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No human race is superior; no religious faith is inferior. All collective judgments are wrong. Only racists make them
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Live: Demonstranten marschieren Richtung Georgsplatz – #h0212 #noAfd

Mit Straßenblockaden und Demonstrationen versuchen Aktivisten den Bundesparteitag der AfD am Sonnabend zu stören. Die Polizei hat bereits einen Wasserwerfer eingesetzt. Gegen Mittag ziehen die Demonstranten zum Georgsplatz. Verfolgen Sie alle Ereignisse rund um das AfD-Treffen hier im Liveticker. Vor 2 Minuten Einen bemerkenswerten Wortbeitrag gibt es kurz vor Aufbruch des Demozugs. Marianne Wilke, 88 Jahre alt aus Schleswig-Holstein, warnt vor einem Aufleben des Faschismus. „Wenn eine AfD-Abgeordnete von ‚Rassenmischung‘ spricht, sind wir nicht mehr weit davon entfernt“, sagt sie. (…) Heute 10:47 Nicht nur Wasserwerfer: Laut dpa hat die Polizei am Morgen auch Pfefferspray gegen die Demonstranten eingesetzt. (…) Heute 10:23 Es gibt Kritik bei Twitter und Facebook, dass die Polizei bei 1 Grad Celsius an der Schackstraße einen Wasserwerfer eingesetzt hat. Auch Die Linke kritisiert das.

via haz: Live: Demonstranten marschieren Richtung Georgsplatz

Zum Abschied ein lautes »Merci« – Irie Révoltés feierten in Berlin das Ende ihrer Karriere

Alle noch mal die Fäuste in die Luft, ein lautes »Allez!« und ordentlich Pogo: Nach fast 18 Jahren, fünf CDs und unzähligen Liveauftritten ist die Heidelberger Band Irie Révoltés Geschichte. Am Samstag ließen die neun Musiker um die Brüder Carlito und Mal Élevé zum letzten Mal die Berliner Columbia-Halle beben, der allerletzte Akt soll ein Abschiedskonzert am 26. Dezember in Mannheim werden. Allerdings steht nicht zu befürchten, dass man nichts mehr von ihnen hören wird – Irie Révoltés waren nie nur Unterhaltungskünstler, sondern zuallererst politische Aktivisten. Ihre Songs – Mischungen aus Reggae, Ska, Dancehall, Hip-Hop, Punk, gesungen auf französisch, deutsch und englisch – drehen sich um ertrinkende Flüchtlinge im Mittelmeer, thematisieren den nicht aufgeklärten Feuertod Oury Jallohs in einer Dessauer Polizeizelle oder kritisieren Homophobie, Kapitalismus und Ausbeutung. Die klare Botschaft lautet: Wir sind Antifaschisten – für immer. Das sind keine leeren Worte: Wenn die Bandmitglieder gerade mal nicht auf einer Bühne standen, blockierten sie Naziaufmärsche in Marzahn-Hellersdorf, stellten sich in Hamburg beim G20-Gipfel der staatlichen Übermacht entgegen oder organisierten Rollstühle für Afrika. Die Viva-con-Agua-Flagge wehte selbstverständlich über allen Irie-Révoltés-Konzerten – die Hamburger Initiative sammelt Pfandgeld, um die Versorgung mit sauberem Wasser und sanitären Anlagen in Entwicklungsländern zu unterstützen.

via nd: Zum Abschied ein lautes »Merci« – Irie Révoltés feierten in Berlin das Ende ihrer Karriere

