700 gegen 40 Bündnis stoppt NPD-Demo

Protest der rechten Szene gegen das für Bremen geltende Verbot von Reichskriegsflaggen am Wochenende in Bremerhaven. Doch 700 Demonstranten stellten sich dem 40-Personen-Aufmarsch der Rechtsextremisten von NPD und „Die Rechte“ friedlich entgegen.

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siehe auch: 700 Gegendemonstranten – Bremerhaven: Nazi-Gegner attackieren NPD-Demo mit Eiern. Die NPD demonstriert in Bremerhaven für die Reichskriegsflagge. Dagegen gab es Proteste – in starker Überzahl. Einige Nazi-Gegner warfen sogar mit Eiern. Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) hatte zu einer Demonstration in Bremerhaven aufgerufen. Es kamen knapp 40 Menschen. Damit wollte die rechtsextreme Partei gegen das neue Verbot des Zeigens der Reichskriegsflagge in der Öffentlichkeit aussprechen. Am Samstag, 17. Oktober demonstrierten die Reichskriegsflaggen-Fans in der Bremerhavener Innenstadt. 700 Gegendemonstranten stellten sich ihnen entgegen.

Wiener Linien begeistern mit Antwort an Nutzer, den “Gegen Nazis”-Sticker störte

Im sozialen Netzwerk Twitter sorgte am Samstag ein Beitrag der Wiener Linien für Aufmerksamkeit. Ein Fahrgast der Wiener Linien hatte ein Foto mit der Überschrift “Da steigt man ganz ohne Hintergedanken in die U-Bahn und dann erblickt man so etwas…” geteilt. Auf dem Bild zu sehen ist der Nutzer neben einem “Gegen Nazis”-Annäher, der an einem Rucksack angebracht wurde. Da der Fahrgast, der laut FPÖ Fails dem RFS (Ring freiheitlicher Studenten) angehört, auf dem Foto ohne Maske abgebildet ist, machte ein weiterer Twitter-Nutzer die Wiener Linien auf den Regelverstoß aufmerksam. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes ist innerhalb der Stationen und Fahrzeuge verpflichtend, bei Verstoß droht eine Strafe von 50 Euro. “Was verstehst du an den Regeln nicht und wenn du nicht gegen Nazis bist, dann steig bitte einfach aus”, heißt es im Twitter-Beitrag der Wiener Linien. Der Konter sorgte für begeisterte Reaktionen unter Nutzern.

via standard: Wiener Linien begeistern mit Antwort an Nutzer, den “Gegen Nazis”-Sticker störte

Gay Men Commandeer ‘#ProudBoys’ Hashtag from Pro-Trump White Supremacist Group #lovewhoeveryouwant

A grassroots social media campaign by gay and LGBTQ people and allies to reclaim the hashtag #ProudBoys from the white supremacist group is working, as Twitter was flooded on Sunday with photos of gay couples kissing, rainbow flags, and drag queens.

via towleroad: Gay Men Commandeer ‘#ProudBoys’ Hashtag from Pro-Trump White Supremacist Group

siehe auch: The “Proud Boys” Hashtag Has Been Taken Over By Gay Love. People decided to reclaim the tag after Trump told the extremist group to “stand by” at the first presidential debate. If you search for “Proud Boys” on Twitter, you won’t get what you’re expecting, and you will absolutely be delighted. After Donald Trump’s reference to the extremist group at the first presidential debate, people have taken over the #ProudBoys hashtag with photos of gay men celebrating their lives and their love. The goal of the movement is to take back the hashtag from the Proud Boys, a far-right men’s organization with a history of violence. Founded by Gavin McInnes, the group describes itself as “western chauvinists” and the FBI considers the group to be an extremist organization with ties to white supremacy.

