Spezialeinsatzkräfte der Polizei hat am Montag, 28. November, ein Mann aus Huldsessen (Landkreis Rottal-Inn) auf den Plan gerufen. Der Anfang 50-Jährige soll laut Mitteilung des Polizeipräsidiums Niederbayern der sogenannten Reichsbürgerbewegung angehören. Da der Mann im Vorfeld einer Zwangsräumung angab, sowohl Chemikalien als auch eine größere Menge an Gasen zu Hause zu haben und auch nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann im Besitz von Waffen ist, wurden die Spezialkräfte angefordert. (…) Zur Eröffnung der Zwangsräumung sei der Mann, welcher mutmaßlich der sogenannten Reichsbürgerbewegung zuzuordnen sei, gegen 8 Uhr zu einer Anhörung zum Amtsgericht gebeten worden. Dabei soll der Huldsessener geäußert haben, dass er die Chemikalien und Gase zu Hause lagere. Wegen dieser Aussagen sei zu befürchten gewesen, dass ein gefahrloses Betreten des Anwesens durch Mitarbeiter des Amtsgerichtes und der Beamten der Polizeiinspektion Eggenfelden nicht gewährleistet sei. Zudem, so das Präsidium weiter, hätten sich möglicherweise noch weitere Personen in dem Haus befinden können.
via pnp: Mutmaßlicher Reichsbürger löst Großeinsatz im Rottal aus
siehe auch: Mutmaßlicher Reichsbürger Spezialkräfte helfen bei Zwangsräumung im Kreis Rottal-Inn. Beamte der Polizeiinspektion Eggenfelden und Spezialkräfte des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) haben das Amtsgericht Eggenfelden am Montag im Landkreis Rottal-Inn bei der Durchführung einer Zwangsräumung unterstützt. Laut Polizeibericht sollte die Zwangsräumung bei einem 52-Jährigen aus Unterdietfurt stattfinden, der mutmaßlich der Reichsbürgerbewegung zuzuordnen ist. Zuvor wurde er aber gegen 8 Uhr zu einer Anhörung zum Amtsgericht gebeten, wo er behauptete, Chemikalien und größere Mengen an Gasen zu Hause zu haben. Auch konnte nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann Waffen besitzen könnte.