#Grönemeyer sorgt mit einem Aufruf in Wien für Aufregung – #fcknzs

Herbert Grönemeyer ist bekannt dafür, dass er seine politische Meinung nach außen trägt. Auch bei seinen Auftritten. In Wien machte er vor einer ausverkauften Halle einen Aufruf, der viral geht. Im Netz zeigt sich darüber aber auch Empörung.. Nach mehreren Konzerten im Frühjahr ist Herbert Grönemeyer aktuell mit seinem Platinalbum „Tumult“ auf Tour. Der Deutschpopstar ist dafür bekannt, dass er sich auch politisch einsetzt. Mehrfach schon machte er gegen Fremdenfeindlichkeit mobil und bekundete, keinerlei Verständnis dafür zu haben, dass jemand eine rechte Partei wählt. Erst im Sommer sagte er bei seinem Auftritt auf dem Festival „Kosmos Chemnitz – Wir bleiben mehr“: „Das Land ist unser Land. Wir halten es fest und stabil und lassen es nicht nach rechts ausschwenken.“ Am Donnerstag spielte der Sänger vor einer ausverkauften Halle in Wien. Auch da machte der 63-Jährige einen Aufruf gegen rechts. Vor 14.000 Fans sagte er: „Ich kannte das nur vom Hörensagen, in Zeiten zu leben, die so zerbrechlich, so brüchig und so dünnes Eis sind. Und ich glaube, es muss uns klar sein, auch wenn Politiker schwächeln, das ist, glaube ich, in Österreich nicht anders als in Deutschland, dann liegt es an uns.“
Grönemeyer in Wien: „Keinen Millimeter nach rechts!“
Grönemeyer wird von Applaus und Jubel der Fans unterbrochen. „Dann liegt es an uns zu diktieren, wie ne Gesellschaft auszusehen hat. Und wer versucht, so eine Situation der Unsicherheit zu nutzen, wer rechtes Geschwafel für Ausgrenzung (sic!), Rassismus und Hetze, der ist fehl am Platze! Diese Gesellschaft ist offen und humanistisch.“ Er beendet seine Ansage mit dem Ausruf: „Keinen Millimeter nach rechts! Keinen einzigen Millimeter nach rechts! Und das ist so. Und das bleibt so.

via welt: Grönemeyer sorgt mit einem Aufruf in Wien für Aufregung

White supremacists condemned after announcing concert in Melbourne this October

A ‘white power’ concert planned for Melbourne next month should be shut down by the Victorian government to protect minorities from the risk of violence, according to civil rights campaigners. The event, planned for October 12, is being organised by Blood and Honour Australia, a group determined to inspire “white resistance” through skinhead music. In the video above: Calls for social media giants to crack down on hate The concert’s headline act will be Fortress, a well-known band on the Australian ‘white power’ music scene. One of the band’s songs, Parasite, has the lyrics: “Damn the other races, want to keep my country white … Send the bastards back, if they don’t f***king like it, it’ll be in body bags.” Similar concerts have been held in cities such as Melbourne, Brisbane and the Gold Coast in recent years. The Anti-Defamation Commission, which campaigns against antisemitism, is urging the Victorian government to prevent the “neo-Nazi” event spreading “poisonous, exterminationist hate”. “These types of gatherings are often used as an effective tool by racist extremists to inspire and recruit young people to their warped cause,” it says in a statement to 7NEWS.com.au.”We are deeply concerned that if this concert goes ahead, it will pose a real risk to the safety of all Victorians since it may lead to crimes being committed by people who attend this event.” The ADC says recent gun massacres in the US and New Zealand had demonstrated the “direct link” between hate speech and violence. “Violence is an integral part of the white power music scene,” it says. “This is a moment when we desperately need leadership which moves us from mere statements to a strong plan of action, and as such we call on the state government to ensure that this event does not take place.”

via news.com.au: White supremacists condemned after announcing concert in Melbourne this October

