Aktivisten jubelten Donald Trump-Anhängern Russlandfähnchen unter

Aktivisten haben bei einer Rede von Trump Russland-Fahnen an dessen Anhänger verteilt. Diese rissen sich sogar um die falschen Flaggen. Mit einer Aktion buchstäblich unter falscher Flagge haben zwei Polit-Aktivisten die Konferenz der Erzkonservativen CPAC (Conservative Political Action Conference) zum Gespött gemacht: Im Saal schwenkten Menschen zur Rede von US-Präsident Donald Trump begeistert russische Fähnchen mit dem Trump-Schriftzug. Als das den Organisatoren auffiel und Ordner eiligst die Fahnen einsammelten, waren die Bilder längst in der Welt. “Die Resonanz ist viel größer, als wir zu träumen gewagt hatten”, sagt Aktivist Jason Charter (22). A section of people in the back of #CPAC2017 waving Russian flags — a staffer just came and demanded they all be handed over. pic.twitter.com/mZVoVUqudn — Tim Alberta (@TimAlberta) 24. Februar 2017 Besucher rissen sich um Fähnchen
Menschen im Publikum hatten auch bereitwillig und lächelnd die Fähnchen in Kameras gehalten. Someone handed out Trump Russian flags on the #CPAC2017 floor before Trump’s speech pic.twitter.com/uf1ADMt6ZL  — Taylor Lorenz (@TaylorLorenz) 24. Februar 2017 Vielleicht fünf Leute hätten von ihm kein Fähnchen haben wollen, berichtet Jason Charter unserer Redaktion, der nach seiner Darstellung einer der Verteiler war. Andere hätten sich fast überschlagen vor Begeisterung: “Verdammt ja, her damit. Go Trump!” Charter habe mit Ryan Clayton (36), Kopf der linksliberalen Aktivistengruppe “Act for America” die Fähnchen in das Hotel bringen und verteilten können. “Wir mussten noch mal ans Auto gehen, um Nachschub zu holen”, sagte er unserer Redaktion. Er spricht von fast 1000 Fahnen, im Publikum zu sehen waren allerdings längst nicht so viele. Probleme am Einlass habe es nicht gegeben. “Die Security hat sich die Tüten mit den Fahnen angeschaut, der Metalldetektor ist nicht angeschlagen – also alles gut.”

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Bericht über Schweden: Fox News präsentiert Fake-Sicherheitsberater

Was ist los in Schweden? Trumps Lieblingssender Fox News lud zum Thema einen “schwedischen Verteidigungs- und Sicherheitsberater” ein. Aber in seiner Heimat kennt man den offenbar wegen Gewalttaten verurteilten Mann nicht als Experten. Die “Schweden-Fakten” – mit einer Schautafel beginnt der Moderator des konservativen US-Senders Fox News am Donnerstagabend seinen Beitrag: 275.000 Flüchtlinge habe Schweden in den vergangenen drei Jahren aufgenommen. Die Mehrheit von ihnen komme aus muslimischen Ländern. Jede dritte schwedische Frau fühle sich laut Umfragen in ihrem Stadtviertel nicht mehr sicher. Was Fox News wohl sagen will? Dass Flüchtlinge schwedische Frauen in Angst und Schrecken versetzen? Als Gesprächspartner hatte Bill O’Reilly, Moderator der Show “The O’Reilly Factor” die USA-Korrespondentin der schwedischen Zeitung “Expressen” Anne-Sofie Näslund eingeladen. Außerdem einen Mann namens Nils Bildt, “schwedischer Berater für Verteidigung und nationale Sicherheit”, wie ihn Fox News betitelte. Nur: In Schweden kennt man einen Nils Bildt nicht als Experten – geschweige denn als Berater. (…) Wer aber ist dann der von Fox News präsentierte Experte, der in der TV-Show von Schwedens großen Problemen, über Kriminalität und Flüchtlinge sprach und erklärte, es sei in dem Land nicht möglich, eine offene und ehrliche Debatte über Zuwanderung zu führen? Nach Recherchen der Zeitung “Dagens Nyheter” ist Bildt selbst ein verurteilter Gewalttäter. Dem Bericht zufolge wurde Bildt im Juni 2014 in Virginia festgenommen, nachdem er Ordnungskräfte angegriffen hatte. Im November desselben Jahres wurde Bildt demnach zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt. Laut “Dagens Nyheter” erklärte Bildt gegenüber der Zeitung per Mail, er könne sich zu den Anschuldigungen nicht äußern, da er davon nichts wisse. Unterschiedlichen Berichten zufolge soll Nils Bildt 1994 aus Schweden ausgewandert sein, damals hieß er noch Nils Tolling. Den Nachnamen änderte er später, er soll mehrere Sicherheitsfirmen in den USA führen. Zumindest zeitweise soll Bildt in Japan gelebt haben und dort für japanische Medien gearbeitet haben. Zuvor soll er Berichten zufolge am King’s College in London studiert haben.

