#Grönemeyer sorgt mit einem Aufruf in Wien für Aufregung – #fcknzs

Herbert Grönemeyer ist bekannt dafür, dass er seine politische Meinung nach außen trägt. Auch bei seinen Auftritten. In Wien machte er vor einer ausverkauften Halle einen Aufruf, der viral geht. Im Netz zeigt sich darüber aber auch Empörung.. Nach mehreren Konzerten im Frühjahr ist Herbert Grönemeyer aktuell mit seinem Platinalbum „Tumult“ auf Tour. Der Deutschpopstar ist dafür bekannt, dass er sich auch politisch einsetzt. Mehrfach schon machte er gegen Fremdenfeindlichkeit mobil und bekundete, keinerlei Verständnis dafür zu haben, dass jemand eine rechte Partei wählt. Erst im Sommer sagte er bei seinem Auftritt auf dem Festival „Kosmos Chemnitz – Wir bleiben mehr“: „Das Land ist unser Land. Wir halten es fest und stabil und lassen es nicht nach rechts ausschwenken.“ Am Donnerstag spielte der Sänger vor einer ausverkauften Halle in Wien. Auch da machte der 63-Jährige einen Aufruf gegen rechts. Vor 14.000 Fans sagte er: „Ich kannte das nur vom Hörensagen, in Zeiten zu leben, die so zerbrechlich, so brüchig und so dünnes Eis sind. Und ich glaube, es muss uns klar sein, auch wenn Politiker schwächeln, das ist, glaube ich, in Österreich nicht anders als in Deutschland, dann liegt es an uns.“
Grönemeyer in Wien: „Keinen Millimeter nach rechts!“
Grönemeyer wird von Applaus und Jubel der Fans unterbrochen. „Dann liegt es an uns zu diktieren, wie ne Gesellschaft auszusehen hat. Und wer versucht, so eine Situation der Unsicherheit zu nutzen, wer rechtes Geschwafel für Ausgrenzung (sic!), Rassismus und Hetze, der ist fehl am Platze! Diese Gesellschaft ist offen und humanistisch.“ Er beendet seine Ansage mit dem Ausruf: „Keinen Millimeter nach rechts! Keinen einzigen Millimeter nach rechts! Und das ist so. Und das bleibt so.

via welt: Grönemeyer sorgt mit einem Aufruf in Wien für Aufregung

Erste Pride Parade in #Sarajewo – Immer noch viel Hass gegen die #LGBT-Community

Über 1000 Polizisten bewachten die erste Pride Parade der LGBT-Community in Bosnien und Herzegowina. Wer sich offen zu seinem Schwul-, Lesbisch- oder Trans-Sein bekannt, lebt in dem Land gefährlich. Diskriminierung gehört zum Alltag. Die erste Pride Parade in Bosnien und Herzegowina: Sie verlief friedlich und ohne Angriffe auf die LGBT-Gemeinschaft und ihre Unterstützer. Je nach Quelle zogen zwischen ein- und zweitausend Teilnehmer in fröhlicher Stimmung durch die Hauptstadt Sarajewo. Sie schwenkten Regenbogenfahnen und forderten ein Ende von Diskriminierung. Auch Admir Adilovic lief mit: „Wir haben jeden Tag Angst, getötet zu werden. Ich bin offen schwul. Ich habe mich geoutet und ein Mann hat mich deswegen mit dem Auto angefahren. Wir protestieren, um frei auf die Straßen gehen zu können.“ Zuschauer gab es keine. Dafür sorgten scharfe Einlasskontrollen in die abgeriegelte Innenstadt sowie Heckenschützen und rund 1100 Polizisten. Auch in- und ausländische Künstler und Politiker liefen mit. Darunter der offen schwule US-Botschafter Eric Nelson oder der grüne Bundestagsabgeordnete Manuel Sarrazin. In Bosnien und Herzegowina sei es wichtig, Toleranz zu leben, sagte Sarrazin am Rand der Parade: „In diesem Land, das immer noch so zerbrochen ist vor dem Hintergrund des Krieges. Wo Toleranz gegenüber der LGBTI-Community eine Art Lackmustest ist. Auch für die zukünftige Entwicklung des Landes.“ In Sarajewo waren also viele Menschen sichtbar, die nicht heterosexuell leben und auch viele Unterstützer liefen mit. Die LGBT-Gemeinschaft aus Lesben, Schwulen, Transgender und weiteren möchte ansonsten lieber nicht auffallen, sagt Emina Boschnjak, die die erste Pride Parade in Sarajewo mitorganisiert hat: „In der Regel sind LGBT-Menschen unsichtbar, das heißt, sie erzählen ihrer Umgebung bei der Arbeit, in der Schule und so weiter nichts davon oder nur sehr selten.“

