Wirt bekommt „kalte Füße“: AfD sagt Veranstaltung in Münster ab

Der AfD-Landesvorsitzende Martin Renner hätte am Mittwoch in Münster sprechen wollen. Doch die Veranstaltung wurde kurzfristig abgesagt.Von Jürgen GrimmeltDie AfD Münster hat die Veranstaltung mit ihrem Landesvorsitzenden Martin Renner abgesagt. Sie wird „ersatzlos gestrichen“, sagte am Dienstagabend Helmut Birke, Sprecher des münsterischen AfD-Kreisverbandes, gegenüber unserer Zeitung. Eigentlich sollte Renner am Mittwochabend in der Gaststätte Kranefeld an der Grevener Straße sprechen.Der Gastwirt des Veranstaltungslokals hatte laut Birke in den vergangenen Tagen „massive Anrufe“ erhalten. Daraufhin habe er sich entschlossen, sein Lokal am Mittwoch zu schließen. Birke: „Er fürchtete um seine Existenz. Da ist es ihm zu heiß geworden.“

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Fremdenfeindliche Attacke – Streit auf Schweriner Marienplatz

Fremdenfeindliche Attacke in Schwerin?In der Nähe des Marienplatzes ist es am Freitagabend gegen 22 Uhr zu einer Auseinandersetzung neun Männern aus Syrien und vier Männern aus Deutschland gekommen. Der Grund für den Streit war zunächst nicht bekannt, ein fremdenfeindlicher Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, erklärte die Polizei.Offenbar gerieten die beiden Gruppen zunächst verbal aneinander. Im Zuge der Auseinandersetzung soll ein 17-Jähriger Syrer ein Messer hervorgeholt und seine Gegner bedroht haben. Danach ließen die Gruppenmitglieder voneinander ab. Zu Verletzungen kam es nicht.Einer der deutschen Tatverdächtigen war zuvor bereits in eine Schlägerei auf einem Weihnachtsmarkt verwickelt, hieß es weiter. Er soll gemeinsam mit einem anderen Tatverdächtigen auf einen Jugendlichen ukrainischer Zuwanderungsgeschichte eingeschlagen eingeschlagen haben. Dabei seien fremdenfeindliche Beleidigungen gefallen, sagte der Sprecher.

Source: Fremdenfeindliche Attacke? | Streit auf Schweriner Marienplatz – Hamburg – Bild.de

Mann festgenommen – Fremdenfeindliche Pöbeleien auf dem Weihnachtsmarkt

Auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt hat ein 28-jähriger Mann für hässliche Szenen gesorgt. Der Duisburger störte die besinnliche Atmosphäre zwischen den Ständen durch lautstarke fremdenfeindliche Pöbeleien. Dabei ging er ganz gezielt Menschen an, die sich in seiner Nähe aufhielten. Wie jeden Tag in der Vorweihnachtszeit hatten auch am Donnerstagnachmittag viele Menschen Zeit an den Ständen des Weihnachtsmarktes verbracht. Die Stimmung war friedlich – bis ein 28-jähriger Mann aus Duisburg durch laute fremdenfeindliche Pöbeleien auf sich aufmerksam machte, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

via ruhrnachrichten: Mann festgenommen – Fremdenfeindliche Pöbeleien auf dem Weihnachtsmarkt