Source: Bericht über Schweden: Fox News präsentiert Fake-Sicherheitsberater – SPIEGEL ONLINE – Politik

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Mann fährt in Fußgängergruppe in Heidelberg: 73-Jähriger erliegt seinen Verletzungen

In Heidelberg ist ein Mann mit seinem Auto in eine Menschenmenge gefahren und hat drei Fußgänger verletzt. Einer von ihnen starb am Samstagabend an seinen schweren Verletzungen. Auf Twitter widerspricht die Polizei Gerüchten zum Tatverdächtigen. Nach der Fahrt eines Autos in eine Menschengruppe in Heidelberg ist ein 73 Jahre alter Fußgänger an seinen Verletzungen gestorben. Das teilte die Polizei am Samstagabend mit. Mann fährt mit Auto in Fußgängergruppe in Heidelberg. Drei Passanten werden verletzt, einer von ihnen stirbt noch am Abend. Es gibt keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Die Polizei widerspricht Gerüchten zum Tatverdächtigen. Ein Mann ist mit seinem Auto im Stadtzentrum von Heidelberg in eine Fußgängergruppe gefahren. Beamte hatten den Mann wenig später mit einem Schuss niedergestreckt. Es gebe keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund, betonte ein Polizeisprecher. Zur Identität des Tatverdächtigen teilte die Polizei mit, es handele sich um einen 35 Jahre alten Deutschen. Als der Autofahrer in die Menschenmenge fuhr, verletzte er zwei weitere Menschen leicht, die ambulant versorgt wurden. Es handele sich um einen 32-jährigen österreichischen Staatsangehörigen und eine 29-jährige Frau aus Bosnien-Herzegowina, teilte die Polizei mit. Auch das Landeskriminalamt sei in die Ermittlungen eingebunden, hieß es. Gerüchten in sozialen Netzwerken widerspricht die Polizei auf Twitter: #Heidelberg #Bismarckplatz: Und nun noch mal für alle:#Tatverdächtiger: Deutscher OHNE Migrationshintergrund! — Polizei Mannheim (@PolizeiMannheim) 25. Februar 2017

Source: Mann fährt in Fußgängergruppe in Heidelberg: 73-Jähriger erliegt seinen Verletzungen

siehe auch: Heidelberg: Auto rast in Menschengruppe – ein Toter. Ein Mann fährt in Heidelberg mitten in eine Menschenmenge. Ein Passant stirbt, zwei weitere werden verletzt. Der Fahrer flüchtet bewaffnet mit einem Messer, die Polizei stoppt ihn mit Schüssen. Das Motiv ist unklar. Ein 73 Jahre alter Mann sei mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden und dort kurze Zeit später gestorben, teilte die Polizei mit. Neben dem Verstorbenen wurden zwei weitere Passanten auf dem belebten Bismarckplatz der Altstadt verletzt. Der Fahrer versuchte anschließend zu flüchten. Polizisten stoppten den mit einem Messer bewaffneten Mann etwa 150 Meter entfernt und schossen auf ihn. Er wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Unfall oder Absicht? “Wir wissen nichts zur Motivlage”, sagte der Polizeisprecher. Es gebe “nach derzeitigem Ermittlungsstand” keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Zur Identität des Tatverdächtigen teilte die Polizei mit, es handele sich um einen 35 Jahre alten Deutschen. Unklar ist, ob der Mann mit Absicht oder aus Versehen in die Menschenmenge fuhr und warum er dann bei seiner Flucht Menschen mit dem Messer bedrohte.

