LobbyControl erklärt #CDU-#Wirtschaftsrat zu #Lobbygruppe – #LaschetVerhindern #Lobbyismus #Eimnflussnahme

Die Führung des CDU-Wirtschaftsrats bilden fast 50 CEOs, Aufsichtsräte und Juristen mit Direktkontakt zur CDU-Spitze. LobbyControl spricht von problematischer Nähe. Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. bezeichnet sich selbst als “Speerspitze der Erneuerung in der Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik” und ist ein bundesweit organisierter unternehmerischer Berufsverband mit derzeit über 12.000 Mitgliedern. Allein im Bundesvorstand sitzen fast 50 Vorstandsvorsitzende, Gesellschafter, Aufsichtsräte oder Juristen. Das Präsidium vereint weiter 21 Persönlichkeiten mit Verbindungen in die CDU, darunter Günther Oettinger, Friedrich Merz oder den Bundestagsabgeordneten Christian Freiherr von Stetten. 
Nach den CDU-Lobbyaffären der vergangenen Tage kritisiert die Transparenzorganisation LobbyControl weitere Verflechtungen der Partei. Zwischen dem Wirtschaftsrat der CDU und der Partei gebe es eine problematische Nähe, der Wirtschaftsrat sei de facto ein Lobbyverband mit privilegiertem Zugang zur Parteispitze, schreibt die Kritikerorganisation LobbyControl, in der sie die auch durch Medienberichte bestimmte öffentliche Wahrnehmung des Rates betrachtet. Die Sonderstellung des Rates trage zu unausgewogenen politischen Entscheidungen bei – etwa in der deutschen Klimapolitik. LobbyControl kommt in der Untersuchung zu dem Schluss, dass der Wirtschaftsrat der CDU kein Parteigremium sei, sondern ein Lobbyverband für Unternehmen wie E.on, Daimler und Deutsche Bank. Zugleich agiere der Wirtschaftsrat wie ein Parteigremium, da er Zugang zu den Machtzirkeln der CDU habe. Christina Deckwirth, LobbyControl-Sprecherin und Autorin der Studie, kritisierte, dass der Wirtschaftsrat “für einseitigen Lobbyismus im Machtzentrum der CDU” stehe. “Ein Lobbyverband mit Sitz im Parteivorstand ist ein Unding”, erklärte sie. “Mit seinen exklusiven Verbindungen in die Partei verfügt der Wirtschaftsrat dort über eine besondere Machtstellung.” Von einem derart privilegierten Zugang könnten “andere gesellschaftliche Gruppen nur träumen”. So sitzt im Vorstand der Partei qua Amt die Präsidentin des Wirtschaftsrates e.V., Astrid Hamker. Auch ihr Amtsvorgänger sei für den Wirtschaftsrat im CDU-Vorstand vertreten gewesen, sagte Deckwirth. Eine solche Bevorzugung eines einzelnen Lobbyverbands befördere die einseitige Einflussnahme auf die Partei und führe damit zu unausgewogenen politischen Entscheidungen, erklärte LobbyControl – zumal mit der Mittelstands- und Wirtschaftsunion bereits eine parteiinterne Gruppe Unternehmensforderungen an die Partei herantrage.