Verzerrte Fakten aus der Schweiz

Eine Recherche zeigt, dass auch alternative News-Seiten aus der Schweiz Falschmeldungen verbreiten. Sie erreichen Tausende Leser. Zwischen Werbebannern und Fotocollagen drängen sich Artikel mit grossen Schlagzeilen. Wer sich auf dem Schweizer Blog «Schall und Rauch» umsieht, entdeckt zahlreiche Skandale: Die EU stehe kurz vor dem Untergang, das Schweizer Militär provoziere Russland, die britische Zeitung «The Guardian» habe Donald Trump den Krieg erklärt. Das sind Falschmeldungen, auch Fake News genannt. Fakten werden vom Betreiber der Seite bewusst verzerrt und in einen anderen Kontext gesetzt.Im US-Wahlkampf hat Donald Trump stark von Fake News profitiert. Seither ist eine Debatte um Unwahrheiten im Netz entbrannt. Jetzt zeigen Recherchen: Auch in der Schweiz werden Fake News produziert. Und sie verbreiten sich durch die sozialen Medien im ganzen deutschsprachigen Raum.Auch Schweizer Meldungen werden verzerrt«Alles Schall und Rauch» ist eine der aktivsten alternativen Newssites des deutschsprachigen Raums und als Verein organisiert. Der Betreiber, Manfred Petritsch, schreibt unter dem Pseudonym Freeman. Der gebürtige Österreicher heiratete eine Schweizerin und wohnte lange am Zugersee. Auch sein Blog ist auf diese Adresse registriert. Heute soll er aber im nicht anerkannten Staat Abchasien, einem Teil Georgiens, wohnen und arbeiten. Freeman ist sehr aktiv. Täglich postet er bis zu sechs Artikel. In diesen verzerrt er aktuelle Nachrichten, um gegen Flüchtlinge oder den Westen zu hetzen. Nach der Wahl Donald Trumps schrieb er in einer Analyse, Hillary Clinton sei für die «Flüchtlingsflut» nach Europa verantwortlich. Hier, wie auch in Amerika, lebe die politische Elite mit ihren «Lügenmedien» in einer «eingebildeten Traumwelt».Auch die Schweizer Regierung wird regelmässig Opfer der Verzerrungen. Etwa das Verteidigungsdepartement VBS, als es vorletztes Jahr eine Übung zu Notlagen durchführte. «Alles Schall und Rauch» berichtete darüber, doch ergänzte der Blog den Artikel mit Spekulationen: Diese Übung sei nicht ohne Grund durchgeführt worden, «sondern weil die da oben etwas wissen». In den Kommentarspalten gehen die Theorien weiter. Freemans Klientel ist sehr aktiv und zählt über 12 000 Leser aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Auf Facebook hat er sich zu einem Vorbild aller Skeptiker der traditionellen Medien entwickelt.Eine weitere Seite operiert aus Winterthur: Uncut-news.ch. Der Betreiber bietet über den gleichnamigen DVD-Versand «unzensurierte» Filme zu Weltpolitik und Gesellschaftsfragen an. «Uncutnews» veröffentlicht vor allem Artikel von Drittsites oder Youtube-Filme mit Inhalten, die den Untergang der EU heraufbeschwören oder der Schweizer Regierung vorwerfen, sich bei der Nato «anzubiedern».Online-Tummelplatz für ­VerschwörungstheoretikerDer Austausch der Leser untereinander ist ein zentraler Bestandteil dieser Seiten. Freeman von «Alles Schall und Rauch» organisiert für seine Leser drei Stammtische in der Schweiz. Auch die Bewegung «We Are Change» lebt vom Engagement ihrer Mitglieder. Sie nennt sich selbst eine «friedliche Graswurzelbewegung», die sich für Aufklärung einsetze und «unabhängigen Journalismus» betreibe. (…) In den USA und auch in Europa wurde Facebook und Twitter bereits vorgeworfen, für die Verbreitung von Fake-News verantwortlich zu sein. Facebook-Chef Mark Zuckerberg wehrte sich erst vehement gegen die Anschuldigungen. Auf Druck der eigenen Mitarbeiter kündete er vor zehn Tagen an, dagegen vorzugehen. Google zieht mit. Es will keine Werbung mehr schalten und so den Betreibern der Fake News den Geldhahn zudrehen