Google wirft Fake News und rechte Seiten aus dem Index

„Natural News“ ist bei den Anhängern der neuen rechten Szene in den USA extrem beliebt. Das Portal liefert krude Verschwörungstheorien. Nun flog die Seite über Nacht vom Index der weltgrößten Suchmaschine. Der Suchmaschinen-Gigant Google weigert sich, die Fake-News-Seiten amerikanischer Rechtspopulisten anzuzeigen. Sie haben gegen Nutzungsbedingungen verstoßen. Die Betreiber reagieren mit verbalen Entgleisungen. Am Donnerstag musste Mike Adams, Gründer der US-Nachrichtenseite „Natural News“, feststellen, dass Google seine Seite nicht mehr kennt. „Natural News“ ist bei den besonders radikalen Anhängern der neuen rechten Szene in den USA extrem beliebt, da Adams deren Liebe zu Verschwörungstheorien teilt. Wer etwas über die angebliche Verschwörung der Medien gegen US-Präsident Donald Trump erfahren möchte, über die angebliche Schädlichkeit von Impfungen oder über die neueste Geheimdienst-Intrige – der findet bei „Natural News“ die Bestätigung eines kruden Weltbildes.
Nur eben jetzt nicht mehr über Google. Denn „Natural News“ ist über Nacht aus dem Index der Suchmaschine geflogen. Laut Adams sind über 140.000 Webartikel und Seiten nicht mehr auffindbar. Radikale Rechte von Werbeeinnahmen abgeschnitten. Darüber regt sich Adams nun so extrem wie möglich auf: „Internet Gestapo“, „Totaler Krieg gegen die Menschheit“, „Endlösung“ – die Wortwahl seines Statements zeigt: Der Rausschmiss aus den Google-Listen tut weh. Denn Google trifft die Wasserträger der alternativen Rechten an ihrer empfindlichsten Stelle, nämlich dort, wo die Geldbörse sitzt.
Denn wer bei Google nicht mehr dabei ist, kann nur noch von echten Fans gefunden werden, die entweder über soziale Medien oder die direkte Adresseingabe auf die Seiten kommen. Nur: Diese Hardcorefans allein reichen nicht, um die Zugriffszahlen der Seiten hoch zu halten. Entsprechend stark sinken die Werbeerlöse. „Natural News“ ist nicht die einzige Fake-News-Seite, die aktuell unter dem Liebesentzug der Internetbranche leiden muss. Der Ausschluss aus dem Suchindex ist Googles schwerste Waffe gegen ungeliebte Seiten. Google dürfte sie in diesem Falle angewendet haben, da „Natural News“ und die Seite „Info Wars“ einige Nutzer auf weitere Seiten der alternativen Rechten weitergeleitet haben. Und das verstößt gegen Googles Nutzungsbedingungen. Die nächste Sanktion ist der Ausschluss aus Googles Werbenetzwerk: Seit Ende Januar hat Google über 200 Seiten der rechten „Fake News“-Szene von ihrer wichtigsten Geldquelle abgeschnitten. Die rechten Webseiten bekommen schlicht keine Werbeanzeigen mehr über Googles Netzwerk zugespielt – und das ist immerhin das größte weltweit zur Vermittlung von Werbeplätzen im Internet. Damit dürfte für viele der Seitenbetreiber das Hauptmotiv zur Verbreitung der falschen Nachrichten wegfallen.