via handelsblatt: Erste Pride Parade in SarajewoImmer noch viel Hass gegen die LGBT-Community

siehe auch: 1,000 police officers protect Bosnia’s first ever Pride from anti-gay violence. More than 1,000 police officers lined up to protect LGBT+ activists from violence during Bosnia and Herzegovina’s first-ever Pride march. According to Reuters, law enforcement in the country’s capital, Sarajevo, lined the parade route on Sunday, September 8, with fences, concrete blocks and anti-sniper units set up on top of buildings. The event received overwhelming criticism from religious groups and politicians, and there were anti-gay counter-protests on the day of the event and before. Deputy of the Party of Democratic Action (SDA), Samra Cosovic-Hajdarevic, previously said the march was a “terrible” idea aimed at “destroying the state and its people”. She said LGBT+ people should be “isolated and moved as far as possible from our children and society”. However, with the increased security, the march of around 2,000 people took place without any violent incidents.

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By Ludovic Bertron from New York City, Usa – https://www.flickr.com/photos/[email protected]/2942525739, CC BY 2.0, Link

104 Flüchtlinge gerettet: Durchnässt und seekrank

104 Flüchtlinge an Bord, acht Tage auf hoher See und schließlich noch ein Sturm – dennoch stoppte die italienische Regierung das private Rettungsschiff. Eleonore vor der Küste Siziliens. Mit an Bord: Landtagsvizepräsident Markus Rinderspacher (SPD). Er hatte Kapitän Claus Peter Reisch aus Landsberg am Lech bei der Verleihung des Europa-Preises der SPD-Landtagsfraktion im vergangenen Jahr kennengelernt. Reisch hat ihn daraufhin auf die Eleonore eingeladen. SZ: Herr Rinderspacher, wie war es an Bord des Rettungsschiffs? Markus Rinderspacher: Das war eine völlig menschenunwürdige und unhaltbare Situation. Die 104 Flüchtlinge mussten mit angewinkelten Beinen auf dem Deck sitzen. Das Sportboot ist gerade einmal 20 Meter lang. Die Passagiere und auch die Crew waren total ausgelaugt und erschöpft. Sie mussten sich an Bord mehr als eine Woche eine Hocktoilette teilen. Woher kamen die Menschen? Die meisten kamen aus dem Sudan und Südsudan. Die Crew hatte sie von einem sinkenden Schlauchboot, das in mehreren Kammern Luft verloren hat, vor dem sicheren Ertrinken gerettet. Es waren auch Bürgerkriegsflüchtlinge dabei, die Ärzte mussten ihre Schusswunden versorgen. Andere haben uns Narben von Misshandlung und Folter in den libyschen Gefängnissen gezeigt. In der Nacht von Sonntag auf Montag geriet die Eleonore in einen Sturm … (…) Er hat den Notstand an Bord an die italienische Küstenwache durchgestellt und gemeldet, dass seine Passagiere in Lebensgefahr sind. Deshalb war es auch richtig von ihm, den nächsten Hafen anzusteuern. Zuerst haben sich die italienischen Behörden beharrlich geweigert und ihn mit scharfen Worten aufgefordert, das Boot zu stoppen. Reisch hat sich am Ende durchsetzen können und wir sind im Hafen von Pazzallo eingelaufen. (…) Europa zeigt sich nicht nur kaltherzig, sondern erklärt auch den humanitären Bankrott. Das Mittelmeer ist die tödlichste Seefluchtroute der Erde. Allein 2018 kamen hier fast 3000 Menschen ums Leben. Wir brauchen endlich eine staatliche Seenotrettung statt private Seenotrettung weiter zu kriminalisieren und auf unwürdige Art ihre Arbeit zu behindern.

via sz: 104 Flüchtlinge gerettet:Durchnässt und seekrank

siehe auch: Eleonore legt nach 8 Tagen in Sizilien an. Kapitän Claus-Peter Reisch von italienischer Polizei abgeführt! Am gestrigen Abend rief der Kapitän Claus-Peter Reisch nach einem schweren Gewittersturm den „State of Emergency“, den Notstand, für das Schiff ELEONORE aus und nahm Kurs in Richtung Pozallo auf Sizilien. Nach den heftigen Regenfällen der letzten Nacht und einem überfluteten Deck wurden die geretteten 104 Menschen im Bordkrankenhaus, in Zwischengängen, den Crewschlafplätzen unter Deck und auf der Brücke in Sicherheit gebracht.