via zeit: LobbyControl erklärt CDU-Wirtschaftsrat zu Lobbygruppe

Slovak far-right leader charged with promoting extremism

Marian Kotleba, leader of the Slovak far-right party LS-Nase Slovensko, pictured in 2016, was charged with promoting extremism after he handed out cheques for a figure allegedly known as a neo-Nazi symbol Slovak prosecutors said on Friday that they had charged the leader of a far-right party that holds seats in parliament with promoting extremism after he handed out cheques for a figure allegedly known as a neo-Nazi symbol.
Lawmaker Marian Kotleba was charged with “promoting sympathy towards a movement aimed at suppressing fundamental rights and freedoms,” prosecutor’s office spokeswoman Jana Tokolyova told AFP on Friday. The charge stemmed from a 2017 charity event organised by the Kotleba-People’s Party Our Slovakia (LSNS), where Kotleba handed out cheques to families in need made out for 1,488 euros ($1,733).  “In a school located in Banska Bystrica, Kotleba handed out the three larger-than-life, symbolic cheques for 1,488 euros to three families in front of nearly 400 guests,” Tokolyova said. “The number 1,488 is a well-known neo-Nazi symbol,” she added.  If a court accepts the charges, Kotleba will be tried and faces up to three years in prison if convicted.  The former governor of his native central region of Banska Bystrica, who has been charged with hate speech in the past, is known for having led street marches with party members dressed in black neo-Nazi uniforms. He is hostile to both Slovakia’s large Roma minority and the established elite and has spoken warmly of former president Jozef Tiso, who agreed to deport tens of thousands of Jews to Nazi Germany during World War II.

via i24: Slovak far-right leader charged with promoting extremism

Mehr rechtsradikale Straftaten als irgendwo sonst – diese Stadt führt NRW an

Das ganze Bundesland kam letztes Jahr auf zehn rechte Straftaten pro Tag. Zehn rechtsradikale Straftaten pro Tag – so viele wurden 2017 im Schnitt in Nordrhein-Westfalen verübt. Klarer Anführer der Statistik mit 250 Straftaten: Dortmund. Das ist das Ergebnis einer internen Auswertung des NRW-Innenministeriums, die sich die Rheinische Post angeschaut hat. Die nächsten Städte auf der Liste: Köln mit 220, Wuppertal mit 188 und Düsseldorf mit 171 rechtsradikalen Taten. Das hat Tradition. In den letzten fünf Jahren hat Dortmund es dreimal geschafft, die Stadt mit den meisten Neonazi-Verbrechen im ganzen Bundesland zu sein – 2016 und 2014 war es Köln. Ziemlich bemerkenswert, schließlich hat Köln knapp eine Million Einwohner, Dortmund nur 600.000. Immerhin, es gibt auch gute Nachrichten: Insgesamt ist die Zahl rechtsradikaler Straftaten seit dem Vorjahr um ganze 20 Prozent zurückgegangen, auf 3.764. Aber warum führt ausgerechnet Dortmund diese Statistik so oft an? Für Kenner der rechtsextremen Szene ist das keine Überraschung. Dortmund gilt schon seit Jahren als die Neonazi-Hochburg in Westdeutschland. Das fing mit der Gründung des rechten Hooligan-Clubs “Borussenfront” in den 80ern an (der BVB hat bis heute rechtsextreme Hooligans unter seinen Fans). Mitte der Nullerjahre nahm die Mobilisierung wieder Fahrt auf, als sich rechte Clubs wie die “Kameradschaft Dortmund”, der “Autonome Widerstand östliches Ruhrgebiet” oder der “Nationale Widerstand Dortmund” gründeten. Meistens war das dieselbe Handvoll Leute, die sich immer neue Namen ausdachten, wenn ihr Verein gerade mal wieder verboten worden war. (…) Die meisten der 70 bis 80 aktiven Dortmunder Neonazis haben sich in dem Stadtteil Dorstfeld angesiedelt, den sie deshalb gerne als “national befreite Zone” bezeichnen – oder auch gleich ganz offen als “Nazi-Kiez”. Das ist zwar Schwachsinn, weil hier viel mehr Menschen mit Migrationshintergrund als Rechtsextreme leben, aber es gibt tatsächlich ein paar Straßenzüge, in denen die Rechten sich sogar trauen, Polizisten anzugreifen. Als der “Nationale Widerstand Dortmund” 2012 schließlich auch verboten wurde, gründeten dieselben Typen nur ein paar Wochen später einen Landesverband der Partei “Die Rechte”. Seitdem machen die Neonazis unter diesem Label in Dortmund Radau, organisieren pausenlos sinnlose Mini-Demos, beleidigen Anne Frank, pöbeln Schwarze in der U-Bahn an oder patrouillieren auf Parkplätzen, um Schwule beim Sex zu erwischen. 2014 zog Siegfried Borchardt für die Partei sogar in den Stadtrat ein, legte sein Amt aber nach drei Monaten aus “gesundheitlichen und zeitlichen Gründen” wieder nieder. Für ihn rückte Dennis Giemsch nach, der Schlagzeilen machte, als er eine Anfrage an die Verwaltung stellte, wie viele Juden in Dortmund leben würden – und wo.

