80 Hakenkreuze an Schule in Gelsenkirchen geschmiert

Bislang Unbekannte haben rund 80 Hakenkreuze und rechtsradikale Parolen an eine Schule in Gelsenkirchen geschmiert. Der Staatsschutz ermittelt.Die Polizei in Gelsenkirchen und der Staatsschutz suchen dringend Zeugen, die bei der Aufklärung eines Falles von Vandalismus helfen können. Bislang Unbekannte haben in der Zeit vom Dienstagnachmittag (17 Uhr) bis Mittwochmorgen (7.20 Uhr) etliche Fenster der städtischen Grundschule an der Oststraße im Stadtteil Erle beschmiert. Die Täter brachten circa 80 Hakenkreuze und rechtsradikale Parolen mit Edding auf diverse Fenster und Fensterrahmen auf.

Source: 80 Hakenkreuze an Schule in Gelsenkirchen geschmiert | Gelsenkirchen | WAZ.de

Flüchtlingshelfer werden bedroht – #schauhin brutale #gewalt #drohungen

“Hör auf, wenn Dir Dein Leben lieb ist.” Giesela Hörster war fassungslos, als sie diese E-Mail las. Die 75-Jährige, die vor zwei Jahren die Flüchtlingshilfe ins Rollen brachte, hat sie schnell weggeklickt, um nicht in Panik zu verfallen. Auch Integrationsbeauftragter Metin Eser muss sich immer wieder üble Schmähungen gefallen lassen. Beide wollen sich von solchen Vorfällen nicht beeindrucken lassen. “Ich will mich da nicht reinsteigern, sonst kann ich nicht arbeiten, und das tue ich nahezu rund um die Uhr”, sagt Giesela Hörster. Metin Eser: “Ich habe Angst, gerade um meine Familie. Aber einer muss es machen.”Sozialamtsleiterin Kerstin Steinmeier ist entsetzt, fast sprachlos, als sie von der Neuen Westfälischen davon erfährt. “Da findet gerade ein Wandel statt, der mir nicht gefällt”, so kommentiert sie die allgemeine Entwicklung in den vergangenen Monaten.Karsten Wilke von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Herford kann da nur zustimmen. Immer mehr würden meinen, alles sagen zu dürfen, und “sie bekennen sich teilweise mit Klarnamen und Foto im Internet dazu. Das hat sich in diesem Jahr zu einem regelrechten Phänomen entwickelt”. Er bietet Betroffenen wie Giesela Hörster und Metin Eser Hilfe an und verweist auch auf die Opferhilfe Bielefeld als guten Ansprechpartner.

Source: Flüchtlingshelfer werden bedroht | Schloß Holte-Stukenbrock – Neue Westfälische

Tägliche Gewalt in NRW: Ermittler warnen vor Bildung rechtsterroristischer Strukturen – #schauhin #terror

Dieser Übergriff ist so aktuell, dass er in der Statistik des Landes noch gar nicht auftauchen kann. In der Nacht zum Mittwoch brennt im Herner Stadtteil Horsthausen ein schwarzer Skoda völlig aus. Die Flammen griffen auf ein benachbartes Gebäude über, konnten aber von der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Beschädigt wurden ein Vordach, Hausfenster und Rollos.Was wie ein Routineeinsatz klingt, hat aber möglicherweise einen fremdenfeindlichen Hintergrund, weil an der Hauswand an drei Meter langes Graffiti mit der Aufschrift „Islam ist Frieden“ von Unbekannten übersprüht worden ist. Deshalb hat die Herner Polizei den Staatsschutz eingeschaltet. Gewalt richtet sich auch gegen HelferIm aktuellen Lagebild zu Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte, das vom Bundeskriminalamt (BKA) in Berlin in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde, ist davon die Rede, „dass die Anzahl von menschenfeindlichen Straftaten weiterhin auf einem sehr hohen Niveau ist und die Taten gewalttätiger werden.“Immer häufiger, so das BKA, richte sich rechte Gewalt auch gegen ehrenamtliche Helfer, Organisationen und Politiker. Die Ermittler warnen vor der „Bildung rechtsterroristischer Strukturen“.Das könnte Sie auch interessieren14915800E5CFABF2Politisch motivierte Taten Mehr Angriffe auf Polizisten in NRWDie Landesregierung hat auf die Anfrage der Piraten in einem Papier insgesamt 424 Straftaten von Jahresbeginn 2016 bis Anfang November peinlich genau aufgelistet. Seit Januar vergeht kaum ein Tag in NRW, an dem es nicht zu Pöbeleien und Schmierereien, Bedrohungen und Übergriffen auf Flüchtlinge gekommen ist.