Source: Google wirft Fake News und rechte Seiten aus dem Index – WELT

„Maden am Knochen der NPD“ – Thüringer Funktionär tritt aus Partei aus

Die NPD verliert mit David Köckert einen weiteren umtriebigen Kader. Der Thüringer verkündete in einer Videobotschaft, die NPD mit sofortiger Wirkung zu verlassen, zahlreiche Parteimitglieder würden ihm folgen. Der Rechtsextreme nutzt den Austritt für eine Abrechnung mit seiner alten Partei und spricht von „Maden, die am Knochen der NPD nagen würden.“ Fast auf den Tag genau ein Jahr, nachdem der NPD-Funktionär David Köckert von seiner Funktion als Landesorganisationsleiter zurückgetreten ist, verlässt er nun auch die Partei in Gänze. In einer Videobotschaft, die Köckert auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht hat, legt er die Gründe für den Rückzug dar. Zudem hat er offensichtlich auch die Lokalpresse über seinen Parteiaustritt informiert.
Der Greizer spricht in dem Video von „Ballast, den man doch wieder in den Landesvorstand von Thüringen gewählt hat“, nennt dabei jedoch keine Namen. Köckert bezieht sich dabei auf das vergangene Wochenende, die Gliederung hatte den Landesvorstand neu gewählt. Der farblose Tobias Kammler ist nicht länger Landeschef, Neonazi Thorsten Heise hat übernommen. Kammler bleibt jedoch stellvertretender Landesvorsitzender. Köckert verlässt die NPD nach eigenen Aussagen jedoch nicht alleine. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Michael Kuhn sei ebenso aus der rechtsextremen Partei ausgetreten, den beiden seien zudem „viele, viele Mitglieder“ aus dem Kreisverband gefolgt, verkündet Köckert. Als weiteren Grund für seinen Parteiaustritt nennt er den „Mutterschläger“, der für die Bundestagswahl Direktkandidat der NPD sei. Mit der Umschreibung dürfte der ehemalige Landesvorsitzende Patrick Wieschke gemeint sein, der laut im Internet veröffentlichter Akten im Jahr 1999 tätlich gegen seine Mutter vorgegangen sein soll.

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Nach Büttenrede: AfD-Vorsitzender Junge wollte bei “Mainz bleibt Mainz” die Bühne stürmen

Da wollte der rheinland-pfälzische AfD-Vorsitzende Uwe Junge sich wohl am liebsten persönlich von Andreas Schmitt verabschieden. In der Live-Sendung von „Mainz bleibt Mainz“ am Freitagabend wollte Junge, so bestätigt der SWR, offenbar direkt nach dem Auftritt von Andreas Schmitt auf die Bühne stürmen und ein paar Worte an ihn oder ans Publikum loswerden. Davon, so berichtet der verantwortliche SWR-Redakteur Günther Dudek, habe ihn das Sicherheitspersonal abgehalten und anschließend direkt durch den Hinterausgang sehr gezielt nach draußen geleitet. Junge dürfte, nachdem er und seine Partei unter anderem von Hans-Peter Betz und Andreas Schmitt in der Bütt nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst worden waren, wenig begeistert von den politischen Beiträgen der Sitzung gewesen sein, lässt sich vermuten. „Er wollte dann wohl auf die Bühne, ein paar Worte an uns richten und sich von uns verabschieden“, so berichtet Dudek, der selbst von der Aktion nichts mitbekommen hatte. „Das ist allerdings in der Live-Sendung nicht vorgesehen und nicht erwünscht“, formuliert er galant den vorzeitigen Abgang Junges aus der Show. (…) Andreas Schmitt selbst hatte von Junges versuchtem Bühnenauftritt ebenfalls nichts mitbekommen, sagt er auf AZ-Anfrage. „Der hätte ruhig hochkommen können“, meint er lauthals lachend. „Dem hätt’ ich noch drei bis vier Vierzeiler an den Kopp geschmisse und ihn dann am Kopp unn am Arsch genomme und ausm Fenster geworfen!“