Neonazis sagen Konzert in Themar ab

Thüringer Innenminister erwartet Ersatzevent in Kloster Veßra. Eigentlich hatte an diesem Wochenende ein weiteres großes Konzert der Neonaziszene im thüringischen Themar stattfinden sollen. Doch das fällt nun aus. Was von der Veranstaltung übrig ist, findet wahrscheinlich anderswo statt. Nach Angaben von Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) haben die Veranstalter den zuständigen Behörden inzwischen schriftlich bestätigt, dass sie ihr für Freitag und Samstag geplantes Event nicht wie geplant auf einer Wiese am Ortsrand der Kleinstadt im Landkreis Hildburghausen stattfinden lassen werden. »Das ist ein weiterer Erfolg für unsere Strategie im Kampf gegen rechts«, sagte Maier. Auf seiner Facebook-Seite bestätigte auch der Anmelder, dass das Konzert nicht wie geplant stattfinden wird. Er begründet das damit, dass zwei Bands »aus gesundheitlichen Gründen« ihre Teilnahme abgesagt hätten. Eine dritte, aus Russland stammende Band habe ein Einreiseverbot erhalten. Aus Sicht des Innenministers ist die Absage ein Beleg dafür, dass die Vielzahl und die Kombination der Maßnahmen gegen Rechtsrockkonzerte Wirkung zeigt. Schon während des bislang letzten Neonazitreffens in Themar im Juli habe man »Wirkungstreffer« erzielt. Damals hatte die Polizei den Auftritt einer Band abgebrochen, nachdem diese verbotene Lieder gespielt hatte. Zudem hatten die Polizisten die auf dem Gelände befindlichen Alkoholvorräte beschlagnahmt, um das für die Veranstaltung verhängte absolute Alkoholverbot durchzusetzen.

via nd: Neonazis sagen Konzert in Themar ab

Themar: Rechtsrock-Event droht erneut zu scheitern

Im Juli floppte ein Rechtsrock-Festival im thüringischen Themar – die Sicherheitsbehörden griffen hart durch, es gab Alkoholverbote, Bands mussten ihre Auftritte vorzeitig abbrechen. Daraufhin wollte der Neonazi-Unternehmer Tommy Frenck aus Protest am kommenden Wochenende ein weiteres Konzert durchführen. Doch vieles deutet auf den nächsten Reinfall hin. „Wann und wo sich freie Deutsche versammeln, Reden schwingen und Musik mit politischen Texten hören, bestimmen wir und niemand anders“, heißt es in einem Aufruf für das kommende Wochenende. Ein weiterer Slogan: „Wann Rechtsrock gespielt wird, bestimmen wir und nicht der Innenminister.“ Der Thüringer Neonazi Tommy Frenck und Sebastian Schmidtke, NPD-Kader und verantwortlich sowohl für das Konzert in Themar Anfang Juli als auch das am 14. September, waren deutlich erbost. Und hatten trotzig mit einem „Jetzt erst recht“ reagiert, es sollte sozusagen eine Wiedergutmachung für die zahlreichen Enttäuschungen sein. Doch daraus scheint erneut nichts zu werden. Das ursprünglich für zwei Tage geplante Festival mit neun angekündigten Bands ist zu einer eintägigen Abendveranstaltung mit zwei Liedermachern zusammengeschrumpft und Sebastian Schmidtke richtet sich mit einem „für alle, die trotzdem anreisen wollen“ an seine Anhänger. Es seien mehrere Erkrankungen bei Bands – Mistreat und Sturmwehr – aufgetreten, teilweise sollen Einreiseverbote für Mitglieder russischer Musikgruppen vorliegen. Geworben wird nunmehr mit Sänger Philipp Neumann von Flak und Tobias W., der als Der Bienenmann auftritt. Redner sind praktischerweise die beiden Organisatoren Sebastian Schmidtke und Tommy Frenck, dazu soll NPD-Parteivize Torsten Heise ans Mikrofon treten.