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Für Frieden und Abrüstung!

Aufruf des DGB zum Antikriegstag 2019

“Demokratie, Frieden und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen entschlossen verteidigt werden”, heißt es im Aufruf des DGB zum Antikriegstag am 1. September 2019 – 80 Jahre nach dem Überfall Deutschlands auf Polen. Soziale Gerechtigkeit und sichere Zukunftsperspektiven für alle seien “die wirksamste Antwort auf die Spaltungs- und Ausgrenzungsparolen von Rechtsextremisten und Rechtspopulisten.”
Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!” Das ist die Antwort der Gewerkschaften auf das unermessliche Leid, das Nazi-Deutschland über die Welt gebracht hat als es am 1. September 1939 Polen überfiel und damit die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs auslöste. Achtzig Jahre nach Beginn des grauenhaften Vernichtungskriegs der Nazis haben wir allen Anlass, am Antikriegstag daran zu erinnern, wohin das Wiedererstarken von blindwütigem Nationalismus und Militarismus, von Menschenfeindlichkeit und Rassismus führen kann. Demokratie, Frieden und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen entschlossen verteidigt werden. Das weiß niemand besser als wir Gewerkschaften. Deshalb waren wir von Anfang an zentraler Teil der Friedensbewegung und haben zu ihren Erfolgen beigetragen. Wir wissen aber auch: Unser Kampf gegen Faschismus, nationalistische Kriegstreiberei und besinnungsloses Wettrüsten ist längst nicht vorbei. Im Gegenteil: Wir leben heute in einer Welt, in der unser gewerkschaftlicher Einsatz für eine starke Friedensbewegung besonders gefordert ist. (…) Weltweit befinden sich die Feinde der Demokratie, Autokraten und autoritäre Regime auf dem Vormarsch. Sie schüren neue Feindbilder. Sie instrumentalisieren die tiefe Verunsicherung, die das Gefühl bei vielen Menschen auslöst, in einer Welt zu leben, die völlig aus den Fugen geraten ist. Eine Welt, die durch eine wachsende Zahl an bewaffneten Konflikten geprägt ist. Eine Welt in der sich 70 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg und Bürgerkrieg, vor politischer Verfolgung, vor Naturkatastrophen und Armut befinden.

via dgb: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Für Frieden und Abrüstung!

“Dass internationale Fachkräfte ungern nach Sachsen kommen, ist eine Tatsache”

Während der Demonstrationen in Chemnitz mussten einige ausländische Fachkräfte im Home-Office arbeiten. Dieses Klima schadet der Wirtschaft noch heute. Als Rafaat (Name von der Redaktion geändert) nach Dresden kam, gingen jeden Montag Hunderte Pegida-Demonstranten auf die Straße. Der Araber hatte davon online erfahren. Rafaat ist selbst Muslim und befürchtete Ablehnung. Doch da er als Informatiker in einem Spezialgebiet arbeiten wollte, gab es wenige Arbeitsmöglichkeiten. Schon gar nicht in seiner Heimat. Eine Arbeitserlaubnis in Deutschland zu erhalten, erschien ihm einfacher als in den USA. Nach Dresden ging er dann mit einem Alternativplan im Kopf – vielleicht würde er nur ein Jahr bleiben und dann eine Stelle in den USA bekommen.Andreas von Bismarck, Vorstandssprecher des Vereins „Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen“, bestätigt Rafaats Einschätzung. „Dass auch internationale Fachkräfte ungern nach Sachsen kommen, ist keine Sorge mehr. Es ist eine Tatsache.“ Stellen könnten oft gar nicht oder nicht mit den Wunschkandidaten besetzt werden. Von Bismarck stützt sich auf Berichte von Mitgliedern seines Vereins, der 2016 im Zuge zunehmender Fremdenfeindlichkeit gegründet wurde. Heute gehören dem Verein 70 meist mittelständische Unternehmen aus allen Branchen und Regionen an. (…) Handlungsbedarf sieht der Halbleiterhersteller Globalfoundries, mit etwa 3200 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in Dresden. Das Unternehmen ruft dazu auf, sich bei der Landtagswahl für Kandidaten und Parteien zu entscheiden, die mit „Mut, Visionen und Werten in die Zukunft führen wollen“. Mit dem Statement wolle man ein klares Zeichen setzen. „Wir sehen durchaus Probleme, die die Attraktivität Sachsens mindern. Deshalb werden wir aktiv“, sagt Unternehmenssprecher Jens Drews. Ähnlich sieht das der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats bei Volkswagen Sachsen, Jens Rothe. VW Sachsen ist vor Kurzem dem Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen“ beigetreten. Seit ein paar Jahren hätten vor allem Fachkräfte mit einem Migrationshintergrund Vorbehalte, in die Region zu kommen. „Manche Mitarbeiter lassen ihre Familien aus Sorge am alten Standort zurück“, erzählt Rothe. Generell nehme er auch immer mehr Vorbehalte gegenüber andersaussehenden oder andersdenkenden Menschen in der Belegschaft wahr. Obwohl das Unternehmen internationaler denn je sei. „Hier hilft es nur, aufzuklären und miteinander zu reden“, sagt der Betriebsratschef.