Source: Nach Büttenrede: AfD-Vorsitzender Junge wollte bei “Mainz bleibt Mainz” die Bühne stürmen

siehe auch: AfD-Politiker Junge nach Büttenrede abgeführt. Bei der beliebten Fernseh-Karnevalssitzung will der rheinland-pfälzische AfD-Vorsitzende aufs Podium gelangen. Der Versuch endet mit einem Saalverweis. Der SWR behauptet, er hätte zum Publikum sprechen wollen. Junge liefert gegenüber FAZ.NET eine andere Erklärung. Was wollte Uwe Junge bei der prominenten Karnevals-Sendung „Mainz bleibt Mainz“? Die „Allgemeine Zeitung“ aus der Landeshauptstadt berichtete, dass der rheinland-pfälzische AfD-Vorsitzende nach einer Büttenrede die Bühne der Live-Sendung habe “stürmen“ wollen. Der SWR, von dem die Sendung ausgestrahlt wurde, behauptete zudem, Junge habe ein paar Worte an das Publikum richten wollen. Ein Redakteur des Senders sagte der Zeitung, dass Junge vom Sicherheitspersonal davon abgehalten worden sei.
Gegenüber FAZ.NET wies Junge am Samstagabend die Darstellung des Senders zurück. „Das ist Quatsch“, so der rheinland-pfälzische AfD-Vorsitzende. Ein Parteikollege und er hätten sich zwischen zwei Redebeiträgen beim Karnevals-Präsidenten „abmelden“ wollen – ein „Akt der Höflichkeit“, wie der im Herbst vergangenen Jahres aus dem Dienst ausgeschiedene Berufsoffizier sagt. Zu Beginn war er von jenem Präsidenten in einer Rede auch begrüßt worden. Die Darstellung des SWR wird gestützt vom Stadionsprecher des Fußballclubs Mainz 05, der laut Angaben der „Allgemeinen Zeitung“ die Situation beobachtet und anschließend eingegriffen habe. „Ich habe dann einen Kameramann darauf aufmerksam gemacht, dass das ganz so aussieht, als wollten die Herren auf die Bühne und dass man das verhindern müsse“, sagte Klaus Hafner.

„Reichsbürger“ erneut vor Gericht in Crailsheim

Ein Unternehmer aus einer Gemeinde im Landkreis, der der „Reichsbürger“-­Szene zuzuordnen ist, sorgt seit Monaten für Unruhe in der Justiz im Landkreis. Es begann im Spätsommer des vergangenen Jahres am Arbeitsgericht in Schwäbisch Hall. Bei einem Gütetermin kam es zu tumultartigen Ausschreitungen, die Polizei musste einschreiten. Der Unternehmer hatte einen Abteilungsleiter rausgeworfen. Der Mitarbeiter erhob Kündigungsschutzklage und so kam der Vorgang vor Gericht. Der Kammertermin des Arbeitsgerichtes in dieser Angelegenheit fand dann in Crailsheim statt. Aufgrund der Vorkommnisse in Schwäbisch Hall reagierte die Justiz und sorgte für erhöhte Sicherheitsvorkehrungen im Gerichtsgebäude in der Friedrichstraße. Arbeitgeber und Arbeitnehmer einigten sich schließlich auf Trennung und eine Abfindung in Höhe von fast 50 000 Euro. Vorgestern stand der „Reichsbürger“ wieder vor Gericht – und muss nun wieder in die Tasche greifen. Allerdings nicht so tief wie beim Crailsheimer Gerichtstermin im vergangenen Jahr. Amtsrichterin Uta Herrmann verurteilte den Unternehmer zu einer Geldstrafe in Höhe von 6000 Euro. Der Angeklagte war im Herbst 2016 beim Fahren ohne Führerschein erwischt worden. Schon im Frühjahr des vergangenen Jahres war ihm die Fahr­erlaubnis entzogen worden. Doch das hindert ihn nach wie vor nicht daran, Auto zu fahren. Der nächste Prozess, dieses Mal am Amtsgericht in Schwäbisch Hall, wartet schon.

Source: „Reichsbürger“ erneut vor Gericht in Crailsheim | Südwest Presse Online