Seenotrettung im Mittelmeer – “Es ist keine Option, Menschen ertrinken zu lassen” – #SpendeMenschlichkeit

Bjarne Mädel unterstützt mit anderen Prominenten eine Kampagne zur Seenotrettung von Flüchtlingen. Im Gespräch erzählt er, warum er die Flüchtlingsdebatte oft als zynisch empfindet. Die “Aquarius” hatte Hunderte Flüchtlinge an Bord, trotzdem verweigerte Italien dem Rettungsschiff vor zwei Monaten das Anlegen an seiner Küste. Seit wenigen Tagen ist das Schiff der Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen wieder auf dem Mittelmeer in Richtung libysche Küste unterwegs. In Deutschland wird seine Mission auch von Prominenten unterstützt. Für die Kampagne #SpendeMenschlichkeit lassen sich Künstler wie Herbert Grönemeyer, Max Herre, Heike Makatsch oder Jan Delay in Rettungswesten fotografieren, um auf die Situation von Bootsflüchtlingen aufmerksam zu machen. Auch Schauspieler Bjarne Mädel ist bei der Aktion dabei, nachdem er von seinem Freund und Kollegen Olli Dittrich davon erfuhr. Schon länger unterstützt der Schauspieler die Hilfsorganisation “Sea-Watch”. Im Interview erzählt Mädel, warum er von seinen Mitbürgern mehr Engagement fordert und wie es sich anfühlt, einen Menschen aus dem Wasser zu ziehen. SPIEGEL ONLINE: Warum liegt Ihnen das Thema Seenotrettung am Herzen? Bjarne Mädel: Ich finde es wahnsinnig zynisch, wenn über Zahlen von Ertrunkenen gesprochen wird, statt die Schicksale dahinter zu sehen. Es ist keine Option, Menschen ertrinken zu lassen. Ich finde es schlimm, dass private Organisationen wie die “Aquarius” vor der libyschen Küste patrouillieren müssen, obwohl die Staaten das Problem lösen sollten.

via spon: Seenotrettung im Mittelmeer “Es ist keine Option, Menschen ertrinken zu lassen”

Europaweiter Streik gegen Ryanair

Der irische Billigflieger Ryanair bekommt den Zorn seiner Mitarbeiter nun richtig zu spüren: Wegen des größten Pilotenstreiks in der Geschichte der Firma muss Ryanair an diesem Freitag hunderte von Flügen streichen. 250 Flüge fielen allein in Deutschland aus. Hier ist der Schwerpunkt der Streikaktionen. 42.000 Passagiere sind betroffen. Der Streik begann um 3.01 Uhr an allen deutschen Flughäfen. Er soll bis Samstag früh um 2.59 Uhr andauern. Passagiere am Frankfurter Flughafen zeigten größtenteils Verständnis für den Streik der Piloten mitten in der Urlaubszeit. “Natürlich habe ich dafür Verständnis. Wenn sie irgendwann streiken, wo es niemanden betrifft, geht es ja am Ziel vorbei”, sagte Alexander Kusto, der mit Ryanair eigentlich nach Malaga fliegen wollte, der Nachrichtenagentur Reuters. Im Streit um eine höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen bei Europas größter Billigfluglinie legten auch Piloten in Belgien, Schweden und Irland die Arbeit nieder. Europaweit musste die Airline 400 Flüge streichen. In den Niederlanden können nach Ryanair-Angaben alle Flüge planmäßig stattfinden, obwohl das Unternehmen vor Gericht mit dem Verbot des Streiks scheiterte. Der irische Konzern hat es inzwischen mit Beschäftigten in verschiedenen Ländern zu tun: Vor zwei Wochen hatten Flugbegleiter in Portugal, Spanien und Belgien über zwei Tage zusammen rund 600 Flüge mit knapp 100.000 betroffenen Passagieren ausfallen lassen. Unter den europäischen Piloten haben bisher einzig die Iren an vier einzelnen Tagen die Arbeit niedergelegt. Ryanair hatte daraufhin den Abzug von sechs Jets samt 300 Arbeitsplätzen nach Polen angekündigt.