via endstation rechts: Themar: Rechtsrock-Event droht erneut zu scheitern

Neonazis wollten Kriegsbeginn in Berstadt feiern

Am Samstagabend sollte auf einem Privatgrundstück in Hungen-Villingen ein Rechtsrock-Konzert stattfinden. Ursprünglicher Treffpunkt der Neonazis war eine Gaststätte in Wölfersheim. Update, 2. September, 15.57 Uhr: Nun hat die Polizei weitere Hintergründe zu dem Rechtsrock-Konzert in Hungen-Villingen veröffentlicht. Demnach waren am Samstag Hinweise eingegangen, dass Rechtsextremisten in einer Gaststätte in Wölfersheim eine Musikveranstaltung durchführen würden. Die Beamten kontaktierten, nachdem erste Ermittlungen den Fall bestätigt hatten, den Gastronom. Der kündigte daraufhin den Mietvertrag mit den Veranstaltern. Als bekannt wurde, dass das Rechtsrock-Konzert in der Wetterauer Gaststätte nicht stattfinden konnte, fuhren die Besucher wieder davon und versammelten sich auf einem Gartengrundstück in Hungen-Villingen. Dort fand die Veranstaltung letztlich statt. Mehrere Personen wurden kontrolliert, wie giessener-allgemeine.de* berichtet. Erstmeldung, 1. September, 17.13 Uhr: Nach Angaben von Anwohnern und Mitgliedern der Antifaschistischen Bildungsinitiative Friedberg hatten sich in einem Kleingartengelände eine unübersichtliche Zahl Neonazis aus Hessen und benachbarten Bundesländern versammelt.
“Am Abend liefen Gruppen glatzköpfiger und schwarz gekleideter Männer durchs Dorf”, berichtete eine Anwohnerin dieser Zeitung. In der Nähe des Veranstaltungsorts parkten auch Autos mit Kennzeichen aus Nordrhein-Westfalen. Die Bereitschaftspolizei war mit einem größeren Aufgebot vor Ort und hatte den Veranstaltungsort abgeriegelt. Die Rechtsextremisten wollten offensichtlich den Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren feiern. Am frühen Morgen des 1. September 1939 waren Truppen des nationalsozialistischen Deutschlands in Polen einmarschiert. Die Antifaschistische Bildungsinitiative (Antifa BI) aus Friedberg hatte seit Tagen die Information, dass die bundesweit bekannte Hooligan-Band “Kategorie C” in Hessen aus Anlass des Kriegsbeginns vor 80 Jahren ein Konzert geben wird, der Ort war aber unklar. Am frühen Samstagabend gab die Band aus Bremen in ihrem Telegram-Account dann bekannt, dass ihr “Balladenabend” im Hungener Stadtteil Villingen stattfinden wird. Die Polizei war nach Angaben eines Sprechers über die Konzertveranstaltung informiert. Der Auftritt der Band sollte zunächst in einer Gaststätte in Berstadt stattfinden. Laut Polizei hatten die Veranstalter den Wirt über den wahren Hintergrund der Veranstaltung aber im Unklaren gelassen, woraufhin der den Mietvertrag auflöste. Daraufhin seien die Besucher nach Villingen ausgewichen. Laut Polizei habe das Konzert von “Kategorie C” dann aber nicht stattgefunden.

via wetterauer zeitung: Neonazis wollten Kriegsbeginn in Berstadt feiern

Rechtsextreme Konzerte – Mehr als 10.000 Besucher im ersten Halbjahr 2019

Rechtsextreme Musikveranstaltungen haben in den ersten Monaten dieses Jahres mehr als 10.000 Besucher verzeichnet. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf Angaben des Bundesinnenministeriums. Von Januar bis Ende Juni traten demnach Musiker aus dem rechtsextremen Spektrum bei 173 Konzerten, Liederabenden oder ähnlichem auf. Die Veranstaltungen seien zum Teil öffentlich, zum Teil konspirativ organisiert gewesen.