via vice: Mehr rechtsradikale Straftaten als irgendwo sonst – diese Stadt führt NRW an

‘Un-Tattoo You’: Russian Court Orders ‘Confiscation’ Of Inmate’s Swastika Tattoos

As in many prison communities around the world, tattoos are popular among Russian inmates, and it is not uncommon to see Nazi symbols, including swastikas despite Russian pride at having defeated Adolf Hitler’s army in what Russians call the Great Patriotic War, on convicts. As in many prison communities around the world, tattoos are popular among Russian inmates, and it is not uncommon to see Nazi symbols, including swastikas despite Russian pride at having defeated Adolf Hitler’s army in what Russians call the Great Patriotic War, on convicts. A court in the central Russian city of Cheboksary has drawn attention for ordering a prisoner to remove Nazi tattoos from his body. District court Judge Vladimir Mitrofanov ordered a 1,000-ruble fine ($18) against R.R. Gabidullin — an inmate at the No. 6 federal prison colony — and for his tattoos to be “confiscated…in the form of self-removal [from] his body two images similar to Nazi symbols.” Although there have been several cases in Russia since 2014 — when the law was tightened against the display of “extremist” symbols — of prisoners being fined for having Nazi symbols tattooed on their body, this appears to be the first case in which the prisoner has also been ordered to remove the offending images. Aleksei Glukhov, a lawyer in Russia’s Chuvash Republic who specializes in human rights issues, tells RFE/RL that he sent a letter to Chuvash chief prosecutor Vasily Poslovsky urging him to appeal the February 8 court decision. “If you believe the press release of the court [decision then]…the convict must remove the two tattoos himself,” says Glukhov, who has represented dozens of people at the European Court for Human Rights (ECHR) in Strasbourg. “But I believe that the court is not entitled to demand this from the convict and also does not have the right to order, as punishment, the confiscation of the tattoos.” Russia’s Nazi Furor As in many prison communities around the world, tattoos are popular among Russian inmates, and it is not uncommon to see Nazi symbols, including swastikas despite Russian pride at having defeated Adolf Hitler’s army in what Russians call the Great Patriotic War, on convicts. “Before 2014, no one in Russia would have thought of penalizing prisoners for having swastika tattoos,” Glukhov says. “But since November 2014, the wording of Article 20.3 of Russia’s Code of Administrative Offenses was changed and now you don’t have to be trying to promote Nazi ideology [with the symbol], you only have to display it in order to be prosecuted.” He adds that “now you can technically be prosecuted in Russia even for showing a swastika in a historical photo from World War II.” Glukhov says it was the 2014 events in Ukraine — the ousting of pro-Moscow President Viktor Yanukovych and Russia’s takeover of Ukraine’s Crimean Peninsula — that spurred the tougher federal legislation on fascist symbols.
“Article 20.3 has become one of the main ways to combat the opposition [in Russia], since it prohibits [someone in violation of the law from] being a candidate in an election and an activist from organizing a rally,” Glukhov says. He cites the case of opposition activist Dmitry Semyonov, who was convicted in March 2017 of the “mass distribution of extremist materials” for an online post he made of his earlier conviction for extremism, which was for posting a photo of a politician wearing a T-shirt bearing the phrase “Orthodoxy or Death,” which was ruled to be extremist.

via rferl: ‘Un-Tattoo You’: Russian Court Orders ‘Confiscation’ Of Inmate’s Swastika Tattoos

