„Klartext, Frau Baerbock“ im ZDF: AfD-Mitglied schürt Angst vor kriminellen Afghanen – Baerbock kontert

Am Donnerstag hat sich Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, im ZDF den Fragen des Publikums gestellt. Im Publikum saß auch ein AfD-Mitglied und stellte Baerbock Fragen zu straffälligen Flüchtlingen. Doch die Grünen-Kandidatin wusste zu kontern. Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock stellte sich am Donnerstagabend den Fragen von rund 70 Bürgerinnen und Bürgern bei „Klartext, Frau Baerbock“. Moderatorin Bettina Schausten machte Baerbock direkt zu Beginn klar: „Das ist heute Abend Ihre Herausforderung.“ Die Kanzlerkandidatin zeigte sich daraufhin trotz sinkender Umfragewerte kämpferisch. Sie sei überzeugt, dass dieses Land deutlich mehr könne und dafür trete sie an. Baerbock kontert AfD-Mitglied im ZDF mit Völkerrecht. Im Publikum saß auch eine junge Frau, die nach eigenen Angaben Mitglied der AfD ist. Sie habe grundsätzlich nichts gegen Einwanderung, besitze ja selbst einen Migrationshintergrund. Sie sorge sich aber vor einer ungeordneten Zuwanderung aus Afghanistan und gewalttätigen Muslimen. Die Bühne in der ZDF-Sendung nutzt die AfD-Anhängerin, um die Position ihrer Partei zu verdeutlichen und fragte Baerbock, was sie gegen die Gewalt von Flüchtlingen gegen Frauen tun wolle.
Baerbock konterte: Die größte Gefahr in Deutschland sei derzeit leider, dass eine Frau von ihrem Partner getötet wird. „An jedem dritten Tag gelingt das sogar.“ Die Grünen-Spitzenkandidatin bekräftigte zudem, dass Abschiebungen nach Afghanistan weiter ausgesetzt werden müssen. Es gelte das Völkerrecht, und wenn Menschen die Todesstrafe droht, dürfe man sie gar nicht abschieben. Es sei nicht zu akzeptieren, wenn Menschen das Recht auf Asyl abgesprochen werde, nur weil sie aus bestimmten Ländern kommen. Angesprochen auf straffällige Flüchtlinge erklärte Baerbock dem AfD-Mitglied, dass im deutschen Rechtssystem alle Menschen gleich behandelt werden, unabhängig von ihrer Nationalität. „Wir haben Menschenrechte, die sind unteilbar und gelten für alle Menschen in der Welt.“ Baerbock nutzte den Moment, um auch die AfD-Abgeordneten im Bundestag anzugreifen, die bei Menschenrechten zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen unterscheiden würden.

via rnd: „Klartext, Frau Baerbock“ im ZDF: AfD-Mitglied schürt Angst vor kriminellen Afghanen – Baerbock kontert

#Anonymous leaks gigabytes of data from alt-right web host #Epik – #8chan #gabai #parler #EPIKFAIL #BulletproofHoster

Clients include 8chan, Parler, and Gab, among others. Hacktivist collective Anonymous claims to have obtained gigabytes of data from Epik, which provides domain name, hosting, and DNS services for a variety of clients. These include the Texas GOP, Gab, Parler, and 8chan, among other right-wing sites. The stolen data has been released as a torrent. The hacktivist collective says that the data set, which is over 180GB in size, contains a “decade’s worth of data from the company.” Anonymous says the data set is “all that’s needed to trace actual ownership and management of the fascist side of the Internet that has eluded researchers, activists, and, well, just about everybody.” If this information is correct, Epik’s customers’ data and identities could now fall into the hands of activists, researchers, and just about anyone curious enough to take a peek. (…) Anonymous’ activities began with what the group calls “Operation Jane” after the Texas Heartbeat Act was signed into law this month. The restrictive abortion law allows private individuals, not necessarily government bodies or the police, to enforce the six-week abortion ban. According to the act, any Texas resident can bring a civil lawsuit against any person who performs or helps to facilitate an illegal abortion—and claim at least $10,000 in damages.

