Slovakia comes to grips with proudly neo-Nazi party

The wave of far-right parties across Europe has been gathering steam from Greece to France and Germany. While most of the continent’s extreme forces have taken pains to steer clear of Nazi imagery, Slovakia’s answer to the trend celebrates it.Kotleba — The People’s Party Our Slovakia — won almost 10 percent of the seats in Parliament in March. It openly admires the Nazi puppet state which the country was during the World War II.Party members use Nazi salutes, blame Roma for crime in deprived areas, consider NATO a terror group and want the country out of the alliance and the European Union.The party takes its name from its leader, Marian Kotleba, previously chairman of the banned neo-Nazi Slovak Togetherness-National Party, which organized anti-Roma rallies and admired Nazi rule in Slovakia.Thousands have signed a petition demanding that the party be banned. Analysts say the party’s popularity could grow even further.Its simple slogan — “With courage against the system!” — attracts young people fed up with corruption and the inability of mainstream parties to deal effectively with the post-communist country’s problems.In contrast to most of Europe’s far-right groups, “it’s truly neo-Nazi, it advocates the legacy of the Nazi war state,” says Eduard Chmelar, a Slovak political analyst.Miroslav Mares, an expert on extremism from the Masaryk University in the Czech city of Brno, said the party belongs to the “hard core of right-wing extremism” in Europe. He said it has only some features similar to Greece’s Golden Dawn party and to Hungary’s Jobbik at its beginning.

Source: Slovakia comes to grips with proudly neo-Nazi party – StarTribune.com

Anti-Defamation League Task Force Issues Recommendations to Stem Hate That Surged on Social Media During 2016 Presidential Campaign

The Anti-Defamation League (ADL) Task Force on Harassment and Journalism today issued a broad set of recommendations to reverse a surge in harassment on social media and other online channels. The recommendations follow ADL’s four-month investigation into the harassment of journalists on Twitter, which concluded with an Oct. 19 report detailing a troubling, year-long rise in anti-Semitic hate against reporters from all sides of the political spectrum during the presidential campaign.The Task Force recommends 25 separate actions that industry, policymakers and the government, the legal community, journalists, and the public can take to combat online hate. These include technical changes to make reporting hate speech and abuse easier for victims and witnesses; more concerted collaboration between social media and online platforms to stop the harassment; a government study to determine the full scope of cyberhate affecting society; and new laws to cover cyber threats and make illegal new types of online abuse – which include practices that extend threats into the physical world.“We all have a collective obligation to confront online hate, and we must do so urgently. It’s normalizing anti-Semitism, hate and prejudice, and fracturing our society in a way that is unsustainable,” said Jonathan Greenblatt, ADL’s CEO and National Director. “We must do everything we can to ensure that the Internet remains a medium of free and open communication for all people. We look forward to working with the social media platforms, policymakers, and others to implement these recommendations as quickly as possible.”

Source: Anti-Defamation League Task Force Issues Recommendations to Stem Hate That Surged on Social Media During 2016 Presidential Campaign – eNews Park Forest

Ukip hat EU-Gelder für Brexit-Referendum veruntreut

Medienberichte: Internes Dokument der Rechnungsprüfung am Europäischen Parlament belegt Ausgaben / Rückzahlungen könnten fällig werden Die rechte Ukip-Partei in Großbritannien hat möglicherweise EU-Gelder verwendet, um Umfragen bei nationalen Wahlen zu finanzieren. In einem Fall sollen EU-Gelder sogar direkt in eine Umfrage zur Stimmung der Wähler vor dem Brexit-Referendum geflossen sein. Das berichten unter anderem die Zeitung »Guardian« und der TV-Sender »SkyNews« unter Berufung auf ein internes Dokument der Rechnungsprüfer im Europäischen Parlament. Bis zu 173.000 Euro an Rückzahlungen könnten nun fällig werden, weitere 500 000 Euro künftige Fördergelder sollen gestrichen werden, wie der »Guardian« berichtet. Zur Kasse gebeten würde aber nicht Ukip direkt, sondern die fraktionsübergreifende rechtspopulistische Organisation ADDE (Alliance for Direct Democracy in Europe), die von Ukip-Chef Nigel Farage ins Leben gerufen wurde.