Au am Rhein – Bürgermeister-Kandidatur von Neonazi Worch löst Unruhe aus

Der 60-Jährige ist Bundesvorsitzender der vom Verfassungsschutz beobachteten rechtsextremistischen Kleinpartei Die Rechte. Wie die 3300-Einwohner-Gemeinde am Freitag bestätigte, will der bundesweit bekannte Rechtsextreme als einer von fünf Kandidaten zur Bürgermeisterwahl am 26. März antreten.
«Wir sind nicht begeistert», sagte ein Rathaussprecher. Die Prüfung durch die Kommunalaufsicht habe aber ergeben, dass der umstrittene Kandidat zugelassen werden müsse. Darüber hatten die «Badischen Neuesten Nachrichten» und das «Badische Tagblatt» berichtet. In Au am Rhein fragt man sich, welche Ziele der Gründer der Partei Die Rechte hat. Der in Mecklenburg-Pommern lebende Worch habe nichts mit dem Ort zu tun. «Die Kandidatur kommt vollkommen überraschend», so der Rathaussprecher. Es gebe hier keine rechte Szene. Vor Ort befürchtet man, dass Worch mit seinen Gesinnungsgenossen den Bürgermeisterwahlkampf als Propaganda-Plattform für eine größere Rechten-Versammlung am 3. Juni in Karlsruhe missbrauchen könnte. Worchs neonazistisch ausgerichtete Partei hatte 2013 einen Landesverband Baden-Württemberg gegründet, der laut Verfassungsschutz etwa 80 Mitglieder zählt. Die Bundespartei hatte Worch 2012 in Hamburg mit ehemaligen Mitgliedern der rechtsextremen DVU aus der Taufe gehoben. Sie zählt ihm zufolge «unter 1000 Mitglieder», der Verfassungsschutz sprach 2015 von 650 Mitgliedern. Worch selbst erklärte die Kandidatur in Au am Rhein auf Anfrage mit dem Versuch seiner Partei, mehr auf kommunaler Ebene Fuß fassen zu wollen – auch mit Blick auf die Bundestagswahl. Zur Vorstellung der Kandidaten für die Nachfolge des langjährigen CDU-Bürgermeisters Hartwig Rihm am kommenden Mittwoch (15. März) will er kommen. Der Vorteil einer Kandidatur in einer kleinen Gemeinde: Im Gegensatz zu größeren Städten bedarf es keiner Unterstützerunterschriften.

via neckar.chronik: Au am Rhein – Bürgermeister-Kandidatur von Neonazi Worch löst Unruhe aus

US-Republikaner entfacht mit Vergewaltigungs-Äußerung erneut Wirbel

“Ich denke, selbst wenn das Leben in einer so schrecklichen Situation wie Vergewaltigung beginnt, handelt es sich um etwas, das Gott beabsichtigt hatte” Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen hat ein US-Republikaner mit einer eigenwilligen Äußerung über Vergewaltigung Wirbel ausgelöst. Richard Mourdock (61) aus Indiana, der derzeit für den Senat kandidiert, erklärte auch eine von einer Vergewaltigung verursachte Schwangerschaft für gottgewollt.

via derstandard: US-Republikaner entfacht mit Vergewaltigungs-Äußerung erneut Wirbel

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siehe auch: ‘Pregnancy from rape is God’s work’ says Republican candidate Richard Mourdock. REPUBLICAN candidate Richard Mourdock is standing by comments that pregnancy by rape is “something God intended.” (…) Mr Mourdock, who has been locked in one of the country’s most expensive and closely watched Senate races, was asked during the final minutes of a debate whether abortion should be allowed in cases of rape or incest. “I struggled with it myself for a long time, but I came to realize that life is that gift from God. And, I think, even when life begins in that horrible situation of rape, that it is something that God intended to happen,” Mr Mourdock said. Mr Mourdock maintained at the news conference that he was misunderstood. “I think that God can see beauty in every life,” Mr Mourdock said. “Certainly, I did not intend to suggest that God wants rape, that God pushes people to rape, that God wants to support or condone evil in any way.”