via arstechnica: Anonymous leaks gigabytes of data from alt-right web host Epik

siehe auch: Hackers steal ‘decade’s worth of data’ from far-right webhost Epik – report. Epik is a company rife with controversy, associated by many with the far-Right due to hosting sites like Gab, 8chan, BitChute, the Daily Stormer and sites for the Proud Boys and Oath Keepers. (…) Epik is a company rife with controversy, being associated by many with far-Right and neo-Nazi movements due to hosting sites like Gab, 8chan, BitChute, the Daily Stormer, InfoWars and sites for the Proud Boys and Oath Keepers. Notably, it brought Gab back online after it was dropped in 2018 following the shooting at the Tree of Life Synagogue in Pittsburgh; Anonymous schlägt wieder zu und knöpft sich den Lieblings-Webhoster der Rechtsextremen vor. Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat den umstrittenen Webhosting-Provider Epik gehackt. Das US-Unternehmen unterstützt rechtskonservative bis rechtsextreme Online-Plattformen wie Parler, Gab und 8Chan. Mitglieder des Hacker-Kollektivs Anonymous haben offenbar gewaltige Mengen an Daten des Webhosting-Providers und Domain-Name-Registrars Epik gestohlen. Die Hacker haben laut Eigenaussage «die gesamte Kunden- und Transaktionsdatenbank des US-Unternehmens Epik erbeutet, die rudimentäre Verschlüsselung entfernt und die Daten im Klartext veröffentlicht», schreibt das deutsche Techportal Heise. Auf der Download-Seite wird die Grösse des Downloads mit 180 GB angegeben. Das US-Unternehmen Epik (nicht zu verwechseln mit der Spielefirma Epic) bietet als sogenannter «bulletproof hoster» vor allem Firmen und Organisationen aus der rechten Szene Internetleistungen an.

NETZ-UMLEITUNG – „Mutter aller Probleme“: So veralbern Netzaktivisten die CSU

Mit seiner Aussage hatte Innenminister Horst Seehofer für Kritik gesorgt. Unbekannte haben sich einen virtuellen Scherz auf Kosten der CSU erlaubt. Im Netz ist die Partei jetzt die Mutter aller Probleme. Erneut ist die CSU Opfer eines Scherzes im Internet geworden. Wer derzeit die Adresse „mutterallerprobleme.de“ in seinen Browser eingibt, landet auf der Webseite der Partei von Bundesinnenminister Horst Seehofer. Der Politiker hatte mit einer Aussage nach den Ausschreitungen von Chemnitz für Aufsehen gesorgt. Seehofer hatte die Migration als „Mutter aller Probleme“ bezeichnet. Mit der Netz-Weiterleitung drehen die Initiatoren der Aktion diese Aussage nun um: Für sie ist die CSU die Mutter aller Probleme. Auch die Adresse vaterallerprobleme.de“ wurde registriert. Sie führt auf die Wikipedia-Seite von Horst Seehofer.

via morgenpost: NETZ-UMLEITUNG – „Mutter aller Probleme“: So veralbern Netzaktivisten die CSU

#LATENIGHTBERLIN – „Ist #Maaßen ein #Nazi?“ #Kinder nehmen #Laschet in die Mangel – #laschetverhindern

