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Über Telegram verabredeten sich Coronaleugner und Impfgegner in der Nähe der Dresdner Uniklinik zum »Spaziergang«. Studenten organisierten einen Gegenprotest – und wurden prompt von der sächsischen Polizei eingekesselt. Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Donnerstagabend in Dresden einen Demonstrationszug gegen die Coronamaßnahmen verhindert. In mehreren Gruppen des Messengerdienstes Telegram sei zu einem sogenannten Spaziergang aufgerufen worden – mit Start in der Nähe des Universitätsklinikums, so die Polizei. Dutzende Studierende der Fächer Human- und Zahnmedizin der Technischen Universität Dresden stellten sich schützend vor das Klinikgelände. Sie hatten sich in weißen Kitteln aufgereiht und trugen Schilder mit Aufschriften wie »Impfen statt Schimpfen« und »Keine Macht den Rücksichtslosen«. Via Instagram hatten die Studierenden einen spontanen Gegenprotest organisiert, um ein »stilles Zeichen gegen Wissenschaftsleugnung und rechte Hetze« zu setzen. Schon nach kurzer Zeit kesselten Beamte die Studierenden jedoch ein. Der Vorwurf: Verstoß gegen die sächsische Coronaverordnung und das Versammlungsgesetz. Laut diesem dürfen sich aktuell nur maximal zehn Personen zum Protest zusammenfinden. Die von rechtsextremen Kräften organisierten »Spaziergänger« verstoßen seit Wochen in mehreren sächsischen Städten gegen diese Auflage. Große Empörung im Netz. Laut Polizei wurden 22 Ordnungswidrigkeitsanzeigen gegen die Studierenden verhängt.

via spiegel: Demo von Coronaleugnern in Dresden – Medizinstudenten stellen sich schützend vor ihre Klinik – Polizei zeigt sie an

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