “Sputnik and Pogrom” said. (…) A source of “Lenta.ru” in law enforcement agencies said that the investigation has two versions of what happened. “According to preliminary data, at the time of his death, 35-year-old Prosvirnin could have been intoxicated. So far, the two main versions are suicide and an accident, ”he said. (…) Prosvirnin founded the Sputnik and Pogrom project, which for several years was one of the main nationalist resources in Russia. It originally existed as a group on VKontakte, launched in 2012. Later, the portal became a separate site, which was positioned as “the site of Russian nationalists.” The main content of “Sputnik and Pogrom” is long texts about historical events and interethnic conflicts. Since October 2013, the resource has become available only with a paid subscription. The number of subscribers to the publication was unknown. Sputnik and Pogrom repeatedly demanded to check for extremism. In 2015, after the publication of material on the “goals and objectives of Russian nationalism”, a criminal case was initiated under Article 282 of the Criminal Code of the Russian Federation (“Incitement to hatred or enmity”). According to the publication’s founder, the investigation ended in nothing.

https://twitter.com/AreYouAwaQe/status/1475529724717899785

Auf dem Wildeshauser Markplatz galt Maskenpflicht – Polizei unterbindet Querdenker-Versammlung

Rund 25 Personen aus der sogenannten Querdenker-Szene versuchten, sich am Montagabend in Wildeshausen auf dem Marktplatz zu versammeln und gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen zu protestieren. Die Polizei erklärte diesen Bereich jedoch zum Versammlungsort, an dem ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden musste. Bei dem Versuch, durch die Stadt zu laufen und sich „intensiv“ die Schaufenster anzuschauen, wurden die Querdenker kontinuierlich von der Polizei begleitet und im Fall einer Gruppenbildung darauf hingewiesen, Abstände einzuhalten und eine Maske zu tragen. Das wurde nicht befolgt, sodass die Menschen weiterziehen mussten. Es entwickelte sich eine Art Hase- und Igel-Spiel, indem die Spaziergänger über den Gildeplatz in Richtung Huntestraße zur Burgstraße zogen und regelmäßig auf die Polizei stießen.

via kreiszeitung: Auf dem Wildeshauser Markplatz galt Maskenpflicht – Polizei unterbindet Querdenker-Versammlung

TROTZ VERBOT – 1.500 Menschen protestieren gegen Corona-Regeln in Kaiserslautern

Erneut haben am Montagabend rund 1.500 Menschen in Kaiserslautern mit einem Spaziergang gegen die Corona-Regeln protestiert. Und dass, obwohl die Veranstaltung eigentlich verboten war. Wie die Polizei mitteilt, zogen am Montagabend rund 1.500 Menschen durch die Kaiserslauterer Innenstadt. Sie hätten sich auf mehrere Orte verteilt (…) Die Beamten schritten aber nicht ein, sondern machten mit Lautsprecherdurchsagen darauf aufmerksam, dass die Veranstaltung nicht erlaubt war. Wer gegen die Abstands- und Masken-Regeln verstoßen hat, hat nach Angaben der Polizei eine Ordnungswidrigkeit begangen. Darum werde sich die Ordnungsbehörde kümmern.

via swr: TROTZ VERBOT – 1.500 Menschen protestieren gegen Corona-Regeln in Kaiserslautern