Kanzlerkandidat Armin Laschet soll in einem Interview mit den Kindern Romeo und Pauline auch unbequeme Fragen beantworten. Der CDU-Mann zeigt sich wenig souverän. CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet ist eigentlich nicht dafür bekannt, der jüngeren Zielgruppe Rede und Antwort zu stehen. Zumindest hatte er in der Vergangenheit für ein Kandidat:innen-Duell mit dem Youtuber Rezo nicht zur Verfügung gestanden; auch die Teilnahme an einer als eher unkonventionell angekündigten ProSieben-Wahlkampfshow lehnte er ab. Jetzt, eineinhalb Wochen vor der Bundestagswahl 2021, stellt sich Laschet den Fragen der Kinderreporter Pauline und Romeo in Klaas Heufer-Umlaufs Show „Late Night Berlin“. Zunächst noch kooperativ, später einigermaßen genervt, denn die Fragen haben es in sich. (…) Romeo fragt im Anschluss unverblümt, ob Laschet in seiner Funktion als NRW-Ministerpräsident die Polizei geschickt habe, um „Menschen aus Baumhäusern zu vertreiben“. Dieser stockt erstmalig kurz und erklärt, dass man im Wald eigentlich keine Häuser bauen und „Menschen angreifen“ dürfe. Die Entscheidung des Kölner Verwaltungsgerichts, dass die Räumung im Hambacher Forst illegal gewesen sei, müsse überprüft werden. (…) „Du bist doch der Chef der CDU“, sagt Romeo nun. Und formuliert seine nächste Frage erfrischend offen: „Ist Maaßen ein Nazi?“ Laschet schüttelt beruhigend den Kopf: „Nein.“ Vielmehr wolle man, dass die Nazis „wieder wegkommen aus dem Parlament“. Doch damit hat er die Frage nicht zufriedenstellend beantwortet, und Romeo lässt sich nicht so einfach abspeisen. Also noch einmal: „Ist Hans-Georg Maaßen ein Rechter?“ Laschet versucht es mit einer Gegenfrage: „Kennst du den?“ Als Antwort bekommt er ein knappes „Ja“ zu hören. „Und warum ist das ein Rechter?“, will der Politiker auf Teufel komm raus keine konkrete Aussage zu dieser simplen Frage machen. „Frag ich Sie!“ Der Junge lässt sich nicht abwimmeln. Laschet wird langsam ungeduldig, auf diese Frage hat er einfach keine Lust. „Wenn du mich fragst: ‚Ist Hans-Georg Maaßen ein Rechter‘, musst du ja wissen, wer Maaßen ist und was er Schlimmes gemacht hat“. Nein, Herr Laschet, dass muss Romeo eben nicht. Er ist nämlich derjenige, der in diesem Format die Fragen stellt. Nächster Versuch: „Was findest du gut an ihm?“ In der Partei gebe es „solche und solche“, „und die, die da in Thüringen wohnen, wollen ihn aufstellen“. Pauline greift in den Disput ein, auch sie lässt sich vom Kanzlerkandidaten mit seinen Ausflüchen nicht einlullen. „Aber was findest du gut an ihm“, hakt sie nach. „Ich sag doch gerade, er ist in Thüringen, das ist auch ein Land in Deutschland, aufgestellt“, außerdem würde er ihm „manchmal, wenn er was Falsches sagt“, widersprechen (ach ja, wann?). Nazi sagen, sei aber „unfair“. Ob Laschet dachte, mit einem Ausflug in den Geografieunterricht die Kinder vom eigentlichen Thema abzulenken? Wenn, dann hat das nicht funktioniert. Pauline will es jetzt genau wissen: „Was hat er gesagt?“ Schweigen, dann Murmeln … dann: „Du, wenn du in einer Partei bist, …, da sagt jeder mal irgendwas, … und wenn ich da jedes Mal sagen würde, nein, das sehe ich aber so …“ Blablabla. Laschet hat sich diese Nummer selbst eingebrockt, und er wird völlig zu Recht von Pauline und Romeo dafür gegrillt. (…) Laschet ist sichtlich genervt, den Gefallen einer seichten Plauderei haben ihm die Kinder nicht getan, also arbeitet der ehemals freundliche Märchenonkel mit Unterstellungen. „Aber der soll doch in den Bundestag.“ Pauline scheint Maaßen durchaus zu kennen. Aber Laschet ist in Aachen und wählt in Aachen, dann folgt Schweigen. „So, habt ihr noch Fragen?“, kommt es dann gar nicht mehr freundlich aus ihm heraus. Romeo fragt zunächst nach der Anzahl an Purzelbäumen, die er schwindelfrei schaffe – um dann zum nächsten Angriff auszuholen. Ob Politiker aus der Union mit Masken Geld verdient hätten, will Romeo wissen. Es habe ein paar gegeben und die dürften auch nicht mehr mitmachen, sagt Laschet. „Gab’s das auch in anderen Parteien?“ Das „Ja“ kam recht fix, in jeder Partei gäbe es Leute, die Fehler machten. „Aber nicht Leute, die Geld mit Masken verdienten, oder?“ Und wieder Gemurmel von Laschet … „Ich hab jetzt nicht die ganze Liste, ich glaube einen …aber es ist doch egal, in welcher Partei …“

via fr: #LATENIGHTBERLIN – „Ist #Maaßen ein #Nazi?“ #Kinder nehmen #Laschet in die Mangel – #laschetverhindern