Let the good times roll

United we stand – Der “Wasserwerfer der Herzen” rollt wieder … Die Kritik an dem Polizeieinsatz während und um den G20 Gipfel in Hamburg herum wird immer grösser. Auch wir, der Verein Antiquierte Betriebsgeräte e.V., waren Opfer dieser Willkür. Doch nach fast 5 Monaten auf dem Gelände der Abschleppfirma Schröder, mußte die Hamburger Polizei unseren Wasserwerfer wieder freigeben. Bei einem nicht öffentlichen Gespräch in einem Hinterzimmer des Oberverwaltungsgerichts hat unser Anwalt Onken dem Richter bewiesen, dass die Beschlagnahmung rechtswidrig ist. Als Zugeständnis an die Sorgen und Ängste der anwesenden Polizisten wurde die Freigabe an absurde und überzogene Auflagen geknüpft. Wohl auch, um nicht auf ganzer Linie zu kapitulieren. Den genauen Inhalt der Einigung dürfen wir nicht veröffentlichen. Wir sehen das Ergebnis als einen Erfolg und auch als erstes Eingestehen des Fehlverhaltens der Hamburger Polizei an. Dass wir den Wasserwerfer wieder frei bewegen dürfen ist nur der erste Schritt in einer ganzen Reihe von Verfahren, mit denen wir uns gegen die Repressionen wehren werden. Wir werden nicht hinnehmen, dass eine Behörde, weil ihre MitarbeiterInnen sich persönlich beleidigt fühlen, uns versucht zu kriminalisieren und zu schikanieren. Nur weil wir ein ausrangiertes, nicht einsatzbereites, Fahrzeug betreiben.

via indymedia: Let the good times roll

25. Todestag von Silvio Meier Ein freiheitsliebender Vater, getötet von einem Neonazi

Heute vor 25 Jahren starb der Hausbesetzer und Antifa-Aktivist Silvio Meier. Erstochen von einem rechtsextremen Skinhead am Westausgang des U-Bahnhofes Samariterstraße in Friedrichshain. Dort prangt eine Gedenktafel, die schon mehrmals gestohlen oder verunstaltet worden ist. „Hier wurde Silvio Meier am 21. November 1992 von Faschisten ermordet“, steht darauf. Damals war die Gegend eine Hochburg linker Hausbesetzer, ein paar U-Bahn-Stationen weiter rund um den Bahnhof Lichtenberg dominierten Skinheads und Neonazis. Immer wieder kam es zu heftigen Auseinandersetzungen. An jenem Tage waren Silvio Meier und einige seiner Freunde mit einer Gruppe von rechtsradikalen Jugendlichen im U-Bahnhof aneinander geraten. Dabei wurde einem Skinhead ein Aufnäher mit der Aufschrift „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ von der Jacke abgerissen. Dann zogen Silvio Meier und seine Freunde weiter, verpassten aber laut der damaligen Ermittlungen die U-Bahn und begegneten auf dem Rückweg erneut den rechten Hooligans. Diese zogen ihre Messer. Ein damals 17-Jähriger stach auf Silvio Meier ein und tötete ihn. Meier wurde nur 27 Jahre alt und hinterließ einen damals einjährigen Sohn.
Ikone der linken Szene – Am Wochenende werden wieder Tausende Menschen aus dem linken Spektrum an der Gedenkdemonstration für Silvio Meier teilnehmen. Meier ist für sie längst zu einer Art Ikone der linken Szene geworden. Das traditionell von den Grünen regierte Bezirksamt von Friedrichshain-Kreuzberg hat den Silvio-Meier-Kult noch verstärkt, als es im Jahr 2012 die auf den U-Bahnhof zulaufende Gabelsbergerstraße in Silvio-Meier-Straße umbenannte. Und seit vergangenem Jahr vergibt das Bezirksamt nun sogar den Silvo-Meier-Preis. Am Dienstag wird er an das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ verliehen. Mit dem Preis würdigt der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg alljährlich Personen oder Projekte, die sich gegen Rechtsextremismus und Rassismus engagieren. Die Preisvergabe an diesem Dienstag wollte die AfD gerichtlich verbieten lassen. Die Klage wurde aber abgewiesen.

via berliner zeitung: 25. Todestag von Silvio Meier Ein freiheitsliebender Vater, getötet von einem Neonazi

