Wirbel um Wahlkampfbilder von Wüst: Wollte die Staatskanzlei einen Fehler vertuschen?

Hat der CDU-Landesvorsitzende und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst im Landtagswahlkampf von Bildern profitiert, die von der Staatskanzlei in Auftrag gegen wurden? Das hinterfragt die SPD im Düsseldorfer Landtag. „Wir wollen wissen, ob Fotos für den CDU-Wahlkampf veröffentlicht wurden, die der Steuerzahler finanziert hat“, sagte die SPD-Abgeordnete Nadja Lüders dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Mehr und mehr drängte sich der Eindruck auf, dass die Fotos von den Terminen des Ministerpräsidenten vor allem dem Zweck dienen sollten, „den Kandidaten Hendrik Wüst in das richtige Licht zu rücken“. Dabei habe man mutmaßlich nicht davor zurückgeschreckt, „in die Staatskasse zu greifen“. Die Staatskanzlei stellt regelmäßig Fotos von öffentlichen Terminen des Ministerpräsidenten in ihrer Mediathek des Landesportals land.nrw zur Verfügung. Diese Bilder können von jedermann verwendet werden – also auch vom CDU-Landesvorsitzenden Wüst. Der SPD war allerdings aufgefallen, dass auf dem Sozial-Media-Kanal von Wüst auch von der Staatskanzlei beauftragte Bilder erschienen waren, die zuvor nicht in die Mediathek veröffentlicht worden waren.

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