Source: Verzerrte Fakten aus der Schweiz – SonntagsZeitung – tagesanzeiger.ch

Haimbuchner ehrt SS-Brigadeführer

Wenn man HC Strache eine „Nähe zum nationalsozialistischen Gedankengut“
lt. Gerichtsurteil nachsagen darf, wie darf man erst den oberösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) nennen, der am 16.11.2016 den 1. FPÖ-Parteiobmann und ehemaligen SS-Brigadeführer Anton Reinthaller im Rahmen eines Festaktes ehrt? Manfred Haimbuchner, selbst seit 2007 stellvertretender Vorsitzender des Witikobund Österreichs und Mitglied der Studentenverbindung Corps Alemannia Wien zu Linz, ehrt das NSDAP-Mitglied Reinthaller, das 1938 der SS beitrat, zuletzt den Ehrentitel SS-Brigadeführer trug und von April 1938 bis Kriegsende Reichstagsabgeordneter war. Laut einem Protokoll der Gendarmerie war für sein familiäres Umfeld charakteristisch, dass die Ehefrau Theresia Reinthaller zusammen mit Margarethe von Pausinger (zwei streng nationalsozialistisch eingestellte Frauen) am 30. Dezember 1939 den Berliner Maler Fritz Wingen, der in Lambach auf Besuch war, bei der Gendarmerie denunzierte, da er gesagt haben soll, „Deutschland mit der heutigen Regierung (werde) noch ganz auf den Hund kommen„. Diese Denunziation hatte zur Folge, dass Wingen vom Sondergericht Linz nach dem „Heimtückegesetz“ als „Volksschädling“ zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Am 7.4.1956 wurde Anton Reinthaler am Gründungsparteitag der FPÖ zum 1. Obmann ernannt. Am Foto zu sehen mit der Kornblume, dem Erkennungszeichen der österreichischen Mitglieder, der im Zeitraum von 1933 bis 1938 verbotenen NSDAP. Am 6.3.1958 verstarb Anton Reinthaller an Lungenkrebs. Am 10.4.1958 wurde Friedrich Peter am dritten ordentlichen Parteitag der FPÖ als sein Nachfolger zum Bundesparteiobmann gewählt. Friedrich Peter war bereits 1938 der NSDAP beigetreten und meldete sich freiwillig zur Waffen-SS. 2012 ehrte HC Strache das VdU Gründungsmitglied Otto Scrinzi als „freiheitliches Urgestein… …das die Werte unserer Gesinnungsgemeinschaft immer gelebt hat.“ Otto Scrinzis Werte waren unter anderem die  Mitgliedschaft in der NSDAP, der Rang eines SA-Sturmführers etc. Abschließend kann gesagt werden, dass bis heute keine glaubhafte Distanzierung der FPÖ vom NS-Gedankengut und ihrer tiefbraunen Parteigeschichte festgestellt werden kann

Source: Haimbuchner ehrt SS-Brigadeführer | Rechtsdrall

Ungarische Stadt verbietet Moscheen, Burkas und Homo-“Propaganda”

Der rechtsextreme Bürgermeister von Ásotthalom will seine Bürger vor dem “extremen Liberalismus” des Westens schützen. Sogar ein Schild hat Ásotthaloms Bürgermeister Toroczkai László schon entworfen: Unter der Überschrift “Ásotthalom verteidigt seine Traditionen” sieht man eine rot durchgestrichene Moschee, eine rot durchgestrichene Burka und rot durchgestrichene Schwulen- und Lesbenzeichen. Der rechtsextreme Politiker aus Südungarn postete die Grafik am Mittwoch auf seiner Facebook-Seite, um über einen Beschluss des Stadtrats vom selben Tag zu informieren. Auf seine Anregung hin sind in der 6.000-Einwohner-Gemeinde Ásotthalom, die an der Grenze zu Serbien liegt, ab sofort der Bau von Moscheen, eine Vollverschleierung und “jegliche Art von Propaganda-Aktivitäten, die der Ehe aus Mann und Frau widersprechen”, verboten. Explizit aufgeführt sind zum dritten Punkt unter anderem Demonstrationen, Aufführungen und Poster. Im Stadtrat habe es laut László nur zwei Enthaltungen gegeben, keine einzige Nein-Stimme.

Source: Ungarische Stadt verbietet Moscheen, Burkas und Homo-“Propaganda” – Queer.de

Lutz Bachmann: Pegida-Chef gesteht Volksverhetzung

Lutz Bachmann, Frontmann von Pegida, hat sich der Volksverhetzung schuldig gemacht. Das Urteil ist rechtskräftig. Jetzt berät das Gericht in der nächsten Instanz neu über das Strafmaß Pegida-Chef Lutz Bachmann steht am Mittwoch (30. November) erneut vor Gericht. Das Landgericht Dresden entscheidet in einem Berufungsprozess über eine Verurteilung wegen Volksverhetzung. Die Verhandlung beschränkt sich allerdings auf das Strafmaß, nachdem der Mitbegründer des islam- und fremdenfeindlichen Bündnisses den Vorwurf der Volksverhetzung vor zwei Wochen eingeräumt hatte. Es geht um Facebook-Kommentare vom September 2014, in denen Flüchtlinge als “Viehzeug”, “Gelumpe” und “Dreckspack” bezeichnet wurden.Das Amtsgericht Dresden hatte Bachmann Anfang Mai wegen herabwürdigender und hetzerischer Beleidigungen von Flüchtlingen zu einer Geldstrafe von 9600 Euro verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte – auch wegen Bachmanns vieler Vorstrafen unter anderem wegen Drogenhandels oder mehrfachen Fahrens ohne Fahrerlaubnis – eine Freiheitsstrafe von sieben Monaten ohne Bewährung gefordert, die Verteidigung auf Freispruch plädiert.

Source: Lutz Bachmann: Pegida-Chef gesteht Volksverhetzung | Pegida – Frankfurter Rundschau