Marktplatz Oberbayern: Neonazis drohen mit Kalaschnikow

Zeuge im Wiese-Prozess soll wegen Lohnstreitereien eingeschüchtert worden sein
Der Neonazi Martin Wiese soll vermummte Gefolgsleute mit Pistole und Kalaschnikow zu einem Mann geschickt haben, dem er Geld schuldete, um ihn einzuschüchtern. “Damit wollte er seine Macht demonstrieren”, sagte der betroffene Robert H. im Prozess um die Anschlagspläne auf das neue Jüdische Gemeindezentrum.
Der damalige Anführer der neonazistischen “Kameradschaft Süd” soll demnach seine Führungsrolle für private Interessen ausgenutzt haben.
H., der sich als “streng gläubiger Heide” und “unpolitisch” bezeichnet, erschien, wie andere Zeugen auch, kahl rasiert und in für die rechte Szene typischer Kleidung (siehe Kasten). Besonders fiel ein Tatoo an H.s Hals auf mit dem Schriftzug: “Befürwortung der Rassentrennung”.

NETZEITUNG DEUTSCHLAND: Mann wegen “Thor-Steinar”-Jacke verurteilt

Ein Rechtsextremer, der bewusst eine Kapuzenjacke trug, deren Emblem an Nazi-Symbole erinnerte, muss deshalb vier Monate in Haft.
Das Amtsgericht Neuruppin hat einen Rechtsextremen zu vier Monaten Haft verurteilt, weil er Kleidung der Marke «Thor Steinar» getragen hatte. Die Strafe gegen den 23-Jährigen sei wegen der «erheblichen Vorbelastung» des Mannes nicht zur Bewährung ausgesetzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Neuruppin am Donnerstag mit.
Das Urteil bezog sich auf die «Verwendung von Kennzeichen ehemaliger nationalsozialistischer Organisationen». Das Runen-Logo «Thor Steinar» erinnert laut Staatsanwaltschaft an die SS-Runen.

NETZEITUNG DEUTSCHLAND: Mann wegen “Thor-Steinar”-Jacke verurteilt

Ein Rechtsextremer, der bewusst eine Kapuzenjacke trug, deren Emblem an Nazi-Symbole erinnerte, muss deshalb vier Monate in Haft.
Das Amtsgericht Neuruppin hat einen Rechtsextremen zu vier Monaten Haft verurteilt, weil er Kleidung der Marke «Thor Steinar» getragen hatte. Die Strafe gegen den 23-Jährigen sei wegen der «erheblichen Vorbelastung» des Mannes nicht zur Bewährung ausgesetzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Neuruppin am Donnerstag mit.
Das Urteil bezog sich auf die «Verwendung von Kennzeichen ehemaliger nationalsozialistischer Organisationen». Das Runen-Logo «Thor Steinar» erinnert laut Staatsanwaltschaft an die SS-Runen.

Vorarlberg Online

Nach einem Rockkonzert in der Bludenzer Remise ist es am Christtag zu massiven Ausschreitungen gekommen. Skinheads lauerten den Konzertbesuchern mit Gaspistolen, Springmessern und Baseballschlägern auf.
Mindestens zwei Menschen wurden verletzt. Samstagabend, 23 Uhr. Nach einem Konzert lauern rechte Skinheads den jugendlichen Rockfans auf dem Vorplatz der Remise auf. „Die Skins hatten sich mit Tränengaspistolen, Baseballschlägern und Springmessern bewaffnet – waren aber deutlich in der Unterzahl“, heißt es bei der Bludenzer Gendarmerie auf „VN“-Anfrage.

ND- Rechtsextreme stricken an “Nationaler Europäischer Front”

NPD-Chef warb in Spanien für Zusammenschluss nach deutschem Vorbild
Das NPD-Parteiorgan »Deutsche Stimme« berichtet stolz über erste Erfolge beim Aufbau der »Nationalen Europäischen Front« unter Führung der NPD.
Die NPD wittert nach ihrem Wahlerfolg in Sachsen und der Zusammenarbeit mit der DVU Höhenluft. Diese deutsche »Volksfront von rechts« dient ihr auch als Vorbild für den Aufbau einer europäischen Rechtsfront. Das NPD-Parteiorgan »Deutsche Stimme« berichtet in der Dezemberausgabe vom Besuch des Parteichefs Udo Voigt in Spanien. »Absoluter Höhepunkt« sei dabei die Unterzeichnung einer »Kooperationsvereinbarung« gewesen, deren Ziel die »Gründung einer gemeinsamen europäischen Wahlplattform für Europawahlen« ist. (…) Auf einer Webseite wird das Projekt vorangetrieben und gebündelt. Deutschland kann hier unter dem Symbol der Reichskriegsflagge angeklickt werden. Tatsächlich soll mit dem Projekt an die mörderische Achse Berlin-Madrid-Rom angeknüpft werden.