via dw:Europaweiter Streik gegen Ryanair

Dokumentarfilm im Ersten: Kulenkampffs Schuhe

Mit Einschaltquoten von 80 Prozent erlebte das Fernsehen in den 60er und 70er Jahren der Bundesrepublik goldene Zeiten. Die Familie saß am Samstagabend im Wohnzimmer, alle freuten sich auf “Einer wird gewinnen” mit Hans-Joachim Kulenkampff oder die “Peter-Alexander-Show”. Der Dokumentarfilm “Kulenkampffs Schuhe”, der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise: Anhand von zahlreichen Showausschnitten von damals, Interviews, privatem Super8-Material, historischen Dokumenten und Fotos eröffnet sich eine ganz neue Sicht auf das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik: Es war angetreten, eine ganze Nation von ihren Kriegstraumata zu therapieren, ein unverzichtbarer Ruhepol. (…) Was sahen die Väter der Kinder, die da im Schlafanzug vor dem Fernseher saßen, in den Showmastern? Wussten sie, dass Kulenkampff sich an der Ostfront vier Zehen eigenhändig amputiert hatte? Fragten sie sich, ob Peter Alexander wohl auch bei der Hitlerjugend gewesen war? Bei der Wehrmacht, in Kriegsgefangenschaft? Wie die meisten jungen Männer dieser Generation? Hatten sie davon gehört, dass Hans Rosenthal jüdisch war, sich in den Kriegsjahren als Vollwaise in einer Berliner Laube versteckte und jeden Moment damit rechnen musste, deportiert zu werden? Die Showmaster gehörten wie Regina Schillings Vater einer sehr besonderen Generation an: erst missbraucht vom Nationalsozialismus, dann eingespannt in das Hamsterrad der Nachkriegszeit, die von Traumatisierungen nichts wusste oder nichts wissen wollte.

via daserste: Dokumentarfilm im Ersten: Kulenkampffs Schuhe

Kulenkampffs Schuhe – Mediathek (1:33)

DC Metro considers giving separate transportation to white supremacists attending rally

Metro’s biggest union has declared it won’t play a role in the special accommodation. Washington’s Metro rail system, the city’s subway line, is reportedly considering providing separate trains for those attending the white supremacist “Unite The Right” rally in Washington, D.C. next weekend, according to the Washington Post. Metro board chairman Jack Evans, who is a city council member, said the move would be a preventive measure to avoid violence between the white supremacist rallygoers and counter protesters. (…) A potential scenario would involve rally participants gathering at the East Falls Church Metro station in suburban Virginia, boarding special cars on a train to Foggy Bottom in the heart of D.C., and then receive a police escort to the rally on the National Mall. Outraged by the idea of providing service to a group of individuals who murdered a counter-protester at the first “Unite The Right” rally in Charlottesville, Virginia last August, Metro’s largest union leaked the plans to the press and vowed not to be involved in any effort to accommodate protest groups preaching intolerance. “Sources have shared with ATU Local 689 that a hate group with Ku Klux Klan affiliation will be provided three private Metro rail cars and police escort to Foggy Bottom Metro Station for the ‘Unite the Right’ 2018 rally,” the union said. “More than 80% of Local 689’s membership is people of color, the very people that the Ku Klux Klan and other white nationalist groups have killed, harassed and violated. The union has declared that it will not play a role in their special accommodation.” ATU Local 689 President Jackie Jeter said that the union draws the line at providing special service for hate groups. “Local 689 is proud to provide transit to everyone for the many events we have in D.C. including the March of Life, the Women’s March and Black Lives Matters,” Jeter said. “We draw the line at giving special accommodation to hate groups and hate speech.”

via thinkprogress: DC Metro considers giving separate transportation to white supremacists attending rally

