S.T.A.R – South Tyrol Against Racism – Antifaschistische Fußballkultur in Meran

Immer wieder werden Stadien aller Ligen von Neonazis dazu benutzt, Symphatisanten für ihre menschenverachtenden Ideologien zu finden. Die neonazistische Bewegung ist heute in erster Linie Subkultur, die junge Menschen anzusprechen versucht. Die “Ultra Szene” spielt dabei eine wichtige Rolle. Der Volkssport Fußball dient als Werkzeug für Volksverhetzer. Rechtsradikale Symbole und rassistische Schmährufegegen dunkelhäutige Spieler passieren leider zuhauf. Viele der großen Ultragruppen sind stark nach rechts gerückt, und zu einem Sammelbecken brauner Ideologien und Nazi-Schlägern geworden. Wir sprechen hier von einem Europaweiten Problem. Umso erfreulicher ein Bündnis aus Südtirol vorzustellen, genauer gesagt aus Meran, das gegen den untragbaren Zustand von Faschismus und Rassismus im Fußball kämpft.
Die 2005 gegründeten Fußballfangruppen “Curva Sud” des Obermaiser Erstligisten und die Calcio a 5 Fangruppe “Brigata GialloRossa” des “GA BubiMerano” haben sich zum S.T.A.R.-Bündnis vereinigt: South-tyrol-against-racism – Südtirol gegen Rassismus.

via antifameran: S.T.A.R – South Tyrol Against Racism – Antifaschistische Fußballkultur in Meran

»Wir haben Grund, stolz auf unsere Tradition zu sein«

Vor sechs Jahrzehnten wurde die Fédération Internationale des Résistants gegründet. Jubiläumsfeier in Wien. Gespräch mit Ulrich Schneider. Dr. Ulrich Schneider ist Generalsekretär der Fédération Internationale des Résistants – Association antifasciste (Internationale Förderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschisten). Die Fédération Internationale des Résistants (FIR) besteht seit 60 Jahren und hat vor wenigen Tagen in Wien mit mehr als 130 Delegierten und Gästen ihr Gründungsjubiläum gefeiert. Welche Rolle spielt der antifaschistische Kampfverband heute noch? Viele der ehemaligen Widerstandskämpfer sind ja bereits tot. Zunächst wollen wir das politische Vermächtnis der ehemals Verfolgten und der Kämpfer gegen den Faschismus bewahren und an kommende Generationen weitergeben: »Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg«. Weiterhin versuchen wir, unsere Erkenntnisse zu vermitteln, wie man den Faschismus verhindern und bekämpfen muß. Die FIR bezeichnet sich als »antifaschistischer Kampfverband mit langer Tradition«. Schaut der Verband nur auf eine kämpferische Tradition zurück, oder ist er es heute noch? Natürlich haben wir Grund, stolz auf unsere Tradition zu sein. Die FIR ist in der Zeit des Kalten Krieges gegründet worden und hat auch den Dissens überstanden zwischen Verbänden, die eher kommunistisch orientiert sind und solchen mit liberal-bürgerlicher Ausprägung. Natürlich sind wir historisch orientiert – aber nicht im Sinne von »früher war alles besser«. Wir stellen uns heute neuen Aufgaben. Wir beschäftigen uns zum Beispiel mit Demokratie­feindlichkeit und Friedensgefährdung in vielen Teilen der Welt. In dieser Weise sind wir aktiv, gemeinsam mit den Partnern und Mitgliedsorganisationen, die wir in den verschiedenen Ländern haben.

via jw: »Wir haben Grund, stolz auf unsere Tradition zu sein«

Diversity in our pride

Today thousands of people marched through the streets of London including Hope not hate staff and supporters to celebrate the campaign for Lesbian, Gay, Bisexual and Trans equality. It is incredibly positive to see such a diverse crowd turnout for the march and celebrations across central London. Our friends from the trade union movement have packed the stalls area with equality literature and anti-fascist stickers.

via hope not hate: Diversity in our pride

Eva Gabrielsson: The woman behind the man who wrote ‘The Girl With the Dragon Tattoo’

Swedish author Stieg Larsson hit big — really big — with his crime novels “The Girl With the Dragon Tattoo,” “The Girl Who Played With Fire” and “The Girl Who Kicked the Hornets’ Nest.” Sadly, he didn’t live to see his books find the massive international audience that they eventually did — he died of a heart attack at age 50 in 2004. Even sadder is that his literary success has led to wrestling over his estate between his family and his longtime companion, architect and author Eva Gabrielsson, who was with Larsson for 32 years. They never married; Larsson feared his political writings might make him a target. Gabrielsson explains that and more in her new book, “‘There Are Things I Want You to Know’ About Stieg Larsson and Me,” reviewed Wednesday by Evelyn McDonnell. (…) Gabrielsson does recall her personal life with Larsson: the prosaic details of their devotion to coffee, and the bigger picture of their shared political passions (Trotskyism, anti-racism, feminism). “Politics with him was not a chore or a duty, the way I’d thought it would be, but a real pleasure — which was something of a rare experience in our austere milieu,” she writes.

via latimes: Eva Gabrielsson: The woman behind the man who wrote ‘The Girl With the Dragon Tattoo’

8.Mai – Tag der Befreiung

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Zum 66. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus die Abschlußrede aus Chaplins Großem Diktator. Der 8. Mai 1945 ist der Sieg über das deutsche Naziregime, die Beendigung des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung Europas vom Hitlerfaschismus. Die UNO hat diesen Tag zum Weltfeiertag erklärt.

Buchenwald
Image by martingreffe via Flickr

Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht. Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden und ihren Angehörigen schuldig!

Nichts und niemand ist vergessen  – nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!

Mann der Arbeit, aufgewacht……

(…) Deutschland ist in Schieflage. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Nicht wir haben über unsere Verhältnisse gelebt, sondern Spekulanten, Manager und Banker. Die Finanzmärkte müssen wirksam reguliert werden und die Reichen und Vermögenden müssen endlich ihren Beitrag zur Bekämpfung der Krisenfolgen und für unseren Sozialstaat leisten. Für eine sichere Zukunft brauchen wir starke soziale Sicherungssysteme und paritätische Beiträge der Arbeitgeber. (…)

Wir fordern von der Bundesregierung und von den Arbeitgebern:

  • gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Stamm- und Leihbeschäftigte,
  • den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde,
  • gute Arbeit, die eine Familie ernährt, nicht krank macht und mitbestimmt ist,
  • flexible Übergänge in die Rente statt Rente mit 67 und
  • eine solidarische Bürgerversicherung im Gesundheitssystem und in der Pflege statt Kopfpauschalen und immer mehr Eigenbeteiligung.

Der 1. Mai ist unser Fest der Solidarität und kein Ort für alte und neue Nazis.
Wir demonstrieren am 1. Mai in Deutschland und Europa für eine gerechte soziale Ordnung: mit guter Arbeit, fairen Löhnen und sozialer Sicherheit für alle! Wir wollen eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt.