Nach dem Attentat in Toulouse

In Toulouse hat am Montagmorgen kurz nach acht Uhr ein Mann vor der jüdischen Ozar‐Hatorah‐Schule auf Kinder und Eltern geschossen. Wie französische Medien berichteten, wurden dabei Rabbiner Yonatan Sandler (30) und seine Söhne Aryeh (3) und Gavriel (6) sowie Myriam Montenago (8), die Tochter des Schulleiters, getötet. Mehrere Menschen wurden verwundet, ein 17‐jähriger Schüler liegt schwerverletzt im Krankenhaus. Der Todesschütze, der auf einem schwarzen Motorroller unterwegs war, konnte entkommen. Die Polizei sucht nach ihm, unter anderem mit Helikoptern. Die Sicherheitsvorkehrungen vor jüdischen Schulen in Frankreich wurden verstärkt. Bereits vergangene Woche hatte ein Mann auf einem schwarzen Motorroller bei zwei Anschlägen in Toulouse und im 50 Kilometer entfernten Montabaun drei Fallschirmjäger nordafrikanischer Abstammung erschossen. Die Ermittler sehen einen Zusammenhang zwischen den Taten und dem Anschlag vor der jüdischen Schule. Laut Berichten in französischen Medien sind die Schüsse von einer Waffe gleichen Typs abgefeuert worden. Die für Terrorismus zuständige Staatsanwaltschaft in Paris nahm in den drei Fällen Ermittlungen auf.
Entsetzen Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy traf am Mittag gemeinsam mit dem Präsidenten der französisch‐jüdischen Dachorganisation CRIF, Richard Prasquier, Oberrabbiner Gilles Bernheim und Bildungsminister Luc Chatelin am Tatort ein. Sarkozy sprach von einer »nationalen Tragödie« und rief zu Solidarität mit den Opfern sowie zum Vertrauen in die staatlichen Institutionen auf. Für Dienstag ordnete der Präsident eine Schweigeminute an den Schulen in ganz Frankreich an.