#AttilaHildmann: The Final Chapter – #optinfoil #gemuesegoebbels

Wir haben die Hildmann-Chroniken des Anonymous Kollektivs erneut geöffnet – um am finalen Kapitel über Attila Hildmann zu schreiben. (…) Kai übergab uns die Zugangsdaten zu mehr als 20 Mail-Accounts der Domains attilahildmann.de und attilahildmann.com. Insgesamt konnten Anons so an die 100.000 Mails im Live-Betrieb aus Attilas Postfächern saugen. [email protected], [email protected] und viele mehr sind darunter, keine Backups, sondern direkter Zugriff auf die Postfächer. Dadurch kennen wir Attilas Lieferanten. Wir wissen, dass Voelkel als Hersteller von Daisho endgültig raus ist und wir verstehen, warum das für die Firma so ein Angang war: wer ein 6stelliges Darlehen einräumt, Geld, dass Attila längst ausgegeben hat, der muss alles gut überlegen. Wir wissen auch, dass inodrinx nie raus war, der Hersteller der Schokolade hingegen sehr schnell; wir wissen, dass andere Hersteller zu Attila hielten, komme was wolle. Das alles wird nun Teil des letzten, des finalen Kapitels. Wir kennen die Anwaltskorrespondenz zwischen den Anwälten der Unternehmen und zu den Fällen Beck und Kahane (letztere in Teilen). Wir wissen, welchen Betrag Attila bei Vattenfall in Raten bezahlt, welches Konto vom Finanzamt wegen Steuerschulden gepfändet wurde, welche Sorgen Bonvista’s Melansek in Bezug auf Attila mit sich herumschleppt. Wir haben die Mails, mit denen sich Ralf S. (AfD Stadtrat aus Ludwigshafen) und Jutta S. (die bei der Lufthansa war) als Administratoren für den Demokraten-Chat bewarben, und können belegen, dass beide logen, als sie behaupteten, das sei gar nicht so. Wir wissen, welche Reperaturen am Haus in Wandlitz nach Attilas Auszug durchgeführt werden mussten und welchen Betrag Attila seinen ehemaligen Vermietern schuldet. Wir kennen das Basisrezept von Daisho. Wir haben über 2000 Kontakte aus Attilas Adressbuch und wissen Bescheid über “Babsi Berlin xxx” und 25 andere mit xxx markierte Sexarbeiterinnen – Escorts, Dominas, Latex. Proof? Proof. Heute ist Tag X. Es bedurfte wochenlanger Planung und auch viel Überzeugungsarbeit in alle Richtungen. Operation Tinfoil … das ist nichts für Schwurbler und Zweifler. Doch Kai suchte einen Weg mit uns zu interagieren. Also bauten wir Brücken. In den letzten Stunden wurden Websites defaced. Zu unserem Plan gehörte es immer, Domains zu transferieren, wodurch sie vor dem Zugriff durch Attila geschützt wären. Lustigerweise liefen schon eine Menge Domains auf Kai. Aber die wichtigsten? attilahildmann.de und attilahildmann.com? Die liefen noch auf Attila. Also entstand hier die Idee, Attila dazu zu bringen, auch diese Domains “sicherheitshalber” zu Kai zu transferieren. Attila glaubhaft zu machen, die Staatsanwaltschaft würde alles pfänden und konfiszieren, was auf Hildmanns Namen lautet, war leicht. Er bat förmlich darum, dass Kai die Domains übernahm. Attila glaubt alles. Also wurden auch die letzten Domains transferiert.
Damit wurden die meisten Seiten mit Bezug zu Attila Klaus Peter Hildmann vom Netz genommen, die Mails von Attila werden auf unseren Server umgeleitet. whattheyhide.org und wtube.org, attilahildmann.de und attilahildmann.com sind vorerst Geschichte – freilich nicht, ohne die Daten der Uploader zu sichern. “Leider” sind damit auch diese ominösen wtube-Kanäle von Boris Reitschuster, Dr. Heinrich Fiechtner und anderen bei wtube.org vom Netz. Sorry, we’re not sorry ’bout that! Selbstverständlich wurden die dazugehörigen Server, alle unter Kais Kontrolle, gewiped. Bei seinem YouTube-Account “TheFreshVegan” wurden die Videos gelöscht, der Account wurde defaced.

