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Sexist Alt-Right Conspiracy Surrounding Heather Heyer’s Death Persists Despite Ruling from Medical Examiner – #charlottesville

Consumers of news are likely aware that a number of persistent, and sometimes dangerous, conspiracies have crept into mainstream coverage recently, like the idea that John Podesta, the former Hillary Clinton campaign chairman, was involved in a pedophilia ring centered on a Washington, D.C. pizzeria (Pizzagate), or the Alex Jones lie that “antifa” is plotting a civil war on November 4. Another such conspiracy—launched by the far right and supported by sympathizers of the white nationalist side of the melee that took place in Charlottesville, Virginia this summer—is centered around Heather Heyer, the anti-racist activist who lost her life after James Fields, a white, pro-Confederacy protester, rammed a car into a crowd of counterprotesters on August 12. The conspiracy, according to those who espouse it, is that the media, politicians and city and state law enforcement colluded to drum up the murder charges against alleged Nazi sympathizer Fields in an attempt to scapegoat their side for what happened in Charlottesville. What really happened, the conspiracists claim, is that Heyer was out of shape and died of a heart attack in the heat. They point out that the moment of impact during the car ramming was not visible on video. The Central District Office of the Chief Medical Examiner in Richmond, Virginia declared definitively to Newsweek that Heyer’s cause of death was no heart attack. Spokesperson Arkuie Williams said during a brief phone interview Tuesday that after more than two months of examinations, it was determined that Heyer died of “blunt force trauma to the torso,” and that her death has been ruled a homicide. (…) One user on Gab, a social network that is popular with many right wing extremists, including neo-Nazis, posited a deeply racist theory to Newsweek that African Americans working for the state may have played a role in doctoring the results. The origin of the conspiracy can primarily be traced back to two publications on the far right: The first one is The Daily Stormer, a well-trafficked, millennial-targeted neo-Nazi propaganda website that has been through at least 10 different web hosts over the last two months, after initially being dropped by GoDaddy following a post by Editor Andrew Anglin, an outspoken misogynist, which viciously mocked Heyer’s appearance. The second is Occidental Dissent, which is run by self-proclaimed Southern Nationalist Brad Griffin, who frequently goes by the nom de plume Hunter Wallace. Griffin worked to build a timeline of the incident on his site in the wake of the violence, purporting to demonstrate why he was skeptical about the media’s portrayal of events.

via yahoo:Sexist Alt-Right Conspiracy Surrounding Heather Heyer’s Death Persists Despite Ruling from Medical Examiner