via jüdische allgemeine: Nach dem Attentat in Toulouse

Prozess gegen Geheimagent MAD, KSK, gar nichts klar – #terror

Hat ein Agent des Militärischen Abschirmdienstes einen Elitesoldaten vor Rechtsterrorismus-Ermittlungen gewarnt? Ein Prozess in Köln führt mitten hinein in eine abgeschottete Männerwelt. (…) Man muss etwas ausholen, um zu erklären, was dem Angeklagten Peter W., 43, eigentlich vorgeworfen wird. Und was das mit “Hannibal” zu tun hat. In Kürze geht die Version der Staatsanwaltschaft Köln so: Der Oberstleutnant W. arbeitete im MAD als Beschaffer, er sammelte also Informationen über rechtsextreme Umtriebe in der Truppe. Deshalb pflegte er Kontakt zu André S. alias “Hannibal” – seiner Quelle, die ihm aus dem Innenleben des KSK berichtete, wohl weil S. ein gewisses Sendungsbedürfnis hat. Sein Vorgesetzter wird ihn später vor Gericht einen “Schwätzer”, “Schaumschläger” und “Hochstapler” nennen. Der Angeklagte Peter W. aber war nicht nur Beschaffer im MAD und als solcher mit dem obskuren Verein “Uniter” befasst, den André S. gegründet hatte. Peter W. fungierte auch als Ansprechpartner für das Bundeskriminalamt, das 2017 im Auftrag des Generalbundesanwalts gegen den Oberleutnant Franco A. ermittelte. Hintergrund: Der Offizier A. hatte sich eine falsche Identität als Flüchtling zugelegt und gestohlene Munition gehortet. Die Ermittler nahmen damals an, A. habe womöglich Anschläge begehen wollen, für die später Asylbewerber verantwortlich gemacht werden sollten. Eine entsprechende Anklage ließ das Oberlandesgericht Frankfurt allerdings nicht zu. Zurück zu Oberstleutnant W., dem Angeklagten von Köln. Der soll nun laut Staatsanwaltschaft am 13. September 2017 seinen Informanten André S. davor gewarnt haben, dass das Bundeskriminalamt zwei Tage später die Kaserne des KSK im baden-württembergischen Calw durchsuchen würde. Verletzung des Dienstgeheimnisses heißt das im Strafgesetzbuch. (…) André S. aka “Hannibal”, der den Medienberichten zufolge über Telegram-Chats ein virtuelles Netzwerk revolutionsgeneigter Soldaten aufgebaut haben soll, erscheint am Mittwoch vor Gericht in einem zerknitterten schwarzen Anzug, mit einer Uniter-Krawatte im Bordeauxrot der Fallschirmjäger. Seine Befragung dauert nicht allzu lange, weil sein Anwalt ihn die entscheidende Frage, ob W. ihn gewarnt habe, nicht beantworten lässt. Warum? Damit könne sich S. selbst belasten, sagt der Jurist. Doch das wohl nur, wenn die Antwort lautete: Ja, hat er.
Was den in verschiedenen Medien geäußerten Verdacht anbelangt, “Hannibal” habe eine Schattenarmee aufgebaut: Dieser Verdacht geht auf Vernehmungsprotokolle des BKA zurück, die Ende vergangenen Jahres Journalisten und Abgeordneten zugespielt wurden. Die Papiere stammen aus der Ermittlungsakte gegen den Oberleutnant Franco A. und dokumentieren die Aussagen mehrerer Personen, die Mitglieder in der von “Hannibal” aufgebauten Telegram-Chat-Gruppe “Süd” waren. Sie berichteten dem BKA, dass sich in dem virtuellen Raum Soldaten und Polizisten in teils konspirativ-verschwörerischem Ton darüber ausgetauscht haben, wie man sich in einer Staatskrise verhalten solle. Oft sei von sogenannten Safe Houses, sicheren Verstecken für den Ernstfall, und von Waffenlagern die Rede gewesen. Als Franco A. im April 2017 festgenommen wurde, machte man den Chat eilig dicht.

via spon: Prozess gegen Geheimagent MAD, KSK, gar nichts klar

siehe auch:
Prozessauftakt: Razzia bei KSK sickerte vorab durch. Eine Razzia bei der Calwer Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) wegen Terrorverdächtigungen im Fall des rechtsextremen Soldaten Franco A. ist vorab bekannt geworden. Ein in diesem Zusammenhang wegen Verrats von Dienstgeheimnissen im Jahr 2017 angeklagter Oberstleutnant des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) bestritt am Mittwoch in Köln aber alle Vorwürfe; MAD-Prozess in Köln – Hannibal schaffte Computer weg. Neue Erkenntnisse im Fall Uniter: Vor einer Razzia der Bundesanwaltschaft ließ der Soldat einen Laptop verschwinden. Neue Details im Hannibal-Komplex: Aus dem Prozess gegen einen Mitarbeiter des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) in Köln ergeben sich neue Details im Hinblick auf die Rolle des Bundeswehrsoldaten André S. alias Hannibal. Wie mehrere Zeugen am Mittwoch vor dem Kölner Amtsgericht aussagten, soll Hannibal, über den die taz in der Vergangenheit mehrfach berichtet hatte, vor einer Razzia der Bundesanwaltschaft im September 2017 gewarnt gewesen sein – und mögliches Beweismaterial beiseite geschafft haben. Vor dem Amtsgericht Köln hat am Mittwoch der Prozess gegen einen Mitarbeiter des Militärischen Abschirmdienstes begonnen. Peter W., 43, wird vorgeworfen, den damaligen KSK-Soldaten André S. alias Hannibal vor anstehenden Maßnahmen gewarnt zu haben. W. bestreitet die Vorwürfe; Soldaten und Polizisten planten in Albstädter Schützenhaus den Tag X. Ein dubioses Treffen mit rund 30 Teilnehmern in Albstadt, Ermittlungen des Bundeskriminalamts: KSK-Soldat „Hannibal“ und Franco A. waren auch im Zollernalbkreis aktiv. Wenn das Parlamentarische Kontrollgremium in dieser Woche im Landtag zusammenkommt, geht es um Vorgänge rund um den Verein Uniter – in dem sich vor allem Elitesoldaten, Polizisten und andere Sicherheitskräfte organisieren. Der undurchsichtige Verein war unter anderem aufgrund einer umfangreichen Recherche der Zeitung taz in die Kritik geraten – das Blatt geht nach monatelangen Recherchen davon aus, dass es sich bei Uniter nicht um einen harmlosen Verein handelt, sondern vielmehr um eine dubiose Gruppierung. Sie könnte in Zusammenhang mit rechtsextremen Strukturen in der Bundeswehr stehen. Ein Schattennetzwerk gewissermaßen, das sich auf einen Tag X vorbereitet, denjenigen Tag, an dem die staatliche Ordnung zusammenbricht. Das Treffen in Albstadt Bei der politischen Aufarbeitung des Falles führt eine Spur auch in den Zollernalbkreis – denn hier, in einem Schützenhaus in Albstadt, kam es 2016 zu einem konspirativen Treffen von Soldaten, Polizisten und anderen Teilnehmern. Bei der Recherche zu diesem Treffen erfuhr der ZOLLERN-ALB-KURIER: Die Teilnehmer hatten sich an jenem Tag ursprünglich bei der Polizei in Göppingen treffen wollen. Stattdessen organisierte schließlich ein Geschäftsmann aus dem Zollernalbkreis, der Verbindungen zu Uniter gepflegt hatte, die Örtlichkeit für das Treffen. Und öffnete rund 30 Teilnehmern dafür ein Schützenhaus in Albstadt .