#Corona in #Bayern – Ein #Bürgermeister denkt quer – #covidioten

Er ist selbst an Covid-19 erkrankt. Jetzt veröffentlicht Bergheims Bürgermeister Tobias Gensberger impfkritische Texte im örtlichen Gemeindeblatt. Landrat Peter von der Grün aus Oberbayern merkt man die Fassungslosigkeit über den Vorfall auch am Montagnachmittag am Telefon noch an. In dem Landkreis, für den er verantwortlich zeichnet, hat einer der zwei ehrenamtlichen kommunalen Bürgermeister am Heiligabend im Gemeindeblatt einen Appell veröffentlicht, der es in sich hat. Von einer „Hexenjagd“ auf Ungeimpfte ist darin die Rede und der Verfasser setzt den Begriff Impfstoff zweifelnd in Anführungszeichen. Bergheims Bürgermeister Tobias Gensberger äußert sich so im Vorwort des Blattes, das in weihnachtlicher Aufmachung direkt auf der Titelseite zu finden ist. Nicht einmal die aktuelle Impfquote des Landkreises (Stand Montag: 60,93 Prozent vollständig geimpft) hat Gensberger offenbar recherchiert, denn er behauptet, dass diese nicht viel höher als 50 Prozent liege. Das ist der angebliche Anteil der Geimpften, die er angetroffen habe, als er selbst mit Covid-19 im Krankenhaus lag. Er und seine Frau seien ungeimpft, sie würden bald als Genesene nicht mehr „ausgegrenzt“ werden, heißt es außerdem. „Er reproduziert hier ganz eindeutig die Narrative der Coronaleugner“, resümiert von der Grün. Ein Screenshot des Texts wird in Telegramkanälen und auf Twitter von Menschen geteilt, die sich erfreut darüber zeigen, dass endlich ein weiterer Bürgermeister „aufgewacht“ sei. Ein Foto eines leicht zerknitterten Papiers mit einem Ausdruck der Titelseite wurde laut App-internem Zählwerk zum Zeitpunkt des Telefonats mit dem Landrat bereits 22.500-mal angeschaut.

via taz: Corona in Bayern – :Ein Bürgermeister denkt quer

AUSSCHREITUNGEN IN SCHWEINFURT: Vier „Querdenker“ nach gewaltsamem Corona-Protest verurteilt – #covidioten #sw2712

Nach Gewalt während einer Demonstration in Schweinfurt sind vier Teilnehmer zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt worden. Unter ihnen ist auch die Mutter eines vier Jahre alten Kindes, das als „Schutzschild“ missbraucht wurde. Vier Teilnehmer der gewalttätigen Proteste von Corona-Maßnahmengegnern in Schweinfurt sind am Montag in einem beschleunigten Verfahren zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt worden. Die Mutter eines vierjährigen Kindes, das am Sonntag an einer Polizeiabsperrung durch Pfefferspray leicht verletzt wurde, wurde vom Amtsgericht Schweinfurt wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt, wie die Justiz mitteilte. Gegen zwei Männer verhängte das Gericht wegen Widerstands, tätlichen Angriffs und Körperverletzung beziehungsweise versuchter Körperverletzung Bewährungsstrafen von 12 und 8 Monaten, gegen einen dritten Angeklagten wegen Widerstands und Beleidigung eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 20 Euro. Bei der Demonstration am Sonntagabend waren acht Polizisten und mehrere Teilnehmer der Kundgebung der sogenannten „Querdenker“ verletzt worden. Unter den Verletzten war auch das vierjährige Mädchen. Der unterfränkische Bezirksvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Thorsten Grimm, sagte am Montag: „Ein Kind als „Schutzschild“ zu missbrauchen, ist ein Akt der Unmenschlichkeit.“ Laut Polizeipräsidium Unterfranken war das Kind in eine Pfefferspray-Wolke geraten, als seine Mutter eine Polizeiabsperrung durchbrechen wollte.

via faz: AUSSCHREITUNGEN IN SCHWEINFURT: Vier „Querdenker“ nach gewaltsamem Corona-Protest verurteilt