Source: 17.11.2016: Ukip hat EU-Gelder für Brexit-Referendum veruntreut (neues-deutschland.de)

Amtsgericht Erding – Volksverhetzung mit Folgen

Ein 44-Jähriger schreibt auf Facebook, dass er Flüchtlinge im Konzentrationslager Dachau verbrennen will. Vor Gericht beschwert er sich über die Höhe der Geldstrafe, obwohl er nur die Mindeststrafe erhalten hat. Ein 44-jähriger Berufskraftfahrer aus dem Landkreis Erding hat auf seiner öffentlich einsehbaren Facebook-Seite angekündigt, er werde Dachau wieder eröffnen, um dort Flüchtlinge zu verbrennen. Deswegen wurde er wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 2700 Euro verurteilt. Er legte Einspruch gegen diesen Strafbefehl ein, weil er das Strafmaß zu hoch fand. Als man ihm am Amtsgericht Erding deutlich machte, dass er lediglich die Mindeststrafe bekommen habe, zog er seinen Einspruch zurück und akzeptierte widerstrebend den Strafbefehl.Der Angeklagte hatte sich am 18. März vergangenen Jahres mit einem Bekannten per Facebook über Online-Zeitungsartikel ausgetauscht, in denen über die Flüchtlingsthematik berichtet wurde. Erst bezeichnete er Flüchtlinge als “Schmarotzerpack”, das aus Deutschland verschwinden müsse. Einen weiteren Beitrag leitete er mit den Worten ein, “unsere Affen dort oben” seien “nicht sauber”. Dann kündigte er an, er werde Dachau wieder aufmachen – “und dann gibt es Fernwärme”.Sein Bekannter, mit dem er sich über Facebook austauschte, reagierte mit kombinierten Bild- und Textnachrichten: Auf dem ersten Bild war Adolf Hitler zu sehen, dazu der Text “es eskaliert wieder”. “Es es-“(kaliert) wurde dabei in SS-Runen geschrieben. Ein weiteres Bild war dem Film “Schindlers Liste” entnommen und zeigte einen KZ-Wachmann, der auf Häftlinge schießt. Der Text dazu lautete: “Ob du richtig stehst, siehst du, wenn das Licht ausgeht.”

Source: Amtsgericht Erding – Volksverhetzung mit Folgen – Erding – Süddeutsche.de