»Ich bin kein Nazi, aber …«

Rechtssein wird immer normaler: »Das Heimatkleid« ist ein sehr modernes Stück im Berliner Grips. Pünktlich zum Einzug der AfD in den Bundestag hat das Berliner Grips-Theater ein Stück auf die Bühne gebracht, das vom »Faschismus in den Köpfen« handelt, wie Michel Foucault gesagt hätte: »Das Heimatkleid« von Kirsten Fuchs. In der Inszenierung von Tim Egloff geht es um die Ästhetisierung rechter Politik im Alltag, das Erfolgsprinzip der Rechtsradikalen hierzulande seit Anfang der Nullerjahre. »Das Heimatkleid« richtet sich ganz praktisch an Menschen ab 16 Jahre. Es ist ein kleines Lehrstück ohne Zeigefingerpädagogik. Aufgebaut wie ein Krimi, wird es rasant, gut verdichtet und glänzend gespielt. Fuchs setzt bei den Interessen junger Frauen an, die gerade bei den Eltern ausziehen: eine sturmfreie Wohnung, für ein Jahr von der Schwester übernommen, mit einem Hund gegen die Einsamkeit. Die junge Frau heißt hier Claire (Katja Hiller), der Schäferhund Flocke. Man sieht ihn auf einem überdimensionalem Foto (Bühne und Kostüm: Lea Kissing). Von der Schwester hat Claire außerdem noch einen Modeblog übernommen, der wohl etwas Werbegeld einspielt.

via jw: »Ich bin kein Nazi, aber …«

remember: Oct 24 2005 – Rosa Parks dies

Civil rights activist known for her arrest for refusing to give up her seat to a white passenger. Rosa Parks and the Montgomery Bus Boycott. On December 1, 1955 Rosa Parks refused to give up her seat on a bus in Montgomery, AL and sparked the American Civil Rights movement of the 20th century. By refusing to give up her seat to a white man on a Montgomery, Alabama, city bus in 1955, black seamstress Rosa Parks (1913—2005) helped initiate the civil rights movement in the United States. The leaders of the local black community organized a bus boycott that began the day Parks was convicted of violating the segregation laws. Led by a young Rev. Dr. Martin Luther King Jr., the boycott lasted more than a year—during which Parks not coincidentally lost her job—and ended only when the U.S. Supreme Court ruled that bus segregation was unconstitutional. Over the next half-century, Parks became a nationally recognized symbol of dignity and strength in the struggle to end entrenched racial segregation.

Rosa Parks and the Montgomery Bus Boycott.

“You must never be fearful about what you are doing when it is right.”
― Rosa Parks

Rosaparks.jpg
Von UnbekanntUSIA / National Archives and Records Administration Records of the U.S. Information Agency Record Group 306, Gemeinfrei, Link

Einigung mit dem DGB – Antifa-Kongress wird im DGB-Haus stattfinden!

Wir haben uns im Laufe heutigen Vormittags mit der Führung des bayerischen DGB einigen können. Ein voller Erfolg: Der bayerische Antifa-Kongress wird wie geplant und ohne Abstriche im DGB-Haus in München stattfinden. Ohne die Welle der Solidarität aus den Gewerkschaften und darüber hinaus wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Das ist kein Erfolg nur für uns, das ist ein Erfolg für alle Antifaschist_innen und gibt uns Kraft für die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, die auf uns zukommen. Für den gemeinsamen Kampf gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck. Das war ein Lehrstück über die politische Macht der Solidarität – wir werden an eurer Seite stehen, wenn ihr unsere Solidarität braucht! (…)

„Antifa“ ist – eigentlich ist es zu offensichtlich, um es erklären zu müssen – die Abkürzung von „Antifaschismus“. Die antifaschistische Bewegung ist eine breite und vielfältige Bewegung: sie umfasst Sozialdemokrat_innen wie Kommunist_innen, kirchliche Initiativen wie anarchistische Gruppen, Feminist_innen, Autonome, Sozialist_innen,Gewerkschafter_innen, Menschen aus Friedens- und Umweltbewegungen und viele, viele mehr. Sie alle einen gemeinsame politische Einsichten und Überzeugungen: der Kampf gegen (Neo-)Nazis, gegen Rassismus, Antisemitismus, gegen Autoritarismus und Patriarchat. Bezugspunkt sind dabei die Schlüsse, die sich aus der Erfahrung des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen ergeben. Der Kampf gegen rechte Bedrohungen ist ein gesamtgesellschaftlicher Kampf, dessen Grundlage die Solidarität gegen menschenverachtende Ideologien ist.
Aber Antifaschistinnen und Antifaschisten stehen für mehr. Antifa heißt gemeinsam einzustehen für eine gerechte und solidarische Gesellschaft. Momentan erleben wir einen massiven gesellschaftlichen Rechtsruck. Die gewalttätigen Folgen sind für uns alle spürbar: die Anfeindungen gegen Linke, die Verschärfungen der Lebensbedingungen für Millionen Menschen, die alltägliche Gewalt gegen Geflüchtete. In dieser gesellschaftlichen Situation ist Solidarität umso wichtiger. In der Auseinandersetzung um den Antifa-Kongress erfahren wir eine nicht für möglich gehaltene Solidarität aus den Gewerkschaften und darüber hinaus. Das gibt uns Kraft und macht uns zuversichtlich für die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, die auf uns zu kommen werden. Euch allen gilt unser tiefer Respekt und unsere Dankbarkeit. Ihr werdet auch auf unsere Solidarität bauen können, wenn ihr sie braucht. Als Antifaschistinnen und Antifaschisten stehen wir alle gemeinsam für eine Gesellschaft ohne Gewalt. Unser politischer Kampf ist der Kampf für die Überwindung gesellschaftlicher Gewalt.

