FBI Guard Accused of Aiding Neo-Nazi Gang

A former prison guard who allegedly held racist views was arrested Thursday after being indicted on charges of aiding a violent inmate gang known as the Nazi Low Riders. Shayne Allyn Ziska, who was placed on paid administrative leave from the prison in 2000, was an associate of the gang who instructed inmates on racist ideology and had a tattoo on his arm with Nazi imagery, federal prosecutor Adam D. Kamenstein said.
Ziska, 42, was indicted Wednesday on charges of participating in a corrupt organization, conspiracy, violent crime in the aid of racketeering and deprivation of rights under color of law. Authorities allege that he helped the Nazi Low Riders distribute methamphetamine, heroin and other drugs and allowed the gang to assault two inmates with deadly weapons.

ic Birmingham – Come and be a Muslim, Nick

A satanic neo-Nazi who claims to have converted to Islam has written to British National Party chairman Nick Griffin – urging him to become a Muslim.
In the letter David Myatt, a political idol of violent race-hate group Combat 18, challenges Mr Griffin to “accept Islam, to learn about it, to experience it.” The 53 year-old former monk, from Leigh Sinton, Worcestershire, then slams Griffin for abusing his position to fulfil his own personal racist agenda.
But last night anti-Nazi campaigners labelled Myatt a “self-publicist” and said that his letter was an elaborate bluff to further the right-wing cause. They claim he is continuing to post messages on fascist websites while posing as a devout Muslim on Islamic sites where he praises the 9/11 attacks and Osama bin Laden. Mr Myatt is acknowledged as one of Britain’s leading right-wing ideologues who urged neo-Nazis to attack ethnic minorities in an effort to spark a race war.

TIME Europe Magazine: From Russia With Hate — Aug. 09, 2004

Inspired by the example of al-Qaeda, Russian neo-Nazis say they are organizing themselves into a network of autonomous terror cells — and that the time of their jihad has come (…)
A squat, powerfully built man bristling with barely contained aggression, Alexei is part of a new wave of nationalism that’s sweeping through Russian society. As democratic reforms have foundered and living standards plummeted since the collapse of communism in 1991, the country’s latent xenophobia has morphed into a more radical, virulent form — and more and more young people like Alexei are coming under the sway of neo-Nazi ideology as a way to reassert lost national pride.

NEWS.com.au | Racist may be hiding in underground bunker (August 2, 2004)

WHITE supremacist Jack van Tongeren may be hiding in an underground bunker as police hunt him over an alleged plot to harm leading public figures.
Police intensified the hunt for van Tongeren following a raid last week on a house believed to be occasionally occupied by the Australian Nationalist Movement leader in Gingin, 90km northeast of Perth.
It is understood police now believe van Tongeren, a Vietnam veteran, could be hiding in a bunker.
Police say the search for van Tongeren remains a priority, although one of the alleged targets of the plot says he has been told that the likelihood of any threat being carried through has diminished.

NZZ: Überschätzte Provokateure

Die rechtsextreme Partei National Orientierter Schweizer (PNOS)
Die rechtsextreme Partei National Orientierter Schweizer ist nach dem Skinhead-Aufmarsch auf dem Rütli vom 1. August 2000 gegründet worden. Ihr grösster Erfolg ist, dass es sie immer noch gibt
Es hätte eine jener beschaulichen Podiumsdiskussionen zum Thema Rechtsextremismus werden sollen, wie sie nach dem 1. August 2000 in der Schweiz zuhauf organisiert wurden. Doch an diesem 30. Januar 2001 lag an der Sektionsversammlung der SP Gelterkinden (BL) auf einmal Spannung in der Luft. 13 kahl rasierte Männer und zwei Frauen in Springerstiefeln waren unerwartet ins Gelterkinder «Rössli» marschiert und hatten sich inmitten der Sozialdemokraten niedergelassen. «Erst habe ich gedacht, die seien zum Provozieren da», sagt der Basler Historiker Ruedi Brassel, der an jenem Abend über das Parteiprogramm der neu in der Region aufgetauchten Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) referierte. «Doch sie waren anständig und diskutierten mit.» Brassel erinnert sich, wie der Wortführer, der damals 19-jährige PNOS-Vizepräsident Jonas Gysin, die Nähe zu Nazi- Deutschland von sich wies, sich aber derselben Argumentationsmuster bediente, und wie er sich selbst als Opfer der Diskriminierung und Kriminalisierung darstellte. «Zum Abschied drückten mir einige der Jugendlichen die Hand», sagt Brassel. «Sie hatten massiv Kreide gefressen.»

Rechtsextreme DVU wirbt mit Regine Hildebrandt

Ausgerechnet die rechtsextreme Deutsche Volksunion (DVU) wirbt in ihrem Landtagswahlkampf mit der früheren Sozialministerin der SPD, Regine Hildebrandt. Die Brandenburger SPD prüft deshalb rechtliche Schritte wegen Verunglimpfung der Verstorbenen. “Wir werden es uns nicht bieten lassen, dass das Andenken von Regine Hildebrandt in den Schmutz gezogen wird”, sagte gestern der Landesgeschäftsführer der SPD, Klaus Ness. Das Vorgehen werde in enger Abstimmung mit ihrer Familie erfolgen.
In Wahlwerbespots kommt die DVU zu dem dreisten Schluss: “Wir sind sicher: Auch Regine Hildebrandt würde heute Protest wählen.”