Biker gangs stand guard outside NZ mosques during first Friday prayer since massacre – #christchurch

Bikers have vowed to stand guard outside New Zealand mosques as Muslims take part in their first Friday prayer following the Christchurch shootings. Gangs like The Mongrel Mob, King Cobra and The Black Power have promised to support and protect their local Muslim communities across the country, after 50 people were killed and 50 injured in the attack on March 15. Waikato Mongrel Mob president Sonny Fatu offered to shield the Jamia Masjid Mosque in Hamilton. “We will support and assist our Muslim brothers and sisters for however long they need us,” Fatu told New Zealand news outlet, Stuff.
He explained how The Mongrel Mob were contacted by representatives saying members of the Muslim community were fearful about Friday prayers. Traditional haka performed outside NZ mosque Fatu said: “The question was posed whether we could be a part of the safety net for them to allow them to pray in peace without fear. “Of course we would do that, there was no question about that and we will be dressed appropriately.” “We will not be armed. We are peacefully securing the inner gated perimeter, with other community members, to allow them to feel at ease.” King Cobra bikers lay flowers outside Ponsonby Mosque Dr Asad Mohsin, head of the Waikato Muslim Association said he appreciated the support received from “different sections of society, different interests and dispositions.” He added: “It all gives us strength to overcome the grief we are undergoing. “We would welcome them to come into the mosque and pray with us. They are part of us as we are part of them.

via standard.co.uk: Biker gangs stand guard outside NZ mosques during first Friday prayer since massacre

Live updates: FIVE Birmingham mosques attacked with sledgehammers in shocking overnight strikes – #terror

Shock and disgust as city leaders vow: ‘This will not divide us’. Five Birmingham mosques were targeted overnight in a shocking spate of attacks. West Midlands Police confirmed officers were called to incidents at locations in north Birmingham in the early hours of Thursday, March 21.
The force initially confirmed the Witton Road Islamic Centre in Witton was among those attacked on Wednesday night. Video posted on Twitter by Birmingham councillor Majid Mahmood showed a clean-up operation in progress. He said the centre was attacked with a sledgehammer.

via tellmamauk: Live updates: FIVE Birmingham mosques attacked with sledgehammers in shocking overnight strikes

Wegen vermutlicher Steuerstraftat – #Staatsanwaltschaft ermittelt gegen #Gauland – #schauhin #steuer #beschiss #badengegangen

