Gericht: Polizeianwärter nach "Sieg Heil" zu Recht entlassen

Das Verwaltungsgericht Bayreuth hat die Klage eines Polizeianwärters abgewiesen, der aus dem Dienst entlassen worden war. Er hatte während der Ausbildung “Sieg Heil” gerufen und sei deshalb nicht als Polizist geeignet, lautet das Urteil. Das Verwaltungsgericht Bayreuth hat die Klage eines Bundespolizeischülers abgewiesen. Aufgrund eines “Sieg Heil“-Rufes war er zuvor entlassen worden. In der Urteilsbegründung sagte der Vorsitzende Richter, dass im Kontext der deutschen Geschichte “nicht der Hauch eines Anscheins von Zweifeln an der Eignung” zum Bundespolizisten in Deutschland bestehen dürfe. Bereits zwei Mal wurde die Klage abgewiesen Julian S. aus Erlangen hatte bereits am ersten Tag seiner Ausbildung im September 2016 in einer Gemeinschaftsunterkunft laut hörbar “Sieg Heil” gerufen. Deshalb und weil er in der Folgezeit zudem ein negatives Persönlichkeits- und Leistungsbild erhalten hatte, wurde er im Juli 2017 entlassen. In zwei Eilverfahren klagte er bereits dagegen, beide Male wurde seine Klage abgewiesen.

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CAIR Calls for the Removal of White Supremacist Books

The civil rights organization has put Amazon, Google, AudioBooks and Barnes & Noble on blast for not pulling racist materials from their digital shelves. The Council on American-Islamic Relations (CAIR) read Amazon, Google, AudioBooks and Barnes & Noble for promoting and selling White supremacist and pro-confederate materials. The nation’s largest Muslim civil rights and advocacy organization has called for the removal of any digital audio books and related social media ads that share those stories, via an annoucement made yesterday (December 9). “It is inexcusable for internet retailers like Amazon, Google, Audio Books, and Barnes and Noble to profit from the mainstreaming of White supremacist historical revisionism that celebrates the treason of the Confederacy and excuses the abomination of slavery,” said CAIR Director of Government Affairs Robert S. McCaw. The proposed boycott includes the titles “The Politically Incorrect Guide to the Civil War,” “The South Was Right” and neo-Nazi recruitment novel “The Turner Diaries.”

via colorlines: CAIR Calls for the Removal of White Supremacist Books

siehe auch: Amazon, Google Urged to Remove White Supremacist and ‘Neo-Nazi Recruitment’ Materials From Sale. Several major retailers have been urged to remove a string of white supremacist and pro-Confederate materials from sale, including a so-called “bible of the racist right” which inspired the 1995 Oklahoma Bombing. The Council on American-Islamic Relations (CAIR) has found that Amazon, Google Play Books, AudioBooks, and Barnes and Noble are currently selling several racist novels, eBooks and other materials online. The advocacy group found that all four sites are selling The Politically Incorrect Guide to the Civil War, a book which contains white supremacist myths such as the 14th Amendment was “never constitutionally ratified.” The book also argued that the Civil War was unnecessary because slavery was expected to “fade away naturally,” under the Confederacy. The book, written by H.W. Crocker III, was accused of using “cherry-picked research and one-sided judgments of figures” in its arguments by the Harvard Political Review.

Shocking moment a man in Costco goes on an anti-Semitic rant against a rabbi and his family before the suspect is arrested in Long Island – #schauhin

A 20-year-old is arrested by police for spewing anti-Semitic insults at a rabbi and his family at a store in Nassau County. Police arraigned Justin Pichizaca Tuesday on charges of aggravated harassment and menacing. Rabbi Avrumi Fri, who was the target of the tirade, took video of the incident. The rabbi said the altercation Sunday started in the bathroom of Costco in Lawrence, New York .Fri posted: ‘What my actions did was send a clear message to the perp and others like him that we will not stand idly by while Jews are verbally abused’ A man has been arrested for allegedly harassing a Rabbi and his family as they shopped at a Costco in Lawrence, Long Island, on Sunday. The alleged victim of the attack recorded the anti-Semitic barrage on his cellphone. Cops took 20-year-old Justin Pichizaca of Queens into custody Tuesday. Rabbi Avrumi Fri said the attack began when the pair shared the men’s room Sunday. As Fri recorded in view of the suspect, Pichizaca said, ‘the Nazis are going to kill you.’ Moments later, Pichizaca looked at Fri, while referring to his yarmulke said, ‘I’ll smack that off your head.’ Police say Fri’s video led them to Pichizaca. Fri spoke to a manager at the Costco and later contacted the police after a friend said it was a hate crime, Patch.com said.

via dailymail: Shocking moment a man in Costco goes on an anti-Semitic rant against a rabbi and his family before the suspect is arrested in Long Island

siehe auch: WATCH: ‘The Nazis will kill you,’ shouts anti-Semite at New York Costco. In Lawrence, New York, an anti-Semite accosted a Jewish man, threatened to pull out a gun, shouted “the Nazis will kill you,” and let loose a string of racial epithets.