Menschen wie Hunde behandelt – Ladenbesitzer wegen Volksverhetzung verurteilt

Ein Mann will keine „Asylanten“ in seinem Laden haben. Das stellt er mit einem Schild im Schaufenster klar – und geht dabei nach Ansicht des Gerichts zu weit. Der angeklagte Ladeninhaber am Donnerstag vor Gericht„Hunde müssen draußen bleiben“ – diesen Satz liest man oft auf Schildern neben mehr oder weniger niedlichen Hundebildern, an Metzgereien zum Beispiel. Auch ein Mann aus dem oberfränkischen Selb hatte in seinem Schaufenster so ein Schild aufgestellt, auf dem ein Hund zu sehen war, ein Boxer. Doch daneben stand: „Asylanten müssen draußen bleiben.“ Dafür ist der 54-Jährige jetzt wegen Volksverhetzung verurteilt worden.„Der Knackpunkt ist der Hund“, sagt Richter Roland Kastner im Amtsgericht Wunsiedel am Mittwoch in seiner Urteilsbegründung. „Sie hätten ohne Probleme an ihre Tür schreiben können: „Asylanten haben hier nichts zu suchen“ – ohne den Hund.“ Das, sagt der Richter, wäre noch im Rahmen der freien Meinungsäußerung gewesen. Aber mit dem Bild von einem Hund sieht die Sache für das Gericht anders aus.Der Mann, der das Schild in seinem Ladenfenster aufgestellt hat, sagt nichts. Der selbstständige Handelsvertreter mit grauem Schnauzer sitzt ruhig da und lässt andere über sich sprechen. Sein Anwalt verweist in seinem Plädoyer auf das Recht auf Meinungsfreiheit. Seit zehn Jahren sei sein Mandant mit einer Russin zusammen, er habe Freunde, die Ausländer sind. Er sei kein Rassist, zitiert er seinen Mandanten. Er habe sich bei dem Schild nicht viel gedacht.Böswillige Herabwürdigung einer abgrenzbaren Gruppe„Hunde gelten als unrein“, sagt hingegen der Staatsanwalt. Deshalb dürften sie nicht in Lebensmittelläden. Auf einem Schild, das sonst dafür da ist, Hygienevorschriften zu wahren, das Wort „Hunde“ mit „Asylanten“ zu ersetzen, sei eine böswillige Herabwürdigung einer abgrenzbaren Gruppe – Asylbewerber, die in Deutschland Schutz suchen.„Welche Asylanten sind denn gemeint?“, fragt daraufhin der Anwalt. Kriegsflüchtlinge oder „Wirtschaftsasylanten“? Die Gruppe sei nicht abgrenzbar. Das Wort „Asylant“ wird im offiziellen Sprachgebrauch nicht verwendet und von vielen als abwertend empfunden. Menschen mit einem laufenden Anerkennungsverfahren sind im Duktus der Behörden Asylbewerber, bereits anerkannte werden als Asylberechtigte oder anerkannte Flüchtlinge bezeichnet. (…) Der 54-Jährige muss nun 1800 Euro an zwei Kindergärten zahlen. Erfüllt er die Auflage nicht, wird eine Strafe von 4950 Euro fällig. Der Staatsanwalt hatte eine Geldstrafe von 6600 Euro gefordert, der Anwalt Freispruch.

Source: Ladenbesitzer wegen Volksverhetzung verurteilt

The Insider’s blog: Spanish fascists attack memorial to Tyrone poet

Spanish fascists have attacked a monument to Dungannon poet Charlie Donnelly, who was killed fighting Fascism in the Spanish Civil War. The memorial is in Rivas-Vaciamadrid, on the outskirts of Madrid. The fascists threw blue paint over it. In Spain, the colour blue is associated with the far-right.The Rivas-Vaciamadrid City Council immediately repaired the monument. Eddie O’Neill, of the Irish International Brigade Memorial Trust, said local people are very supportive of the monument. “They have a great gratitude to the foreign volunteers like Donnelly who came to Spain to fight Fascism,” he said. “The monument contains a stone from every county in Ireland, and the main stone comes from Dungannon, near Charlie Donnelly’s home. The City Council gave the ground.” He said that, unfortunately, there was still an element in Spain who targeted memorials to anti-Fascist martyrs.Charlie DonnellyCharlie DonnellyCharlie Donnelly was a major Irish poet of the 1930s, killed before he could fulfil his potential. He was born in Killybrackey, just outside Dungannon, in July 1914. The family moved, first to Dundalk then to Dublin. He studied briefly at University College, Dublin. He was expelled from the University, and twice jailed for left-wing activities. He was both writing poems and very involved in socialist movements. At 20 he was on the executive of short-lived left-wing organisation Republican Congress.

Source: The Insider’s blog: Spanish fascists attack memorial to Tyrone poet

Jenaer OB erstattet Strafanzeige gegen David Köckert

Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter hat Anzeige gegen David Köckert erstattet. Als Grund für die Strafanzeige nennt das Jenaer Stadtoberhaupt die nicht eingehaltenen Auflagen bei der THÜGIDA-Demonstration am 9. November. Wie die Auswertung des Videomaterials ergab, soll unter anderem die Anzahl der genehmigten Fackeln überschritten worden sein.

Source: Jenaer OB erstattet Strafanzeige gegen David Köckert – Jena TV – Sehen, was bewegt.