via deutschlandfunk: Rechtsextreme KonzerteMehr als 10.000 Besucher im ersten Halbjahr 2019

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Angebräunter Neofolk

Auf einem alten Rittergut in Leipzig soll am Samstag kommender Woche wieder ein Szene-Event aus der Reihe „Fire & Sun“ stattfinden. Die rechte Neofolk-Szene dürfte den 31. August in ihrem Terminkalender stehen haben. Dann wird zur erneuten Veranstaltung „Forseti lebt!“ aus der Reihe „Fire & Sun“ mit mehreren musikalischen Acts eingeladen. Stattfinden soll das Ganze laut Einladung als Privatveranstaltung auf Schloss Knauthain in Leipzig – ein altes Rittergut samt Park. Die Location ist für die Szene eine mittlerweile bekannte Adresse: Bereits in der Vergangenheit haben am äußersten Stadtrand der sächsischen Metropole entsprechende Neo- und Darkfolk-Rechtsausleger aufgespielt. Von 2016 bis 2018 wurde dem Treffen aber nur der Titel „Fire & Sun“ ohne jeglichen Zusatz verpasst, 2014 und 2015 hieß es noch schlicht „Live am Lagerfeuer“. Die Musikrichtung zieht speziell viele Anhänger aus dem neurechten Spektrum an, weil sie sich Anlehnungen an den historischen Faschismus bedient, meist ästhetischer Art. Als Veranstalter agiert offenbar immer noch der Personenkreis um die 1996 gegründete Konzertagentur „Equinoxe Organization“, die sich seit Jahren auf diesen Typ von Event spezialisiert hat, auch wenn der Ticketvorverkauf diesmal offiziell über „Devoted Notes“ abgewickelt wird. Im Schatten von Dark Wave und Gothic gelingt es gerade immer wieder in Leipzig, diesem rechtsoffenen Genre Auftrittsorte zu bieten. Die Veranstaltung soll an die Thüringer Neofolk-Band „Forseti“ um Andreas Ritter erinnern, die nach einer Herzattacke Ritters ihre Tätigkeit einstellte und vor 20 Jahren ihren ersten Tonträger veröffentlichte. Aus diesem Anlass bittet man nun die umstrittene, 1991 gegründete britische Band „Fire & Ice“ mit ihrem Kopf Ian Read auf die Bühne. Der kennt Ritter von gemeinsamen Aufnahmen.

via bnr: Angebräunter Neofolk

Anja gegen die AfD: Wie Brandenburger Künstler einen Wahlerfolg der Rechten verhindern wollen

Eine junge Frau schlendert in Latzhose durch eine Stadt in Brandenburg. Sie singt von einem bunten Leben, das hier möglich ist. Und vom AfD-Wahlprogramm, das dazu so gar nicht passe. Die Frau heißt Anja Neumann, ist 29 Jahre alt und kommt aus Eberswalde. Gemeinsam mit rund 200 Künstlerinnen, Musikern und Kreativen hat Anja an dem Lied gebastelt. Herausgekommen ist der Song “Wir nich!”, der Menschen davon abhalten soll, bei der Landtagswahl in Brandenburg für die AfD zu stimmen. Am 1. September wird gewählt. Die AfD liegt in aktuellen Umfragen bei 20 Prozent, Landeschef Andreas Kalbitz gehört dem völkischen Flügel um Björn Höcke an. Er hat gute Chancen, seine AfD zur stärksten Kraft im Landtag zu machen.Die “Künstler mit Herz Brandenburg” wollen das verhindern. Ihre Idee haben sie von Kreativen aus Bayern, die vor einem Jahr ein ähnliches Anti-AfD-Lied aufnahmen. Nun wurde “Wir nich!” mehr als 34.000 Mal angesehen.

via bento: Anja gegen die AfD: Wie Brandenburger Künstler einen Wahlerfolg der Rechten verhindern wollen