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#lgbtq #equality #rainbowflag

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Große #Demo vor Snackbar – Alle gegen #Attila: Ganzer Berliner Kiez will „Neonazi“ #Hildmann rauswerfen – #attilahildmann #hirsehitler #avocadolf

Mit einer großen Demo wollen die Geschäftstreibenden aus Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf ihrem Nachbarn Attila Hildmann zeigen, dass sein rechtes Gedankengut in ihrem Kiez nicht willkommen ist. Für den Protest wählten sie Freitag, 9. Oktober 2020. Den Jahrestag des Anschlags auf die Synagoge in Halle/Saale. Demo gegen Attila Hildmann* vor dessen Snackbar. Geschäftsleute aus Charlottenburg-Wilmersdorf demonstrieren gegen Verschwörungstheoretiker. „Kiez-Bündnis gegen Neonazi Attila Hildmann“ lädt zum Protest. (…) Berlins Charlottenburg-Wilmersdorf ist ein bunter Stadtteil. Japanische Buchläden, Cafés, ein Laden für amerikanische Gitarren, eine Malschule für Kinder, eine Kunstgalerie und viele Geschäfte. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie wollen Attila Hildmanns Gedankengut nicht mehr in ihrer Nachbarschaft haben. Insgesamt sind es mittlerweile 91 Geschäfte und Firmen, die sich zum „Kiez-Bündnis gegen Neonazi Attila Hildmann“ zusammengeschlossen haben, wie 24hamburg.de berichtet. (…) Um ihre Ablehnung deutlich zu machen, wird das „Kiez-Bündnis gegen Neonazi Attila Hildmann“ am Freitag, 9. Oktober 2020, eine Kundgebung direkt vor der Snackbar des Verschwörungstheoretikers abhalten. Travestiekünstlerin Jacky Oh Weinhaus wird die Veranstaltung moderieren. Aktivist*in Tarek Shukrallah wird sprechen, ein jiddisch-hebräisches Bühnenprogramm wird stattfinden und die Tänzer der BoogieStube (fünffache Berliner Meister) werden auftreten.

via 24hamburg: Große Demo vor Snackbar – Alle gegen Attila: Ganzer Berliner Kiez will „Neonazi“ Hildmann rauswerfen

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German Biker Gang Stages Vigil to Protect Munich Synagogue During Yom Kippur Services

Members of a German bikers club staged a vigil outside the main synagogue in Munich on Monday pledging to protect the city’s Jewish community as it held services for Yom Kippur, the holiest day in the Jewish calendar. About 70 people — including 20 leather and denim-clad bikers from the “Kuhle Wampe” club — gathered outside the synagogue on Jakobsplatz to mark the first anniversary of the attack by a neo-Nazi gunman on a synagogue in the city of Halle in which two people were murdered. The club, which actively campaigns against racism and antisemitism, was first launched in the 1970s by bikers who opposed the nationalist and right-wing tendencies that dominated the scene at the time. Oliver Westermann, a biker who initiated the vigil, told the assembled crowd, “We’re here to protect the synagogue.” . Other members of the club held up a white banner bearing the words “Together for Our Synagogue” in Hebrew.

via algemeiner: German Biker Gang Stages Vigil to Protect Munich Synagogue During Yom Kippur Services

MC Kuhle Wampe Kutte 251.JPG
Von Henning Schlottmann (<a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:H-stt” title=”User:H-stt”>User:H-stt</a>) – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC-BY 4.0, Link – symbolbild

Argumentationskarten gegen Rechtspopulismus | 3. Auflage

Seit die AfD auf der politischen Bühne aufgetaucht ist, haben sich die deutsche Gesellschaft und der politische Umgang verändert. Beleidigungen, Anfeindungen, auch Morddrohungen aus der extremen Rechten sind an der Tagesordnung. Viele Kommunalpolitiker*innen kennen das aus eigener, leidvoller Erfahrung. Einige haben deshalb ihre Mandate zurückgegeben, um sich und ihre Familien zu schützen. Das ist ein Angriff auf unsere Demokratie – und vor der Kommunalwahl am 13. September 2020 rückt er stärker in den Fokus. Zeit, genau hinzuschauen und die dritte überarbeitete Auflage unserer „Argumente gegen Rechtspopulismus“ zu veröffentlichen.