Offizielle Zahl nach oben korrigiert – 100 Menschen seit der Wiedervereinigung von Rechtsextremisten getötet – #terror

Die Landeskriminalämter stufen den Fall Lübcke und den Anschlag in Halle öffentlich als rechte Taten ein. Und einen Dreifachmord von 2003 in NRW. Seit der Wiedervereinigung haben Neonazis und andere Rechte nach Erkenntnissen der Polizei insgesamt 100 Menschen getötet. Die Landeskriminalämter in Hessen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen haben jetzt drei Angriffe mit sechs Toten als rechts motivierte Gewaltverbrechen eingestuft.
Es handelt sich um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im Juni, die tödlichen Schüsse von Stephan Balliet im Oktober in Halle auf zwei Menschen und um einen Fall aus 2003 in Nordrhein-Westfalen mit drei Toten. In Overath erschoss der Rechtsextremist Thomas Adolf einen Anwalt, dessen Frau und die Tochter. Adolf sah sich als Kämpfer der SS. Die Tat sei „als überwiegend rechts motiviert“ zu werten, sagte der Chef des LKA Nordrhein-Westfalen, Frank Hoever, jetzt dem Tagesspiegel. Die reale Zahl der Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 liegt nach Recherchen der Zeitung jedoch bei mindestens 170. (…) Nach dem Dreifachmord des Neonazis Thomas Adolf in Overath hat es hingegen 16 Jahre gedauert, bis das LKA Nordrhein-Westfalen die Tat öffentlich als politisch motiviertes Gewaltdelikt deklariert. Adolf hatte am 7. Oktober 2003 in der Kleinstadt den Anwalt Hartmut Nickel, seine Ehefrau Mechthild Bucksteeg und Tochter Alja Nickel erschossen. Der Anwalt hatte bewirkt, dass Adolf wegen Schulden ein Gehöft verlor. Dort hatte der Neonazi Treffen mit Rechten veranstaltet. Das Landgericht Köln verurteilte Adolf 2004 zu lebenslanger Haft und bescheinigte ihm besondere Schwere der Schuld. Adolfs nationalsozialistische Vorstellungen hätten ihm ein Handeln „mit ungerührtem Vollstreckerwillen“ ermöglicht, steht im Urteil. Dennoch wird der Fall in keiner offiziellen Statistik zu Todesopfern rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung genannt. Der Tagesspiegel hat den Fall in seiner Langzeitrecherche zu rechten Tötungsverbrechen wiederholt erwähnt. Nun bezeichnet LKA-Chef Frank Hoever das Verbrechen als das, was es war: „überwiegend rechts motiviert“.

via tagesspiegel: Offizielle Zahl nach oben korrigiert 100 Menschen seit der Wiedervereinigung von Rechtsextremisten getötet

Nach Messerattacke auf Beamten – Polizei antwortet Berliner AfD-Politikerin

Nach dem Messerangriff auf einen Polizisten in München hat es in sozialen Netzwerken zahlreiche Genesungswünsche gegeben – aber die Münchner Polizei hat auch viele Kommentare und Fragen zur Herkunft des Tatverdächtigen bekommen. Auch eine Berliner Politikerin, die für die AfD in der Bezirksverordnetenversammlung sitzt, fragte nach. So fragte die Berliner Bezirkspolitikerin Anne Zielisch auf Twitter: „Bislang gibt es nur die Herkunftsangabe „Deutscher“, aber keinen Vornamen? Weiß die Polizei München Näheres?“ Darauf antworteten die Beamten: „Ja wissen wir. Sie würden weinen, wenn Sie den Vornamen lesen würden. Aber wir sagen nichts, dann können Sie noch weiter spekulieren und die Filterblase mit wilden Theorien ausschmücken.“ Diesen Tweet von Montagnachmittag hatten bis Dienstagmittag mehr als 4150 Nutzer mit „Gefällt mir“ markiert und rund 550 Mal geteilt. Zielisch ist nach Online-Angaben des Bezirksamts Berlin-Neukölln fraktionsloses Mitglied der dortigen Bezirksverordnetenversammlung. In ihrem Twitter-Profil heißt es, sie sei für die AfD in der Bezirksverordnetenversammlung.

