Bei einem Angriff vor einer Disco in Trier wurden fünf Polizisten verletzt, zum Teil allerdings von ihren Kollegen. Das hat die Polizei eingeräumt – und auf Spekulationen zum Hintergrund der Verdächtigen reagiert. Nach heftigen Attacken auf Einsatzkräfte in Trier hat die Polizei neue Details bekannt gegeben. In einer ersten Mitteilung  hatte es geheißen, die Beamten seien auch mit Eisenstangen attackiert worden. Nun teilte ein Sprecher auf SPIEGEL-Anfrage mit, das könne man nicht mehr sicher sagen. Zuvor hatte der »Trierische Volksfreund « berichtet. In der Nacht zum Freitag soll eine Gruppe von bis zu 40 Personen auf Polizisten losgegangen sein. Selbst Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte den Vorfall kommentiert: »Den massiven Gewaltausbruch verurteile ich scharf. Sich zusammenzurotten und mit Eisenstangen und Flaschen auf Einsatzkräfte loszugehen, muss mit aller Härte verfolgt und geahndet werden.« Mehr zum Thema Angriff auf Polizei in Trier: »Die Brutalität der Attacken macht fassungslos« Fünf Beamte verletzt: Dutzende Randalierer sollen Polizisten angegriffen haben Fünf Beamte wurden bei dem Angriff verletzt. Der Polizeisprecher räumte nun ein, dass zwei davon versehentlich von Pfefferspray getroffen worden seien, das die eigenen Kollegen eingesetzt hätten. Die übrigen drei seien von Dritten attackiert worden. Wie schwer deren Verletzungen sind und wie sie zugefügt wurden, sagte der Sprecher nicht. Er erklärte, man habe inzwischen »einige« Verdächtige identifiziert, wollte aber keine Zahl nennen. Man werte zudem Videos und andere Hinweise aus, die zu weiteren mutmaßlichen Tätern führen könnten. Die Polizei teilte zudem mit , dass die bisher identifizierten Verdächtigen keinen Migrationshintergrund hätten. Damit reagierte sie auf die »in sozialen Medien aufkommenden Gerüchte und Spekulationen«, hieß es. Man bitte darum, von derartigen Mutmaßungen abzusehen.

via spiegel: Attacke auf Beamte vor Diskothek Polizei relativiert Angaben zu Angriff in Trier

a photo of a police car
Photo by Markus Spiske on Pexels.com
Categories: Rechtsextremismus