Nach Angaben der AfD-Bundestagsfraktion ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Parteichef Gauland. Was ihm genau vorgeworfen wird, ist unklar. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ermittelt nach Angaben der AfD-Bundestagsfraktion gegen Partei- und Fraktionschef Alexander Gauland. Ein Fraktionssprecher teilte am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, die Ermittlungen stünden in Zusammenhang mit einem „privaten Steuerfehler“. Zuerst hatte die „Welt“ darüber berichtet. Angaben über die Art des Vorwurfs lagen zunächst nicht vor. Laut “Welt” soll es um eine private Steuerangelegenheit gehen. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft teilte demnach auf Anfrage mit, dass “unter Hinweis auf das Steuergeheimnis leider keine Auskünfte erteilt werden” könnten. Auch der Fraktionssprecher habe sich zu den konkreten Vorwürfen nicht äußern wollen, hieß es.

via tagesspiegel: Wegen vermutlicher Steuerstraftat – #Staatsanwaltschaft ermittelt gegen #Gauland

siehe auch: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen AfD-Chef Gauland. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den AfD-Chef Alexander Gauland. Das bestätigte die AfD-Fraktion. Es soll Verdacht auf eine private Steuerstraftat bestehen. Es geht offenbar um eine private Steuerangelegenheit: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen AfD-Chef Alexander Gauland. Ein Fraktionssprecher der Partei bestätigte, dass der 78-Jährige Kenntnis von Ermittlungen gegen ihn habe. Der AfD-Parteivorsitzende und Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland ist mit staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen des Verdachts auf eine Steuerstraftat konfrontiert. Ein Fraktionssprecher der Partei bestätigte auf Anfrage, dass Gauland Kenntnis von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main gegen ihn habe. (…) Der Vorgang hat nichts zu tun mit bereits laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen im Zusammenhang mit der anderen AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel. Sie geriet ins Visier der Konstanzer Staatsanwaltschaft, nachdem im November 2018 bekannt geworden war, dass vor der Bundestagswahl 2017 rund 130.000 Euro von einer Schweizer Pharmafirma in mehreren Tranchen aufs Konto von Weidels AfD-Kreisverband Bodensee überwiesen worden waren. Nach Angaben der Partei soll es sich bei den Spendern um mehrere Bürger aus der Europäischen Union handeln.