Elderly men escape nursing home to go to Wacken metal festival

A German nursing home alerted police after they noticed two men were missing. They were later found at 3 a.m. at the Wacken Open Air metal festival. Two elderly German men escaped the confines of their nursing home on Friday to attend Wacken Open Air, police said. The nursing home alerted police after the gentlemen were found to be missing from the center. (…) The men were reluctant to leave the four-day festival so police escorted them home with the help of a taxi and a patrol car. “They obviously liked the metal festival,” police spokeswoman Merle Neufeld told public broadcaster Norddeutscher Rundfunk. “The care home quickly organized a return transport after police picked them up.”

via dw: Elderly men escape nursing home to go to Wacken metal festival

siehe auch: Zwei Senioren fliehen aus dem Altersheim, um nach Wacken zu fahren. Das ist wahre Leidenschaft: Zwei Senioren sind aus einem Altersheim in Dithmarschen ausgerissen, um zum Festival in Wacken zu fahren. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Eine Streife entdeckte die zwei Männer um 3 Uhr nachts und verständigte das Altersheim. Dort habe man die beiden bereits vermisst, schrieb die Polizei in einer Pressemitteilung. Wie ging das Abenteuer aus? Die Beamten organisierten die Heimfahrt: Sie steckten die Männer in ein Taxi. Weil die aber nicht wirklich nach Hause fahren wollten, begleitete ein Streifenwagen das Taxi; POL-IZ: 180804.1 Wacken: Entspannt geht es in den Endspurt. (…) Gegen 03.00 Uhr kümmerte sich eine Streife um zwei betagtere Herren, die an dem Metal-Festival offenbar Gefallen gefunden und sich aus einem Dithmarscher Altenheim auf den Weg gen Wacken gemacht hatten. Natürlich vermisste man sie in ihrem Zuhause und organisierte rasch einen Rücktransport, nachdem die Polizei die Senioren aufgegriffen hatte. Die Männer machten sich allerdings nur widerwillig auf den Heimweg, so dass ein Streifenwagen das beauftragte Taxi vorsorglich begleitete; Unkritische Berichte über Wacken-Festival. Rentner lustig entmündigt. Zwei Senioren besuchen nachts das Wacken-Festival. Die Polizei eskortiert sie ins Altersheim zurück. Ist das als selbstverständlich hinzunehmen? Nein. Dass zwei alte Männer nachts das Wacken-Festival in Schleswig-Holstein besucht haben, ist am Wochenende vielen Medien eine Meldung wert gewesen. Mit welchem Recht die Polizei die Beiden aber zurück in ihr Altenheim eskortierte, wurde nicht hinterfragt. Die Entmündigung scheint selbstverständlich, medial herrschte Einvernehmen. Korrigiert wurde dieser Eindruck in einem seltenen Anfall von Vernunft in den Online-Kommentarspalten. (…) Hinterfragt, ob die Senioren, die anscheinend immerhin „widerwillig“ waren, eigentlich von der Polizei zur Rückfahrt gezwungen wurden – und wenn, mit welchem Recht – haben die wenigsten. Der NDR immerhin zitierte eine Polizeisprecherin: Die Beiden hätten „desorientiert und apathisch“ gewirkt. Eine echte Erklärung ist das nicht. Denn „desorientiert und apathisch“ ist ein Zustand, der sich von dem anderer Wacken-Besucher wohl kaum unterschied, die vielleicht delirant in ihren Zelten vegetierten, vielleicht im Dreck lagen und drohten, an ihrem Erbrochenen zu ersticken. Oder was man sonst eben so auf Festivals treibt. Die Rentner aber waren angeblich zu verwirrt für Wacken und wurden vermisst. Doch muss man sie dafür wie kleine Kinder behandeln? Das fragten auch viele LeserInnen in den Kommentarspalten, denen das Problem auffiel, das sich bei den wenigen Informationen ergab, die berichtet wurden. (…) Letztendlich gehe es um die Frage, ob hier ein Freiheitsentzug stattgefunden hat, dem aber enge Grenzen gesetzt wären, so Winterstein. „Ein Altenheim kann nicht bestimmen, dass Bewohner wieder zurückzukommen haben.“ Dafür bräuchte es einen vom Gericht bestellten Betreuer, der ausdrücklich das Aufenthaltsbestimmungsrecht haben muss. Auch über sogenannte Vorsorgevollmachten könne man sich selbst in Abhängigkeit begeben, etwa von einem nahen Verwandten. Aber: „Wenn damit ein Freiheitsentzug verbunden ist, braucht es dazu eine ausdrückliche gerichtliche Genehmigung“, sagte Winterstein. „Wenn die beiden Männer mit Gewalt ins Taxi gezerrt wurden, gibt es ein Problem“. Eine Ausnahme wäre eine Notmaßnahme der Polizei. Bei akuter Gefahr einer Selbstgefährdung habe sie die Befugnis, einzuschreiten. In jedem Fall fehle bei den Berichten eine Schilderung, auf welcher Grundlage gehandelt wurde.