via bz berlin: Nach Messerattacke auf Beamten – Polizei antwortet Berliner AfD-Politikerin

Zoff um angebliche Neonazis Holsten-Galerie: Tätowierer wehren sich gegen Kündigung

Angebliche Neonazi-Umtriebe und Rocker-Verbindungen: Seit Monaten gibt es Ärger um das Tätowierstudio „Famous Tattoo“ in Neumünster. Nun wurde dem Laden in der Holsten-Galerie vom Vermieter, dem Hamburger ECE, gekündigt. Gegenüber der MOPO erklärt der Anwalt des Studio-Chefs, dass sein Mandant sich gegen die bereits eingereichte Räumungsklage wehrt und eine rechtsradikale Gesinnung bestreitet. Klar ist, dass das Tattoo-Studio kein unproblematischer Mieter für das Einkaufscenter ist. Zuletzt hatte ein breites Bündnis verschiedener gesellschaftlicher Gruppen gegen die Nadel-Künstler demonstriert. Das „Antifaschistische Netzwerk Neumünster“ hat ECE mit der Kampagne „Kein Fame für Famous – schöner leben ohne Naziläden“ zur Kündigung der Tätowierstube aufgefordert. (…) Das Bündnis „Kein Fame für Famous”, unterstützt unter anderem von Verdi und der ökumenischen Arbeitsstelle Altholstein, wirft dem Tatoo-Studio vor, dass der tatsächliche Strippenzieher hinter dem Laden der mehrfach vorbestrafte Ex-NPD-Landesvorsitzende Peter Borchert ist. Ex-NPD-Chef war bei der Eröffnung des Tattoo-Studios „Herr Borchert war bei der Eröffnung”, bestätigt Anwalt Marquort, „er ist aber seit dem Jahr 2009 nicht mehr als Neonazi in Erscheinung getreten, weder mit Äußerungen, noch als Demoteilnehmer.“

via mopo: Zoff um angebliche Neonazis Holsten-Galerie: Tätowierer wehren sich gegen Kündigung

Abgesagter Sarrazin-Vortrag: Bündnis demonstriert gegen Rassismus

Protest richtete sich gegen Sarrazins rechte Thesen. Geplanter Vortrag war vor Tagen abgesagt worden. Demo zog dennoch vom Ziegenmarkt in Richtung Innenstadt. Hunderte Bremer haben am Abend gegen einen geplanten Auftritt von Thilo Sarazzin demonstriert – und das, obwohl der Besuch des umstrittenen Autors vor mehreren Tagen abgesagt worden war. Der Polizei zufolge zogen rund 500 Teilnehmer vom Ziegenmarkt in Richtung Innenstadt. Die Demo blieb friedlich. Ein privater Wirtschaftsclub hatte Sarazzin für einen Vortrag eingeladen, nach dem Protest von linken Gruppen die Veranstaltung aber wieder abgesagt. Unter anderem hatten Werder-Fans Ende November im Weser-Stadion große Banner gegen Sarrazin und den Veranstaltungsort gezeigt

via buten un binnen: Abgesagter Sarrazin-Vortrag: Bündnis demonstriert gegen Rassismus

Handyvideos bei Schülern – „Rechtsextreme Inhalte sind auch als Witz schlimm“

Es ist leider keine Seltenheit: Über WhatsApp-Gruppen finden „Anleihen aus einem rechtsextremistischen Weltbild“, wie es Mathieu Coquelin bezeichnet, ihren Weg auch an Schulen. Coquelin muss es wissen. Er ist Leiter der Fachstelle Extremismusdistanzierung beim Demokratiezentrum Baden-Württemberg in Stuttgart. „Das kommt sehr häufig vor“, hat er festgestellt. Vieles davon sei als vermeintlich harmloser Witz getarnt und werde unreflektiert weitergeleitet. Auch die klassischen Judenwitze seien nach wie vor „ein fester Bestandteil des Humors.“ Dem versucht die Fachstelle entgegenzuwirken. „Nur weil etwas als Witz daherkommt, muss es nicht weniger schlimm sein“, stellt Coquelin klar. Denn: „Vorurteile sind auch da noch präsent und festigen sich.“

via marbacher zeitung: Handyvideos bei Schülern – „Rechtsextreme Inhalte sind auch als Witz schlimm“