C 18: German-British Terrormachine

Angeregt von der umfassenden Recherche von EXIF1 zum internationalen Netzwerk der rechts-terroristischen Gruppe „Combat 18“ (C18) soll der folgende Text die Rolle der an das Netzwerk angebundenen RechtsRock-Bands beleuchten. Um den Einfluss von C18 auf deutsche Neonazi-Zusammenhänge zu erfassen, lohnt sich ein Blick auf das Konzertgeschehen, sowie auf Musikproduktionen, die durch das deutsche und internationale „Blood & Honour“-Netzwerk (B&H) erstellt und vertrieben wurden. Neben der international als C18-Band bekannten englischen Band „No Remorse“ stellte vor allem die ebenfalls englische Band „Warhammer“ enge Bezüge zu dem Netzwerk her. 1996 als „Nordic Warriors“ in Newcastle gegründet, veröffentlichte „Warhammer“ um Sänger Rodney Aikin und Gitarrist Frazer Conrad Robinson drei CDs. Bereits das Frontcover ihres Debut-Albums zeigt die Band bei einem ihrer Auftritte, im Hintergrund eine „C18 England“-Flagge. Blickt man ins Booklet der 2000 auf „ISD Records“ erschienenen CD findet man u.a. Dank­sagungen an William Browning, alias „Wilf the beast“ (sic!), einer der Gründer von C18 und damaliger Betreiber von „ISD Records“. Es folgen Grüße an C18 selbst und „Del & Tic (White Wolves)“. Bei „Del“ handelt es sich um Derek O‘Connor, vormals einer der Köpfe von C18, der später als Strippenzieher der „White Wolves“ bekannt wurde. Im Nachgang der teilweise tödlichen Bombenanschläge in London 1999, die von Dave Copeland ausgeführt wurden, bekannte sich C18 zu zwei der Anschläge, aber auch die „White Wolves“ vereinnahmten die Anschläge. Ein Widerspruch also, dass „Warhammer“ beide bombenden Gruppen grüßt? Nein, denn im Verlauf der Danksagungsliste erwähnt die Band auf verächtliche Weise auch Martin Cross und Charlie Sargent. Beide gehörten einem konkurrierenden C18-Flügel an, die in eine Mord an einem Gefolgsmann von Browning verwickelt waren. (…) Das C18-Netzwerk finanziert sich bis heute u.a. von Einnahmen aus Konzerten. Schilf, Arpe und Browning waren schon 1997 für solche Konzerte in England verantwortlich. Bedeutend für den deutschen C18-Flügel dürfte ein am 26. Juni 1999 von Peruch organisiertes Konzert in der Nähe von Coburg gewesen sein. Neben „Warhammer“, „Hate Society“, „No Remorse“ und „Stahlgewitter“ trat die ebenfalls aus England stammende Band „Razors Edge“ auf. Es dürfte eines der wenigen bekannten Konzerte der 1990er Jahre mit klarem C18-Bezug in Deutschland gewesen sein, denn auch „Razors Edge“ um Sänger Andy Nolan bekennen sich in ihren Liedern zur Neonazi-Terrororganisation. Dazu passt, dass eine Delegation von 14 Mitgliedern des C18-Flügels um William Browning einen Tag später in der Nähe von Bamberg an einem B&H-Treffen teilnahmen. Das Konzept, interne Treffen im Rahmen von Konzerten abzuhalten hat bis heute bestand. Ein Neonazi-Aussteiger aus Schweden fasste dies in Hinblick auf die 1990er Jahre so zusammen: „Personen aus Deutschland kamen uns ständig besuchen (…) wir hatten viele Konzerte (…) und da gab es eben auch Treffen (…) es waren so viele Treffen. Dabei ging es hauptsächlich um Geld und die Planung von Konzerten (…) die wichtigste Person, die zu diesen Treffen nach Schweden kam war Thorsten Heise.“ Uwe Menzel und das „Rollkommando Terrormachine“ Suchte man in Deutschland Kontakt zur sächsischen B&H-Sektion, landete man früher oder später unausweichlich bei den Pots­damer Strukturen um Uwe „Uwocaust“ Menzel und seine Band „Proissenheads“. Denn die Sachsen waren seit Anbeginn von B&H in Deutschland stark mit den Branden­burgern verbandelt, planten gemeinsam Kon­zerte und unterstützten sich strukturell. Ein Gruß im Booklet der Debut-CD von „Warhammer“ an die Potsdamer „Proissenheads“ erscheint demnach nur logisch. Mit ihnen bestritten die Engländer ihr erstes Konzert in Deutschland, organisiert von der sächsischen B&H-Sektion im Mai 1998 im Raum Chemnitz. Wie weit sich die Chemnitzer und die Potsdamer auf den englischen C18-Flügel um Browning bezogen ist unklar. Fest steht, dass das Chemnitzer B&H-Netzwerk eines der bundesweit aktivsten war und man ohnehin im Vertrieb und in der Produktion von RechtsRock nicht an ihnen vorbei kam. Ähnlich wie in Chemnitz war bei den Potsdamer Strukturen schon früh ein Hang zu bewaffneten Gruppen ersichtlich. Etwa 1997, als Menzel – gemeinsam mit Neonazis aus der sächsischen B&H-Sektion, dem später engsten Unterstützernetzwerk des NSU – an einer Reise in die USA teilnahm, um neben Stadtbesichtigungen auch mit Waffen, darunter einer Pumpgun, zu hantieren. Nur ein paar Jahre später im Sommer 2000 fand die Poli­zei bei ihm eine scharfe Waffe.

via aib: C 18: German-British Terrormachine

#Drohbrief kündigt „Jagd“ an: „Bündnis gegen Rechts“ erstattet #Anzeige – #schauhin #terror #nazipack