via dgb nrw: Argumentationskarten gegen Rechtspopulismus | 3. Auflage

Download Karten “Argumente gegen Rechtspopulismus | 3. Auflage”: DGB NRW_Argumentationskarten gegen Rechtspopulismus_III Auflage.pdf (PDF, 648 kB)
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#Disziplinarmassnahme der #ZHDK : 19-jähriger #Rechtsextremist von Hochschule – #terror #eisenjugend

Der Jugendliche, der in Winterthur mit der rechtsextremen Organisation Eisenjugend verbandelt sein soll, darf das Areal der ZHDK nicht mehr betreten. Zuvor kam es zu Razzien ausserhalb der Schule. Mit einer Petition haben mehrere Studenten der ZHDK die Schulleitung dazu aufgefordert, sich von einem mutmasslich rechtsextremen Studenten zu trennen. Nun hat die Schule reagiert und dem 19-Jährigen den Zutritt auf das Schularel verboten, wie der «Tages-Anzeiger» (Artikel kostenpflichtig) berichtet. Laut einer anonymen Quelle sei auch die Kantonspolizei anwesend gewesen, um einer «gewalttätigen Reaktion oder einem Amoklauf vorzubeugen.» Die disziplinarische Massnahme könne zum Ausschluss vom Studium führen, hiess es laut ZHDK. Mitte August sind die Wohnungen zweier 19-Jähriger in Winterthur durchsucht worden – laut Bericht handelte es sich bei einem von ihnen um den ZHDK-Studenten. Im Rahmen der Razzia wurden Schusswaffen sichergestellt. Beide Männer stünden im Verdacht, rechtsextremes Gedankengut zu pflegen und verbreiten zu wollen, hiess es damals seitens Polizei.

via 20min: Disziplinarmassnahme der ZHDK : 19-jähriger Rechtsextremist von Hochschule verbannt

siehe auch: «Eisenjugend»-Mitglied hat Areal-Verbot an Hochschule
Aussprache mit Neonazi-Kunststudent (19) unter Polizeischutz
. Die «Eisenjugend Schweiz» eifert amerikanischen Neonazis nach. Bereits mehrmals führte die Polizei bei der Organisation Durchsuchungen durch. Jetzt hat ihr Anführer und Kunststudent Arealverbot an der Zürcher Kunsthochschule erhalten. Ein Winterthurer (19), der unter dem Pseudonym Eszil auftritt, fantasiert im Internet über einen Rassenkrieg. Das Motto seiner «Eisenjugend»: «Schweizer zu sein, heisst, weiss zu sein.» Zu Hause hat der Neonazi zahlreiche Waffen – diese wurden mittlerweile sichergestellt. Nur ein Teil war legal registriert. Ein Verfahren läuft. Zwei Tage später bekommt Eszil wieder Besuch von der Polizei, als er mit Gleichgesinnten in den Schwyzer Bergen ist, berichtet der «Tages-Anzeiger». Die Polizei kontrolliert ohne Durchsuchungsbefehl die Wanderhütte und die davor parkierten Autos. Der Grund: «dringender Verdacht auf sicherzustellende Gegenstände». Die Szenen dokumentiert ein Ostdeutscher Neonazi und veröffentlicht die Bilder auf Twitter. Die Beamten finden aber nur Boxhandschuhe und einige Patronen – nichts Rechtswidriges. Deshalb wird auf eine Anzeige verzichtet. Laut dem «Tages-Anzeiger» organisierte Eszil die «Wanderwoche» der Neonazis. Fotos zeigen die Männer beim Schwimmen im Griesslisee im Kanton Uri. Dass die Zusammenkunft aber mehr als nur ein Ausflug war, zeigen die Verbindungen mit der Nationalistischen Jugend Schweiz (NJS) oder mit dem in Deutschland verbotenen Neonazi-Netzwerk «Blood & Honour».