via anonleaks: Attila Hildmann: The Final Chapter

siehe auch: Escorts, Dominas und das Daisho-Rezept – Hacker erbeuten mit Insider-Hilfe Daten von Attila Hildmann. Ein Vertrauter des Antisemiten spielt „Anonymous“ brisante Daten zu. Diese kapern Hildmanns Kanäle. Der 40-Jährige spricht von einer „Überläuferaktion“. Mehr als 100.000 E-Mails, Privatkontakte, Adressen und andere sensible Daten will das Hackerkollektiv “Anonymous Germany” vom veganen Kochbuchautor und Neonazi Attila Hildmann erbeutet haben. Möglich wurde dies offenbar durch einen ehemaligen Vertrauten Hildmanns, der von “Anonymous” als “Kai” bezeichnet wird. Der Informant betreute mehr als ein Jahr lang die Social Media-Auftritte Hildmanns und kümmerte sich um die allgemeine IT-Sicherheit des Verschwörungsideologen. Bis er den Entschluss fasste, auszusteigen und auszupacken. (…) Anonymous will auch Hinweise darauf haben, dass der Haftbefehl gegen Hildmann tatsächlich aus der Berliner Justiz durchgestochen worden sein soll – wodurch dem Verschwörungs-Extremisten die Flucht aus seinem Haus im brandenburgischen Wandlitz in die Türkei gelang. Die Staatsanwaltschaft ermittelt daher gegen „Unbekannt“ wegen des Verrats von Dienstgeheimnissen – Hildmann soll vor seiner Flucht ins Ausland einen Tipp aus Berliner Justizkreisen bekommen haben. Hacker erheben Vorwürfe gegen Polizei und Justiz Eine Haftrichterin hatte am Nachmittag des 19. Februars, einem Freitag, einen Haftbefehl wegen des Verdachts der Volksverhetzung, öffentlicher Aufforderung zu Straftaten und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegen Hildmann ausgestellt. Während die Staatsanwaltschaft darüber erst am Montag informiert worden sei, schrieb Hildmann in der Nacht zu Sonntag seinen Anhängern auf Telegram, dass er dringend untertauchen müsse. Nur wenige Menschen sollen zu diesem Zeitpunkt Kenntnis von dem Haftbefehl gehabt haben. Die Hacker erheben auch schwere Vorwürfe gegen Polizei, Landeskriminalamt und Generalstaatsanwaltschaft. Der Informant “Kai”, Hildmanns früherer IT-Mann, soll demnach mutmaßlich justiziable Videos von der Hildmann-Plattform wtube.org an die Behörden weitergeleitet, jedoch keinerlei Reaktion erhalten haben.

AfD: Anwohner schnappt sich Leiter und entfernt Wahlplakat – seine Begründung hat es in sich!

Ein AfD-Wahlplakat direkt vor dem Haus – das lässt sich ein Anwohner nicht bieten. Es handelt sich um den Comedian, Sänger und Radiomoderator Sven Hieronymus. Dieser postete ein Video im Netz, auf dem zu sehen ist, wie er das AfD-Wahlplakat entfernt. Dazu findet er klare Worte an die AfD-Wahlkämpfer! Sven Hieronymus teilte das Video am Donnerstagnachmittag, seitdem verbreitet es sich rasant im Netz. Viele feiern die Aktion des Mainzers, der mit der Regionalband „Se Bummtschacks“ Bekanntheit erlangte. (…) In Video sagt er mit rheinhessischem Dialekt: „Liebe AfD-Mitglieder, das Plakat hebe ich auf, das gehört ja euch. Und ihr könnt es ja gerne bei mir daheim abholen – dann weiß ich wenigstens, was für ein Schwachkopf das da hingehängt hat!“ Dann folgt seine Begründung für die Aktion: Im Video wird nämlich klar ersichtlich, dass das AfD-Plakat die Hausfassade berührt. „Das darf nicht sein! Weil ihr so blöd seid und Plakate an meine Wand hängt, ihr Idioten!“ Triumphierend lächelnd schneidet er den Kabelbinder durch – das Plakat rauscht hinunter.

via der westen: AfD: Anwohner schnappt sich Leiter und entfernt Wahlplakat – seine Begründung hat es in sich!

CDU-WAHLBÜRO MIT PLAKATEN VON NACKTEM AFD-POLITIKER BEKLEBT

Am Donnerstagmorgen machten sich Unbekannte am CDU-Wahlbüro in Wernigerode (Harz) zu schaffen und dekorierten das Gebäude mit Plakaten einer anderen Partei. Wie Uwe Becker vom Polizeirevier Harz berichtete, spielte sich der Vorfall am Donnerstag zwischen 10 und 11 Uhr morgens in der Büchtingenstraße ab. In den Zeitraum beklebten Unbekannte die Scheiben des CDU-Wahlbüros mit drei Plakaten, auf denen der AfD-Direktkandidat Sören Stefanowicz (47) “mit entblößtem Unterkörper” abgebildet war. Laut eines Facebook-Posts des Politikers seien die Plakate, die außerdem in Halberstadt aufgetaucht sein sollen, mit einem Aufruf versehen worden, “die AfD nicht zu wählen”.

via tag24: CDU-WAHLBÜRO MIT PLAKATEN VON NACKTEM AFD-POLITIKER BEKLEBT