via antifakongress: Einigung mit dem DGB – Antifa-Kongress wird im DGB-Haus stattfinden!

siehe auch: DGB Bayern begrüßt Erklärung der Veranstalter des antifaschistischen Kongresses. Veranstaltung wird im Münchner Gewerkschaftshaus stattfinden. Nach intensiven internen Debatten und der Vermittlung durch die DGB Jugend Bayern ist der DGB Bayern in einen konstruktiven Dialog mit den Veranstaltern des antifaschistischen Kongresses eingetreten. (…) In der Diskussion um den Kongress ist es zu erheblichen Missverständnissen gekommen. Wir verstehen die Verärgerung darüber. Das Angebot von Alternativräumen durch den DGB war nie als eine Absage der Veranstaltung oder gar als Signal gegen antifaschistisches Engagement gedacht. Der DGB Bayern hofft, dass von dieser Veranstaltung ein starker Impuls für demokratisches Engagement gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Rechtspopulismus ausgeht. Hetze von rechtsextremer Seite gegen solches Engagement werden wir uns klar entgegenstellen; Streit um Kongress im DGB-Haus – Nun doch: Antifa ist bei Gewerkschaft willkommen. Hin und her um den Münchner Antifa-Kongress: Erst wurden die Veranstalter wegen Rechten und Polizisten aus dem Gewerkschaftshaus ausgeladen. Nun dürfen sie doch kommen. Der bayerische Antifa-Kongress wird nun doch wie ursprünglich geplant im Gewerkschaftshaus in der Schwanthalerstraße stattfinden. Die Antifa hat sich am Samstagvormittag mit dem bayerischen Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) geeinigt. Vom 3. bis 5. November findet der Antifa-Kongress Bayern also im Gewerkschaftshaus statt

Wir lassen uns nicht von einer rechtskonservativen DPolG und rechten Internetseiten vorschreiben mit welchen…

Posted by DGB Südosthessen on Saturday, October 21, 2017

Activists Announce First Pride Parade in Kosovo

LGBTI organizations in Kosovo announced that the first ever Pride Parade in the country will be staged next Tuesday, urging people to support this ‘sensitive’ cause. Kosovo’s Centre for Equality and Liberty, CEL, the Centre for Social Group Development, CSGD and some other organizations will stage the first ever Pride Parade in Kosovo, called “In the name of Love”, next week in Pristina. The parade will be held next Tuesday, starting from the Pristina’s main Skenderbeg Square and ending at Zahir Pajaziti Square. Blert Morina, from CEL, said he hoped people in the socially conservative mainly Muslim country would lend their support, despite it being a “sensitive” topic. Morina told BIRN that since it was all about human rights, everyone who supported that cause should join the march. “We are aware that we are dealing with a sensitive cause, and this may be reflected in hesitation to join and support the LGBT community, but we feel very positive, based on the reactions we have received since the event was made public,” Morina said. Although this will be Kosovo’s first Pride Parade, LGBTI rights activists have organised other marches over last three years so, according to Morina, this is just a continuation of those efforts.
While those marches in Pristina draw support from important political leaders, the mood of the general population remains far behind that of the politicians. In theory, Kosovo’s Law against Discrimination, which parliament approved in 2004, guarantees the rights of sexual minorities. In reality, members of the LGBT community in Kosovo remain subject to heavy discrimination – more by society than the politicians.

via balkaninsight: Activists Announce First Pride Parade in Kosovo