ND- Rechtsextreme stricken an “Nationaler Europäischer Front”

NPD-Chef warb in Spanien für Zusammenschluss nach deutschem Vorbild
Das NPD-Parteiorgan »Deutsche Stimme« berichtet stolz über erste Erfolge beim Aufbau der »Nationalen Europäischen Front« unter Führung der NPD.
Die NPD wittert nach ihrem Wahlerfolg in Sachsen und der Zusammenarbeit mit der DVU Höhenluft. Diese deutsche »Volksfront von rechts« dient ihr auch als Vorbild für den Aufbau einer europäischen Rechtsfront. Das NPD-Parteiorgan »Deutsche Stimme« berichtet in der Dezemberausgabe vom Besuch des Parteichefs Udo Voigt in Spanien. »Absoluter Höhepunkt« sei dabei die Unterzeichnung einer »Kooperationsvereinbarung« gewesen, deren Ziel die »Gründung einer gemeinsamen europäischen Wahlplattform für Europawahlen« ist. (…) Auf einer Webseite wird das Projekt vorangetrieben und gebündelt. Deutschland kann hier unter dem Symbol der Reichskriegsflagge angeklickt werden. Tatsächlich soll mit dem Projekt an die mörderische Achse Berlin-Madrid-Rom angeknüpft werden.

Weihnachten hinter Gittern – Anklage gegen einstige SSS-Mitglieder – Yahoo! Nachrichten

Der Rädelsführer der 2001 verbotenen rechtsextremen Gruppe «Skinheads Sächsische Schweiz» (SSS) bleibt Weihnachten hinter Gittern. Die Dresdner Staatsanwaltschaft erhob am Donnerstag gegen Thomas S. Anklage wegen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz, wie ihr Sprecher Andreas Feron mitteilte. Dem 30-Jährigen wird vorgeworfen, gemeinsam mit 24 Beschuldigten die Strukturen der SSS auch nach ihrem Verbot beibehalten zu haben. Einem Großteil der Männer droht nun der Antritt ihrer in den bisherigen SSS-Prozessen zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren.
Die SSS war 1996 im Raum Pirna gegründet worden. Ihr sollen zeitweise bis zu 80 Mitglieder angehört haben. Angelastet wurden der Vereinigung unter anderem Überfälle auf politisch Andersdenkende und das Bekenntnis zum Nationalsozialismus. Bei einer großangelegten Razzia vor drei Wochen waren einschlägige Propagandamaterialen, Unterlagen und Aufzeichnungen beschlagnahmt worden. Thomas S. sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

NETZEITUNG DEUTSCHLAND: Milbradt plant Doppelstrategie gegen NPD

Sachsens Landeschef Milbradt wirft Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung vor, die NPD mit dem gescheiterten Verbotsverfahren stark gemacht zu haben und kündigt Gegenmaßnahmen an. (…) Milbradt führte aus: Man dürfe zum Beispiel beim Thema Ausländerpolitik den Rechten nicht hinterherlaufen, müsse die von ihnen aufgegriffenen Ängste der Bevölkerung aber ernst nehmen. In Deutschland sollten nur qualifizierte Zuwanderer willkommen sein, die selber ein Interesse an ihrer Integration hätten, so Milbradt.

Weihnachten hinter Gittern – Anklage gegen einstige SSS-Mitglieder – Yahoo! Nachrichten

Der Rädelsführer der 2001 verbotenen rechtsextremen Gruppe «Skinheads Sächsische Schweiz» (SSS) bleibt Weihnachten hinter Gittern. Die Dresdner Staatsanwaltschaft erhob am Donnerstag gegen Thomas S. Anklage wegen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz, wie ihr Sprecher Andreas Feron mitteilte. Dem 30-Jährigen wird vorgeworfen, gemeinsam mit 24 Beschuldigten die Strukturen der SSS auch nach ihrem Verbot beibehalten zu haben. Einem Großteil der Männer droht nun der Antritt ihrer in den bisherigen SSS-Prozessen zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren.
Die SSS war 1996 im Raum Pirna gegründet worden. Ihr sollen zeitweise bis zu 80 Mitglieder angehört haben. Angelastet wurden der Vereinigung unter anderem Überfälle auf politisch Andersdenkende und das Bekenntnis zum Nationalsozialismus. Bei einer großangelegten Razzia vor drei Wochen waren einschlägige Propagandamaterialen, Unterlagen und Aufzeichnungen beschlagnahmt worden. Thomas S. sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

NETZEITUNG DEUTSCHLAND: Milbradt plant Doppelstrategie gegen NPD

Sachsens Landeschef Milbradt wirft Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung vor, die NPD mit dem gescheiterten Verbotsverfahren stark gemacht zu haben und kündigt Gegenmaßnahmen an. (…) Milbradt führte aus: Man dürfe zum Beispiel beim Thema Ausländerpolitik den Rechten nicht hinterherlaufen, müsse die von ihnen aufgegriffenen Ängste der Bevölkerung aber ernst nehmen. In Deutschland sollten nur qualifizierte Zuwanderer willkommen sein, die selber ein Interesse an ihrer Integration hätten, so Milbradt.