Anonymer Drohbrief kündigt „gnadenlose Jagd“ auf alle an, die sich für Flüchtlinge einsetzen – eingegangen in Wiesbaden und in Mainz. Das „Bündnis gegen Rechts“ hat Anzeige erstattet. Das Wiesbadener „Bündnis gegen Rechts“ hat bei der Staatsanwaltschaft Wiesbaden Strafanzeige wegen eines Briefes gestellt, der bereits am 27. Februar bei einer linken Einrichtung in Wiesbaden und einer in Mainz per Post eingegangen war. Abgestempelt waren beide Briefe in Mainz. Das anonyme Schreiben, das bei einer Pressekonferenz am Donnerstag auf dem Schlachthofgelände vorgestellt wurde, droht mit einer „gnadenlosen Jagd“ auf alle, die Flüchtlinge in irgendeiner Art und Weise unterstützten. Wenn dies nicht aufhöre, würden Flüchtlinge sterben, kündigen die Verfasser des Briefes an und erwähnen außer linken Gruppen auch Leute, die an Flüchtlinge vermieteten. Sie lebten in Zukunft „sehr gefährlich“. (…) Im anonymen Brief ist auch die Rede von „Scheinasylanten“, die deutsche Frauen und Mädchen vergewaltigten und ermordeten. Ob es einen Zusammenhang gäbe mit dem derzeit laufenden Prozess wegen des Mordes an der 14-jährigen Susanna aus Mainz, wisse man nicht, so das „Bündnis gegen Rechts“.

via allgemeine zeitung: Drohbrief kündigt „Jagd“ an: „Bündnis gegen Rechts“ erstattet Anzeige

Canada condemns annual Latvian parade that honours Nazi SS unit

Around 1,000 people marched in Riga on March 16 in honour of the Latvian SS divisions which fought for the Nazis in the Second World War. The Canadian government has added its voice to those condemning an annual parade in Latvia’s capital honouring members of the Nazi SS, saying it opposes any such event glorifying Adolf Hitler’s regime. Around 1,000 people marched in the parade in Riga on March 16 in honour of the Latvian SS divisions which fought for the Nazis in the Second World War. Some in the parade wore swastikas and other Nazi insignias. The parade has been controversial for decades. The United Nations, European Parliament and various politicians have raised concerns about the event, and Jewish groups have called on Latvia to put a halt to the gathering. Amy Mills, a spokeswoman for Global Affairs Canada, said the Canadian government seeks to promote tolerance and respect for human rights. “Canada is strongly opposed to the glorification of Nazism and all forms of racism, racial discrimination, xenophobia, intolerance and extremism,” Mills said. ”That is why we condemn the parade to commemorate the Latvian SS Brigade held in Latvia on March 16th.” “We do not tolerate antisemitism of any form, at any time, or in any place and are deeply concerned about new and resurgent forms of antisemitism and discrimination worldwide, rooted in a misguided belief that diversity is a threat,” she added. The Canadian Forces has 540 soldiers in Latvia and leads a NATO battlegroup there. They have been in Latvia since mid-2017 and the Liberal government says they will remain there until 2023. Mills said Canada’s close relationship with the country includes discussions on the development of an “inclusive Latvia.” “Every country must come to grips with difficult periods in its past,” she added. Hitler ordered the creation of the Latvian SS divisions in 1943, with the initial core of the force made up of members of Latvian units such as the Arajs Kommando, which participated in the murder of 26,000 Jews. Other Latvians were conscripted to join the force.

via times journal: Canada condemns annual Latvian parade that honours Nazi SS unit

National Action trial: Nazi accused ‘obsessed with ethnic cleansing’