Source: Tägliche Gewalt in NRW: Ermittler warnen vor Bildung rechtsterroristischer Strukturen | Kölner Stadt-Anzeiger

Bedrohung in Schwerin – #kaltland #schauhin brutaler #schlitzer

Am 23.12.2016 gegen 19:30 Uhr kam es in Schwerin bei der Marienplatzgalerie zu einem Bedrohungssachverhalt. Ein 42-jähriger Tatverdächtiger geriet in eine verbale Auseinandersetzung mit einer Gruppe von ausländischen Personen. Im Zuge des Streits zog der Täter ein Taschenmesser und hielt es einem der Kontrahenten an den Hals. Die Gruppe entfernte sich daraufhin. Der deutsche Täter sprach die vor Ort befindlichen Polizisten an und meldete selbst den Sachverhalt. Der Täter wies zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,70 Promille auf.

Source: POL-HRO: Bedrohung in Schwerin | Pressemitteilung Polizeipräsidium Rostock

Sachsen: Pegida macht jetzt auf sozial

In Dresden kümmert sich ein Verein um Obdachlose – aber nur deutsche. Auch andere Sozialvereine kooperieren mit den Flüchtlingsfeinden, nur einer hält dagegen. Der Saal im Dresdner Ballhaus Watzke ist warm erleuchtet, die Tafeln zwischen den Marmorsäulen sind mit Kerzen, Äpfeln und Schokoweihnachtsmännern dekoriert. Die knapp 400 Gäste plaudern, speisen Gänsebraten mit Rotkohl, lachen über die Pointen des Kabarettisten Uwe Steimle, dann legt DJ Happy Vibes Musik auf. Die meisten sind zum ersten Mal hier. Es sind Mütter, Kinder, auch bärtige Männer, die man sonst auf Bahnhöfen oder in Wärmestuben sieht. Für viele von ihnen wird es das einzige Mahl in dem Dresdner Restaurant bleiben. Im Alltag fehlt das nötige Geld.Ermöglicht hat das Weihnachtsessen der Verein Dresdner Bürger helfen Dresdner Obdachlosen und Bedürftigen e.V., gegründet am 21. Juli 2016, vom Finanzamt als mildtätig anerkannt. Vereinschef Ingolf Knajder ist der Hauptorganisator, 53 Jahre alt, Angestellter im Dresdner Autohaus Heike Hanisch GmbH, das auch einer der ersten Unterstützer des Vereins ist. Knajder hat die Idee mit dem Gänsebraten für Hilfebedürftige aus Berlin übernommen, wo er acht Jahre einen Reifen- und Autohandel leitete. In Berlin lädt der Unterhaltungskünstler Frank Zander seit 1995 Obdachlose zum Weihnachtsessen in ein Vier-Sterne-Hotel ein.Der Unterschied: Für Zander macht es keinen Unterschied, woher seine Gäste kommen, für Knajder schon.Knajders Verein beschränkt sein Engagement qua Satzung auf “Dresdner Obdachlose und Bedürftige”. Er betont zwar auf Nachfrage, auch “Dresdner mit Migrationshintergrund” erhielten bei ihm Hilfe. Auch Flüchtlinge? “Das besprechen wir, wenn es soweit ist”, weicht er aus.Man muss nicht lange suchen, um die Motivation dieses Vereins zu entschlüsseln. Er rekrutiert sich aus der islamfeindlichen Pegida-Bewegung, die hier in Dresden ihre Wurzeln hat. Knajder lief nicht nur bei den Montagsaufzügen mit, er stand neben Pegida-Mitgründer Lutz Bachmann auf der Bühne, trat als Ordner in Erscheinung, er ist fest mit dem rechten Milieu verwachsen. In seiner Wortwahl gegen “Gutmenschen” und Rassismusgegner ist er menschenfeindlich, auf der Straße wird er handfest. Andersdenkende beschimpft er als “elende Kommunisten Votze”, die Linken-Vorsitzende Katja Kipping beleidigte er als “rote verlogene Stasi-Hexe”, der erkrankten Oberbürgermeisterin Helma Orosz schrieb er: “Möge Sie der Krebs endlich holen”.

Source: Sachsen: Pegida macht jetzt auf sozial | ZEIT ONLINE

Brandanschlag auf Flüchtlingsheim

Auf das Flüchtlingsheim in Haldensleben ist ein Brandanschlag verübt worden. Bewohner wurden nicht verletzt. In der Nacht zu Heiligabend haben bislang unbekannte Täter einen Brandsatz in die Flüchtlingsunterkunft an der Hafenstraße in Haldensleben geworfen. Bewohner der Unterkunft wurden nicht verletzt. Das teilte die Polizei am Sonnabend mit. Demnach warfen die Täter gegen 02.30 Uhr den Brandsatz in einen Waschraum der Gemeinschaftsunterkunft und flohen anschließend. Nach einem kurzen Auflodern von Flammen erlosch das Feuer wieder, so die Polizei. Denn der Boden war gefliest.

via volksstimme: Brandanschlag auf Flüchtlingsheim

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