Auf #Weihnachtsfeier – #Frankfurter #AfD verschenkt #Spirituosen in Form von #Maschinenpistolen – #schauhin #nichtregierungsfähig #Kalaschnikow #waffenfetischisten

Steffen Kotré und sein Weihnachtsgeschenk von der Frankfurter AfD: Eine Flasche Hochprozentiges in Form einer Kalaschnikow. Weihnachten, ein Fest des Friedens. Eigentlich. Der AfD-Stadtverband Frankfurt (Oder) veröffentlichte jetzt auf Facebook Bilder seiner Weihnachtsfeier, die eine etwas andere Botschaft nahelegen. Darauf zu sehen ist unter anderem, wie der Bundestagsabgeordnete Steffen Kotré und AfD-Landeschef Andreas Kalbitz Spirituosen in Form eines Maschinengewehrs als Präsent entgegennehmen. Der Frankfurter AfD-Landtagsabgeordnete Wilko Möller würdigte zudem Mitglied Roland Warstat-Lehmann für dessen “selbstloses Eintreten für die AfD” im Wahlkampf mit einer Replik des “Preußischen Ordens ‚Pour le Mérite‘” – eine Tapferkeitsauszeichnung, die Militärangehörigen bis 1918 verliehen wurde. Die Feier fand am 6. Dezember statt, zugegen waren auch viele hochrangige Vertreter der Rechtsaußenpartei. Steffen Kotré befand auf Nachfrage, er habe sich “sehr über das Geschenk gefreut”. Die “Kalaschnikow” sei “made in Ukraine”, wie er betont. “Im Übrigen”, so Kotré, sei “die Wehrfähigkeit unseres Vaterlandes nicht mehr gegeben”. Denn die Bundeswehr sei kaputt gespart und strukturell geschwächt worden. “Sie kann nicht mal die Nato-Bündnisfähigkeit gewährleisten. Insofern sollte es solche kleinen Geschenke öfter geben, damit die Wiederherstellung unserer Verteidigungsfähigkeit verstärkt in den Blickpunkt der Gesellschaft rückt”, findet der Sprecher der Brandenburger Landesgruppe der AfD-Bundestagsfraktion.

via mz web: Auf #Weihnachtsfeier – #Frankfurter #AfD verschenkt #Spirituosen in Form von #Maschinenpistolen

#Neonazis übten mit #Bundeswehr-#Reservisten – Mutmaßlicher #Lübcke-Mörder: Stephan Ernst schoss in weiterem Verein – #schauhin #terror #germania

Stephan Ernst, der mutmaßliche Mörder von Walter Lübcke, war nicht nur im Schützenverein Sandershausen aktiv, sondern auch als Gast bei der Schützengesellschaft 1553 Grebenstein. Nach Informationen unserer Zeitung soll er mit dem Mitangeklagten Markus H. im Sommer 2018 mindestens zweimal an einem Übungsschießen auf dem Schießstand des Vereins teilgenommen haben. Die beiden Neonazis kamen als Gäste der Reservistenkameradschaft Germania, die einmal im Monat den Großkaliberstand im Landkreis Kassel gemietet hat. Über diese Vereinigung, die nicht zum Reservistenverband gehört, gibt es kaum Informationen. Laut Zeugen sollen Stephan Ernst und Markus H. mit ihren eigenen Waffen geschossen haben. (…) Mittlerweile werden weitere Einzelheiten aus dem als geheim eingestuften Bericht des hessischen Verfassungsschutzes öffentlich, in dem der Namen Stephan Ernst elf Mal auftaucht. So verübte der aus dem Taunus stammende Neonazi als Jugendlicher unter anderem einen Anschlag auf eine Asylbewerberunterkunft und griff einen Imam an. Der Anschlag misslang. Ernst wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Nach seiner Entlassung aus der JVA Kassel 1999 blieb er in Nordhessen und fasste Fuß in der hiesigen Neonazi-Szene. Er galt als gewalttätig und bewaffnet und nahm an Demonstrationen teil

via hna: Neonazis übten mit Bundeswehr-Reservisten – Mutmaßlicher Lübcke-Mörder: Stephan Ernst schoss in weiterem Verein