A woman who entered a “Miss Hitler” beauty pageant was obsessed with “ethnic cleansing”, a court has heard. Alice Cutter has denied being a member of a banned neo-Nazi organisation. The 22-year-old is standing trial alongside her partner, Mark Jones, who is accused of being a “leader and strategist” for National Action. Birmingham Crown Court heard they shared an “obsession with knives, guns and the ideology of violent ethnic cleansing”. Mr Jones, 24, and Ms Cutter, both of Mulhalls Mill, Sowerby Bridge, West Yorkshire, have pleaded not guilty to being members of National Action between December 2016 and September 2017. Garry Jack, 23, from Heathland Avenue, Birmingham, and 18-year-old Connor Scothern, of Bagnall Avenue, Nottingham, have denied the same charge. Prosecutor Barnaby Jameson QC told the jury Ms Cutter “was a central spoke in the National Action wheel”, having been photographed giving the Nazi salute on the steps of Leeds Town Hall in May 2016. Mr Jameson said that, in a private chat group with a convicted National Action member, she said she wanted to play football with the head of a Jewish person.

via bbc: National Action trial: Nazi accused ‘obsessed with ethnic cleansing’

siehe auch: Woman entered ‘Miss Hitler’ contest in neo-Nazi recruitment bid, court told. Alice Cutter, 22, allegedly won National Action competition under alias ‘Buchenwald Princess’. A woman accused of membership of the banned neo-Nazi terror group National Action entered a “Miss Hitler” beauty contest in a bid to recruit female members, a court has heard. Alice Cutter, 22, is alleged to have won the National Action competition using the nickname “Buchenwald Princess”, in reference to the Nazi death camp. Cutter is standing trial alongside her partner, Mark Jones, who is accused of posing for a photograph while giving a Nazi salute in Buchenwald’s execution room in Germany. Jones, 24, and Cutter, of Sowerby Bridge near Halifax, deny being members of National Action between December 2016 and September 2017; ‘Neo-Nazi Miss Hitler contestant suggested playing football with Jew’s severed head’. A neo-Nazi terror suspect who entered a ‘Miss Hitler’ beauty contest proposed playing football with the severed head of a Jewish person, a court heard. Alice Cutter, 22, made the statement in a private message to convicted National Action member Alex Deakin, jurors were told. She is accused of sending the message after the far right-wing group was banned by the Government on December 16, 2016, following the murder of MP Jo Cox. Prosecutor Barnaby Jameson QC said: ‘Cutter’s violent racist mindset leeches right through the secret National Action chat groups. ‘This was not simply Alice Cutter playing to the gallery. ‘In a private, one-to-one chat with Alex Deakin, Cutter said what she considered a good thing was a game of football in which the ball was Jew’s decapitated head so that the Jew, in her words, got a good kicking every time.’ Cutter is currently on trial after being charged with membership of a proscribed terrorist organisation. Her fiance Mark Jones, 24, Garry Jack, 23, and Connor Scothern, 18, are also accused of being part of the far-right group.

School climate strikes: 1.4 million people took part, say campaigners

Activist Greta Thunberg, 16, says action proved ‘no one is too small to make a difference’ Students take part in a demonstration in Düsseldorf, Germany, on the global day of action last Friday. Photograph: Wolfgang Rattay/Reuters
More than 1.4 million young people around the world took part in school strikes for climate action, according to environmental campaigners. Greta Thunberg, the 16-year-old Swedish student whose solo protest last August prompted the global movement, said: “We proved that it does matter what you do and that no one is too small to make a difference.” Children walked out of schools on Friday in 2,233 cities and towns in 128 countries, with demonstrations held from Australia to India, the UK and the US, according to the Fridays for the Future website. Further strikes are planned for 12 April. Eyal Weintraub, an 18-year-old from Argentina who took part in the protests, said: “We have reached a point in history when we have the technical capacities to solve poverty, malnutrition, inequality and of course global warming. “The deciding factors for whether we take advantage of our potential will be our activism and our international unity.” The strikes inspired by Thunberg drew widespread praise, with UN Women saying on Twitter: “She is proof that we need to listen to the young generation for a sustainable future.” The executive director of Oxfam International, Winnie Byanyima, said: “Our children are walking out of school saying we have failed them. This is the kind of clarity and energy we need now.”

via guardian: School climate strikes: 1.4 million people took part, say campaigners