Der Landbote: Skinheads auf dem Rütli

Kundgebungen von Linken in Luzern und Rechtsextremen auf dem Rütli sind am 1. August friedlich verlaufen. In Luzern demonstrierten 800 bis 1000 Personen gegen Faschismus, auf dem Rütli versammelten sich 400 Rechtsextreme.
Die Rechtsradikalen trafen am Sonntagmorgen auf dem Rütli UR ein. Sie hielten dort um 13.10 Uhr ihre eigene Bundesfeier ab. Sie hielten «für die in den Kämpfen fürs Vaterland getöteten Helden» eine Schweigeminute ab, sprachen den Rütlischwur und sangen «Heil dir, Helvetia».
Die offizielle Bundesfeier begann um 16.00 Uhr. Sie war in eine Aufführung des «Wilhelm Tell» eingebettet und konnte nur mit einer Eintrittskarte besucht werden.
Rund 100 Rechtsextreme kauften sich an der Tageskasse ein Theaterbillet, die anderen mussten um 14.00 Uhr das Rütli verlassen. Zurück in Brunnen, skandierten sie Parolen und schwenkten Fahnen.

siehe auch: 400 Rechtsextreme auf dem Rütli, Die Kundgebung der Rechtsextremen hat sich in Brunnen aufgelöst, 1. August: Aufmarsch der Linken und Rechten, Rechtsextreme auf dem Rütli und Linksradikale in Luzern. Keine nennenswerte Zwischenfälle, Es blieb beim friedlichen Umzug

rbb – Aktion an Brandenburger Schulen gegen rechtsextreme CD

Brandenburgs Bildungsministerium macht gegen die Verteilung rechtsextremer CD vor Schulen mobil. Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes wollen Neonazis CD mit dem Titel “Anpassung ist Feigheit – Lieder aus dem Untergrund” kostenlos verteilen. (…) Das Team rät Schulen, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen, um die Verbreitung rechtsextremistischer Materialien zu unterbinden. Zudem sollten rechtsextreme Aktivitäten nicht verschwiegen, sondern offen angesprochen werden, um ihnen das “Geheimnisvolle” zu nehmen. Dann könnten gemeinsam mit Schüler- und Elternvertretungen Gegenmaßnahmen diskutiert werden.

siehe dazu auch: Gegen Rechts – Reiche macht gegen rechtsextreme CDs an Schulen mobil – Schönbohm fordert stärkere Wertevermittlung, Reiche geht gegen Nazi-Musik vor. Maßnahmenkatalog für Schulen erstellt

Vienna Online: Österreich ist kein Terrorziel

“Österreich ist kein Logistikzentrum für Terrororganisationen”, aber auch “keine Insel der Seligen”. Das sagt Gert Polli, Direktor des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT). “Es gibt keine konkreten Hinweise auf Terroranschläge in Österreich”, so Polli im Ö1-Radio-Morgenjournal am Mittwoch, allerdings fänden sich schon Aktivitäten im Zusammenhang mit Terror. (…)
Die Zahl von rechtsextremistischen, fremdenfeindlichen und antisemitischen Handlungen ist zurückgegangen (2002: 326, 2003: 299), die Aufklärungsquote (60,7 Prozent im Jahr 2002) sei auf 65,9 Prozent 2003 gestiegen.
Allerdings geht der Verfassungsschutz davon aus, dass internationale Kontakte der rechtsextremen österreichischen Szene, vornehmlich zu Trägern des organisierten deutschen Rechtsextremismus, in Zukunft noch weiter ausgebaut werden.

siehe auch:
Terror-Experten beruhigen: Österreich ist kein primäres Ziel für Attentate
, Österreich ist kein Terrorziel. Aber auch keine “Insel der Seligen” sagt Verfassungsschutz-Chef Polli – Skinhead-Gewalt wird zunehmen

Kleine Zeitung Online – “Unikum” will EU-Parlament über Mölzers Haltung informieren

Kulturinitiative sendet offenen Brief samt “Dossier”, das an alle Abgeordneten gerichtet ist.
Die Kärntner Kulturinitiative “Unikum” will die EU-Parlamentarier über die politische Haltung des FPÖ-Mandatars Andreas Mölzer informieren. Wie Obmann Gerhard Pilgram am Mittwoch erklärte, wolle man damit verhindern, dass im EU-Parlament rechtsextremes Gedankengut “gebilligt” werde.
“Fatales Signal”. In einem Offenen Brief an die Abgeordneten appellieren die Unikum-Verantwortlichen an alle, Mölzer “keine Möglichkeit der Profilierung, auch nicht durch sachpolitische Zusammenarbeit, zu bieten”. Es würde ein fatales Signal für Österreich darstellen, wenn es dem FPÖ-Abgeordneten gelänge, sich als “respektabler Europapolitiker” zu präsentieren. Man habe Material zusammengestellt, mit dem zweifelsfrei belegt werden könne, dass Mölzers Hintergrund “eindeutig rechtsextrem und rassistisch” sei, so Pilgram.
Unterstützung. Dieses “Dossier” wurde von Pilgram auch ins Internet gestellt, neben einem Lebenslauf Mölzers finden sich Anzeigen des Dokumentationsarchives des Österreichischen Widerstandes, Verfassungsschutz-Berichte, aber auch Artikel aus der Wochenzeitung “Zur Zeit”.

siehe auch: Das Mölzer-Dossier