#DayOrange – Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker

Heute ist #DayOrange: In ganz Deutschland, aber auch in Europa zeigen Menschen ihre Solidarität mit & Unterstützung für #Seenotrettung und tragen die Farbe Orange. #Seebrücke

Jahr für Jahr sterben Flüchtlinge an den Außengrenzen Europas. Seit 1993 bereits mehr als 34.000 Menschen. Mitgefühl ist ein Anfang – die Durchsetzung universeller Menschenrechte das Ziel: Für das Recht zu bleiben. Für das Recht zu gehen.

SPENDET!!!

Aquarius returns to Central Mediterranean: humanitarian assistance at sea desperately needed

The rescue boat Aquarius, run in partnership between SOS MEDITERRANEE and Médecins Sans Frontières (MSF), will set sail today from Marseille after an extended port call. Aquarius is heading back to the Central Mediterranean in order to render assistance to people in distress at sea. “The Central Mediterranean route is the deadliest in the world,” said Aloys Vimard, MSF’s Project Coordinator on board the Aquarius. “Humanitarian assistance at sea is needed now more than ever with hardly any humanitarian ships left at sea and no dedicated search and rescue mechanism put in place by European states. The rescue of people in distress at sea remains a legal and moral obligation. This contempt for human life is horrifying.” It was the first time in over two years of uninterrupted search and rescue operations in Central Mediterranean that Aquarius was in port for more than one month. The extended stay was a result of significant contextual changes that have taken place in Central Mediterranean that severely affect rescue operations. A new Libyan Joint Rescue Coordination Centre (JRCC) was recognised by the International Maritime Organisation (IMO) at the end of June and the transfer of coordination responsibilities to the EU-supported Libyan Coast Guard was ramped up even further, despite European states being fully aware of the alarming level of violence and exploitation which refugees, migrants and asylum-seekers suffer in Libya. Political disputes over ports of disembarkation have left ships who have rescued people at sea stranded for weeks at a time.  Humanitarian organisations carrying out search and rescue activities have been criminalised and obstructed from ports in Italy and Malta.

via msf: Aquarius returns to Central Mediterranean: humanitarian assistance at sea desperately needed

Online-Logbuch – Onboard Aquarius Activities and observations of Aquarius in the Mediterranean Sea. SOS Méditerranée Médecins Sans Frontières

Pussy Riot stürmen Endspiel im Luschniki-Stadion

Vier Flitzer stören das WM-Endspiel, die regierungskritische Band Pussy Riot bekennt sich später zu der Aktion.
Ihr Vorgehen begründet die Gruppe mit dem elften Todestag des russischen Dichters und Künstlers Dmitri Alexandrowitsch Prigow. Dazu stellt sie einige Forderungen, etwa alle politischen Gefangenen freizulassen und politische Debatten im Land zuzulassen. In der 52. Minute des WM-Finales zwischen Frankreich und Kroatien sind vier Flitzer auf das Spielfeld gestürmt. Die Partie musste beim Stande von 2:1 für die Franzosen kurz unterbrochen werden, die vier Eindringlinge wurden von Sicherheitskräften vom Platz geschleift. Zu dem Vorfall bekannte sich wenig später die regierungskritische russische Punkrockband Pussy Riot. Auf Twitter und Facebook verbreitete die Gruppe eine Mitteilung, in der sie ihr Vorgehen mit dem elften Todestag des russischen Dichters und Künstlers Dmitri Alexandrowitsch Prigow begründete.