via tageszeitung: “Dass internationale Fachkräfte ungern nach Sachsen kommen, ist eine Tatsache”

Homosexualität:Die genetischen Wurzeln der Liebe

Forscher haben die bislang umfassendste Studie zu den genetischen Ursachen sexueller Orientierung veröffentlicht. Demnach nimmt eine Vielzahl von Erbanlagen Einfluss darauf, zu welchem Geschlecht sich ein Mensch hingezogen fühlt. Die Wissenschaftler erklären ihre Ergebnisse auf einer Website auch für Laien. Es kommt selten vor, dass Forscher sich und ihre Arbeit ganz öffentlich erklären. Dass sie erläutern, warum sie diese konkrete Fragestellung untersucht haben, wie das gemacht wurde, was herausgekommen ist, wie die Antworten zu verstehen sind – vor allem aber, wie man sie auf gar keinen Fall verstehen sollte. Doch es gibt Themen, die erfordern ein solches Maß an Sensibilität und Verantwortungsgefühl. Das gilt insbesondere, wenn sich Genetiker mit der sexuellen Orientierung des Menschen befassen und versuchen, die erblichen Einflüsse auf die Homosexualität zu beschreiben. Denn was wäre schlimmer, als wenn Erkenntnisse über das Genom für die Diskriminierung von Schwulen, Lesben und anderen anders liebenden missbraucht würden? In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals Science veröffentlicht ein Forscherkonsortium um Andrea Ganna vom Broad Institute in Cambridge bei Boston deshalb jetzt nicht einfach nur die Ergebnisse der bislang größten und ersten umfassenden genetischen Bevölkerungsanalyse zu den Grundlagen der Sexualität. Das Team schaltet gleichzeitig auch eine Website frei, auf der sie ihre Resultate allgemein verständlich erläutert. Demnach ist die sexuelle Orientierung eines Menschen zwar zu etwa einem Drittel durch die Erbanlagen bestimmt. Gleichzeitig gibt es jedoch kein einzelnes Gen und auch keine definierte Gruppe von DNA-Abschnitten, die darüber bestimmen, wie jemand liebt. Stattdessen existieren sehr viele Erbanlagen mit den vielfältigsten biologischen Funktionen, die jeweils einen eher kleinen Beitrag leisten. Man findet sie verstreut im gesamten Genom. Die zentrale Erkenntnis der Studie lautet mithin, dass es unmöglich ist und absehbar bleiben wird, die sexuelle Orientierung eines Menschen aus seinem Erbgut abzulesen.

via sz: Homosexualität:Die genetischen Wurzeln der Liebe

Fridays For Future in the US: A small but determined movement

Climate activist Greta Thunberg has arrived in the US, where her Fridays for Future movement hasn’t taken off yet. But the teens who did show up to recent protests have made their position clear: They won’t back down. Fridays for Future? Many people in the US aren’t aware of the youth climate movement that was started by 16-year-old Swede Greta Thunberg in August 2018 and has inspired students in countries all across the world to come together to protest for climate action weekly.But the fact that Fridays for Future (FFF) is less well known stateside doesn’t mean that young activists in the US are less passionate. On a rainy Friday in Washington, DC, a small group of teens sit on a fountain on the western side of the Capitol with a clear view of the Washington Monument. Madeline Graham, 16, is prepping her fellow protesters for potential trouble. The Capitol Police might tell them to leave, she says to the five or so protesters around her, but they should stay right where they are. “We have a right to be here,” she emphasizes.