Gastronom ruft zu Sachsen-Boykott auf

Der Ruf des Freistaats gilt als ramponiert. Aus Angst vor Übergriffen will ein Catering-Unternehmer aus Köln seine ausländischen Mitarbeiter nicht hierher schicken. Absagen von Händlern und Künstlern gehören für eine Event-Agentur zum Tagesgeschäft. Dennoch gibt es eine bestimmte Absage, die Florian Freitag schwer im Magen liegt. Der Geschäftsführer der Zwickauer Agentur Polar 1 sagt, dass er dadurch nachdenklich geworden sei, und dass man sich mit dem Problem intensiver auseinandersetzen müsse. Er meint das Problem der Fremdenfeindlichkeit in Sachsen, und wie Menschen außerhalb des Freistaats darauf blicken. Auf der Suche nach Händlern für einen Street-Food-Markt im kommenden Mai in Plauen schreibt Freitags Agentur zahlreiche potenzielle Händler an. Eine der Mails landet im Postfach von Andreas Hagemeyer, dem ein Catering-Service in Köln gehört und den seine Freunde Hacky nennen. Hagemeyer muss nicht lange überlegen, bevor er absagt, aber seine Gründe nennt er so unverblümt, wie das die Agentur noch nie zu hören bekommen hat. “Es ist so, dass wir es unserem ausländischen Personal nicht zumuten wollen, sich in Sachsen ein ganzes Wochenende, möglicherweise auch im Dunkeln, zu bewegen”, schreibt er. Und weiter: “Ihr haltet das vielleicht für übertrieben, wir wollen die Verantwortung einfach nicht übernehmen.” Hagemeyer hat Mitarbeiter aus Kambodscha, Kenia und Kamerun. Für ihn gehört zu authentischem Street-Food die internationale Komponente. Denkt er aber an Sachsen, dann keimen in ihm Bilder auf von rassistischen Übergriffen, von brennenden Flüchtlingsunterkünften, von Passanten, die entweder nicht eingreifen oder das Treiben sogar noch gut finden, von wütenden Massen, die mit ihren Trillerpfeifen Politikern die Worte nehmen. Das alles kennt Hagemeyer nicht nur aus den Medien. Als Fotoreporter, unter anderem für das Magazin “Der Spiegel”, hat er im Osten NPD-Parteitage und Neonazi-Veranstaltungen dokumentiert. “Dass Gruppen von Skinheads oder Gleichgesinnten in den neuen Bundesländern offen auftreten, habe ich selber mehrfach erlebt”, sagt er der “Freien Presse”. Und deswegen geht er davon aus, dass in der Plauener Innenstadt “Gruppen von Rechtsradikalen, Ausländerfeinden und AfD-Wählern ungestört ihre Haltung gegenüber Ausländern kund tun.” Fremdenfeindlichkeit kennt er zwar auch aus Köln, aber: “Hier kann man sich im Zweifel immer darauf verlassen, dass Passanten eingreifen.
Dann wird Hagemeyer sehr grundsätzlich – und auch drastisch. Er ruft andere Händler auf, Sachsen generell zu meiden. “So gesehen hat Street-Food gar nichts in Sachsen zu suchen. Wir stehen auch nicht dafür zur Verfügung, dass Sachsen sich als weltoffen darstellt, während rundrum ständig Asylunterkünfte unter dem Beifall der Nachbarn abgefackelt werden. Ein Boykott dieser Regionen ist sicher das probatere Mittel, um Missstände zu bekämpfen.” Aus Plauen, wo sich genauso wie in Zwickau die rechtsextreme Kleinpartei “Der dritte Weg” im Internet brüstet, Streife durch die Stadt zu laufen, kommt keine Reaktion. Eine Anfrage der “Freien Presse” lässt das Rathaus unbeantwortet.

via freie presse: Gastronom ruft zu Sachsen-Boykott auf

Moroccan human rights minister calls homosexuals ‘scum’

The Moroccan Minister for Human Rights, Mustapha Ramid, has received criticism, after he called homosexuals “scum” last month. Yesterday he refused to take back his words, justifying that his remarks were against homosexuality itself, rather than homosexual people. So not much better then. He first made the remarks after a meeting on torture prevention, when a journalist asked him for comment on the treatment of homosexuals in Morocco “Why are you asking me about homosexuality too?” Ramid asked. Trying to dismiss the journalist he continued “this is too much. Too much. It’s a shame that homosexuality has a value now. Why is everyone asking me about it?” He then described homosexuals with the insulting Arabic word “Awsakh,” which translates to trash, dirt, or scum. Ironically, this week, a museum devoted to Yves Saint Laurent, will be opened in Marrakesh, where the gay fashion designer did some of his most famous work. After being criticised by many public figures and organisations Ramid made a long post on his Facebook page last night, attempting to justify his comments.
He argued that, as homosexuality is illegal in Morocco, his remarks should not be held to the standards of leaders in “Europe.”

via pinknews: Moroccan human rights minister calls homosexuals ‘scum’