siehe auch: Teils drastische Urteile nach Corona-Demo in Schweinfurt. Die unangemeldete Versammlung gegen Corona-Maßnahmen in Schweinfurt ist noch keine 24 Stunden vergangen, da wurde bereits vor Gericht verhandelt: Einige Teilnehmer mussten sich schon jetzt verantworten, unter anderem wegen Körperverletzung. (…) Etwa im Falle eines 50-jährigen Mannes. Dieser hatte mit Fäusten auf Einsatzkräfte eingeschlagen. Deshalb wurde er zu zwölf Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Zusätzlich bekam er eine Geldstrafe von 6.000 Euro. Das teilt das Polizeipräsidium Unterfranken mit. Teils drastische Bewährungsstrafen Auch eine 34-jährige aus dem Landkreis Schweinfurt stand vor Gericht. Sie hatte mehrfach versucht, Absperrungen der Polizei zu durchbrechen. Die Frau sprang mit gestrecktem Bein gegen die Einsatzkräfte in einer Absperrkette. Außerdem riss sie einem Beamten die Maske vom Gesicht. Sie bekam sechs Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung. Ihr Freund, ein 31-Jähriger, versuchte seine Freundin aus dem Gewahrsam der Polizei zu befreien. Er muss sich jetzt wegen versuchter Gefangenenbefreiung verantworten. Ein 25-jähriger Mann hatte einem Polizisten von hinten gegen den Kopf geschlagen und ihn in den Schwitzkasten genommen. Er wurde zu acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Zu einer Geldstrafe wurde ein 22-jähriger Mann verurteilt, da er Einsatzkräfte massiv beleidigt und sich gegen Polizisten gewehrt hatte. Kind auf Demo: Jugendamt eingeschaltet Für Aufsehen hatte 27-jährige Frau gesorgt, die ihr vierjähriges Kind bei sich hatte. Sie wollte eine Polizeikette durchbrechen. Einsatzkräfte setzten Pfefferspray ein, um das zu verhindern. Das vierjährige Kind kam mit dem Reizgas in Kontakt und musste wegen einer Augenreizung medizinisch versorgt werden. Gegen die Frau wurde Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz erstattet. Außerdem meldete die Polizei das Ereignis dem zuständigen Jugendamt.

#Diskothek trotz #Verbot geöffnet: #Polizei löst #Party mit 150 Menschen auf – #covidioten

In Wilhelmshaven haben rund 150 Menschen trotz des Öffnungsverbots des Landes Niedersachsen in einer Diskothek gefeiert. Die Gäste sollen dabei zudem keine Masken getragen haben. Die Polizei stellte den Betrieb des Clubs ein und nahm zwei Männer in Gewahrsam. (…) Es habe keinerlei Vereinbarung mit dem Betreiber gegeben, teilte die Stadt am Montag mit. Nach Polizeiangaben hielten sich die Menschen am frühen Morgen des Zweiten Weihnachtsfeiertages ohne Mund-Nasen-Schutz in der Diskothek auf. Der polizeilichen Anordnung, den Betrieb einzustellen, sei sofort nachgekommen worden.

via rnd: Diskothek trotz Verbot geöffnet: Polizei löst Party mit 150 Menschen auf

siehe auch: Illegale Party in Disco: Betreiber droht Klage. (…) Der Betreiber der Diskothek habe nach polizeilicher Anordnung den Betrieb eingestellt. Die Stadt Wilhelmshaven kündigte am Montag an, den Vorfall zu prüfen. Mit dem Betreiber habe es keinerlei entsprechende Vereinbarung gegeben, teilte ein Sprecher mit. Die Stadt behalte sich rechtliche Schritte vor.

Neue #Betrugsmasche? 17,49 Euro für #Impfunfähigkeits-#Zertifikat – #covidioten

Falsche Impfausweise, angebliche Maskenatteste, negative Corona-Testbelege – Gegner von Corona-Regeln nutzen viele Möglichkeiten, um Schutzmaßnahmen und Einschränkungen zu umgehen. Ermittler sind im Landkreis Harburg möglicherweise einer weiteren Masche auf die Spur gekommen. Ein Mann aus Jesteburg bietet im Internet Zertifikate an, mit denen dem Nutzer eine Impfunfähigkeit bescheinigt wird. Dabei geht es um die angeblichen Risiken für Allergien auf die Impfstoffe. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob solche Zertifikate legal sind oder nicht. Es fehlt eventuell die Zulassung, diese Dokumente ausstellen zu dürfen.

via ndr: Neue Betrugsmasche? 17,49 Euro für Impfunfähigkeits-Zertifikat