via dw: Fridays For Future in the US: A small but determined movement

‘Seducing and Killing Nazis’ challenges us to resist, not adapt to, fascism

The book Seducing and Killing Nazis is essential reading because there’s nothing “normal” about Nazis. From past to present, they are a group of people who support the genocide of others based on hate and the idea of “white pride.” There’s nothing “normal” about fascist regimes; they stamp out democracy and encourage suppression. Yet, in these times, allies and representatives of these ideas are being glamorized on pop culture reality shows like Dancing with the Stars, or given sympathetic profile pieces in mainstream news publications like the New York Times. Author Sophie Poldermans’s highlight of three women who dared to fight back against fascism in World War II is a bold challenge to resist instead of adapting to—and normalizing—hatred. Seducing and Killing Nazis—Hannie, Truus, and Freddie: Dutch Resistance Heroines of WWII is a non-fiction book that details the journey of three teenaged girls who faced the question: “Do we adapt or resist?” Freddie Oversteegen, Truus Oversteegen, and Hannie Schaft, while living in the Dutch city of Haarlem, made the decision to take up arms against Nazi Germany. The book details their lives before the Nazi occupation of their hometown, their lives during the war, and the political and emotional aftermath once the war ended. The book not only serves as a historical report that goes beyond dates and figures, but puts into context those events and their impact on society today. When the last of the three women, Freddie, passed away in 2018, there was a media storm surrounding her life. The headline of Freddie’s obituary in The Washington Post read “Freddie Oversteegen, Dutch Resistance fighter who killed Nazis, through seduction, dies at 92.” Of course the article received a great deal of attention, especially now that the discussion on neo-Nazism and white nationalism have entered mainstream discourse. Yet, what articles like those failed to do was dig into the political layers of the resistance movement the women were part of and the post-war significance of their fight. Poldermans’s book fills in those gaps and expands on these ideas.

via people’s world: ‘Seducing and Killing Nazis’ challenges us to resist, not adapt to, fascism

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Von Unbekannter Fotograf – GaHetNa (Nationaal Archief NL), Gemeinfrei, Link

A Group Of White Supremacist Unwittingly Raised More Than $36,000 To Help Undocumented People

White supremacists might be getting louder and mobilizing in larger numbers, but they’re not getting any smarter. On August 17, the alt-right group called the Proud Boys organized another rally, misleadingly called “End Domestic Terrorism” in the streets of downtown Portland, Oregon. Before “End Domestic Terrorism,” the last time the Proud Boys organized a “rally,” it turned into an outright brawl with Antifa (a left-wing Anti-Fascist group). So when the Proud Boys announced their follow-up August 17 rally as an attempt to bait and classify Antifa as a domestic terrorist organization, Portland police prepared by spending $2 million on preventative security measures. Meanwhile, Popular Mobilization (PopMob), a Portland-based coalition of anti-fascist groups, decided they would prepare by soliciting donations to help fight deportation based on the number of white supremacists who show up to the rally.
By showing up to their own rally, white supremacists raised $36,017.69 for undocumented immigrants thanks to the quick thinking of Popular Mobilization. PopMob said that donations “flooded in from all over the country, and even as far away as the UK, ranging from two cents to five dollars a fascist.” At 300 fascists, that means people donated between $6 to $1,500 each. PopMob said its fundraiser was “in direct opposition to the anti-immigration rhetoric of the far-right and the current administration that emboldens them, showcasing the resilience and strength of a community coming together against hate.” All the donations went to Causa, a Portland-based Latino Rights organization that helps defend undocumented people in deportation proceedings.

via wearemitu: A Group Of White Supremacist Unwittingly Raised More Than $36,000 To Help Undocumented People

Liberation of Paris 75th anniversary: The story of the French capital being freed of Nazi control

“These are minutes which go beyond each of our poor lives. Paris! Paris outraged! Paris broken! Paris martyred! But Paris liberated!” Those were the words General Charles de Gaulle opened his victory speech with, hours after Nazi forces had surrendered Paris on August 25, 1944 – 75 years ago on Sunday. After four years of occupation by the German army – from June 14, 1940, eight days before France signed an armistice with Nazi Germany, 25 August 25, 1944 – and six days of fierce battle between the occupiers and resistance fighters and Allied troops, who arrived on August 24, the French capital was liberated. It was also on the brink of starvation, even if it had not been “reduced to a pile of rubble” as Hitler had ordered. More than 43,000 Parisian Jews, around half the city’s Jewish community, had been deported to concentration camps, where it is estimated 34,000 of them died.

via euronews: Liberation of Paris 75th anniversary: The story of the French capital being freed of Nazi control