via sz: Pussy Riot stürmen Endspiel im Luschniki-Stadion

Jemand hat “Wehrmacht-Stolpersteine” vor die AfD-Zentrale gepflastert – wir haben ihn gesprochen

“Gustav Freiherr von Bechtolsheim: Unter seinem Kommando exekutierte die 707. Infanterie-Division der Wehrmacht allein im Oktober 1941 10.431 Gefangene.” Das steht auf einer goldenen Platte im Gehweg vor der AfD-Zentrale in Berlin. Es sieht aus wie ein Stolperstein. Doch die erinnern normalerweise an ermordete jüdische Anwohner. Dieser hier gedenkt einem Generalmajor der Wehrmacht. Vor etwa drei Wochen installierten Aktivisten die goldenen Platten. Auf einem nun veröffentlichten Video zeigen sie, wie die Aktion abgelaufen ist: Mit Arbeitswesten bekleidet sperren zwei Männer einen Bereich auf dem Gehweg ab. Sie hebeln Bodenplatten hoch und ersetzen sie durch goldene Versionen. Kurz darauf bauen sie daneben einen AfD-Infostand auf, auf Schildern steht “Alexander Gaulands Wehrmachts-Stolpersteine” und “Identität braucht Erinnerung”. (…) Wir sollen also laut Gauland stolz auf die Soldaten der Wehrmacht sein. Auf eine Armee, die ohne Provokation in andere Staaten einmarschierte, die nicht nur gegnerische Soldaten, sondern auch die Zivilbevölkerung angriff, die Genozid und andere Kriegsverbrechen betrieb, die Kriegsgefangene verhungern ließ und Geiseln erschoss und deren Verbrechen sogar nicht erst im Laufe des Zweiten Weltkrieges entstanden, sondern von vornherein Teil der Kriegsplanung waren. Wer mehr wissen will: Diese Ausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung fasst das Thema gut zusammen. Die Wehrmacht ist nämlich eben nicht gleichzusetzen mit den von Gauland erwähnten Politikern. Aber wenn er sich unbedingt an die Taten der Nazis erinnern will, dann auch bitte an alles Grausame, was sie getan haben – genau das ist die Nachricht der Wehrmachts-Stolpersteine.

via bento: Jemand hat “Wehrmacht-Stolpersteine” vor die AfD-Zentrale gepflastert – wir haben ihn gesprochen

Budapest soccer club honors coach killed by Nazi collaborators

A soccer club in Budapest honored a local Holocaust victim murdered by Hungarian collaborators. The Ferencváros Torna Club dedicated its match Thursday against Israel’s Maccabi Tel Aviv to István Tóth. The UEFA Europa League qualifier at Groupama Stadium in Budapest ended in a 1-1 tie. The tribute was a joint initiative of the soccer club, the World Jewish Congress and the Federation of Jewish Communities in Hungary, Mazsihisz. Tóth was an early Ferencvárosi player and later the club’s head coach before joining the Hungarian anti-fascist resistance following Nazi Germany’s invasion of Hungary. Tóth helped several hundred Hungarians, including many Jews, escape Nazi detention and death before his arrest and execution in February 1945. Children attending the game received T-shirts bearing Toth’s portrait and signature.

via jta: Budapest soccer club honors coach killed by Nazi collaborators

siehe auch: Hungarian football club dedicates match against Israeli club to legendary Holocaust-era coach who saved Jewish lives. The Hungarian football team Ferencváros Torna Club (FTC), in cooperation with the World Jewish Congress and the Federation of Jewish Communities in Hungary (MAZSIHISZ), held an unprecedented tribute to a Holocaust-era hero on Thursday prior to its UEFA Europa League Qualifier Match against Israel’s Maccabi Tel Aviv at the Groupama Stadium in Budapest.