Verfahren gegen G20-Demonstrant: Aus Mitläufer wird Gewalttäter

Der Italiener Fabio V. sitzt seit dem G20-Gipfel in der Jugendhaftanstalt “Hahnöfersand” in Untersuchungshaft.
“Die Bevölkerung” habe “einen Anspruch” auf Bestrafung der G-20-Täter, betonte Oberstaatsanwalt Michael Elsner am Montag, den 16. Oktober zum Auftakt des Prozesses gegen den 18-jährigen Italiener Fabio V. vor dem Amtsgericht Hamburg-Altona. Die Ankläger werfen dem kapitalismuskritisch eingestellten jungen Mann aus den Dolomiten “schweren Landfriedensbruch”, “versuchte schwere Körperverletzung” und “tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte” vor. Wer warf welche Gegenstände? Fabio war am frühen Morgen des 7. Juli am Rande eines Protestzuges von etwa 200 größtenteils vermummten Demonstranten in einem Industriegebiet im Westen Hamburgs festgenommen worden. Aus der Demonstration heraus, so schreibt die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift, seien mindestens 14 Steine und vier pyrotechnische Gegenstände geworfen worden. Ein Polizeivideo, das die Szene dokumentiert, liegt Panorama vor. Belege dafür, dass der Angeklagte selbst Gegenstände geworfen hat, scheint es nicht zu geben. Die Staatsanwaltschaft legt es ihm jedenfalls in der Anklage nicht zur Last. Die Vorwürfe gegen den jungen Italiener stützen sich im Kern darauf, dass er Teil jenes Protestzuges gewesen sein soll. (…) Dass der junge Italiener normale menschliche Empfindungen hat, daran hatte das Hanseatische Oberlandesgericht bereits gezweifelt, als es die Untersuchungshaft begründete. Der Beschuldigte trage nämlich “schädliche Neigungen” und eine “tiefsitzende Gewaltbereitschaft” in sich. Grundlegende Prinzipien unserer Werteordnung wie “die Menschenwürde” seien für ihn “erkennbar ohne jede Bedeutung”. Es mag schwer fallen, es zu glauben, aber wer genau hinsieht, wird in Hamburg derzeit Zeuge der Entmenschlichung eines Angeklagten. In Deutschland, und gerade auch in der Hamburgischen Justiz, müsste man dieses Phänomen aus der Geschichte kennen. Träfe die Behauptung zu, dass man aus der Geschichte gelernt habe, müsste es jetzt gerade auch “in der Bevölkerung” mehr Empörung geben. Der angesehene Bundesrichter a.D. Thomas Fischer jedenfalls erkannte in dem Haftbeschluss gegen Fabio eine unzulässige Vorverurteilung. “Der Haftbeschluss des OLG liest sich wie eine vorweggenommene überzogene Strafzumessung,” erklärte Prof. Fischer, der auch einen maßgeblichen Kommentar zum Strafrecht verfasst hat, gegenüber Panorama. Auch der emeritierte Hamburger Juraprofessor Ulrich Karpen sah in dem Haftbeschluss kein Glanzstück rechtsstaatlicher Strafverfolgung. “Ein Jeder” dürfe nur für die von ihm begangenen Taten zur Rechenschaft gezogen werden, betonte Karpen. Es sei in unserer Rechtsordnung verboten, für “einen Gesamteindruck”, etwa dass beim G-20 in Hamburg “bürgerkriegsähnliche Zustände geherrscht haben könnten”, einer einzelnen Person die Schuld aufzubürden. Rechtsstaat muss ohne Sündenbock auskommen Im Rechtsstaat ist der Sündenbock nämlich nicht vorgesehen.

via pabnorama: Verfahren gegen G20-Demonstrant: Aus Mitläufer wird Gewalttäter

Sebastian #Münzenmaier – #AfD -Politiker wegen Hooligan-Angriff verurteilt – #schauhin wer so was macht #gewalt #treter #schläger

Der designierte AfD-Bundestagsabgeordnete Münzenmaier hat wegen eines brutalen Angriffs auf Fußballfans eine Bewährungsstrafe erhalten. In seinen Augen eine “Unverschämtheit”. Der rheinland-pfälzische AfD-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, Sebastian Münzenmaier, ist wegen eines Überfalls auf Fußballfans zu einer Haftstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Die Richterin am Amtsgericht Mainz sah es als erwiesen an, dass sich der neu in den Bundestag gewählte Münzenmaier der Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht hat. Der 28-Jährige erklärte, das für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzte Urteil sei eine “Unverschämtheit”, “reine Spekulation” und “ein Witz”. Münzenmaier hatte nach Ansicht des Gerichts anderen Mitgliedern der Ultra- und Hooliganszene des 1. FC Kaiserslautern geholfen, vor fünf Jahren Fans des Fußballvereins Mainz 05 aufzulauern. Dabei soll er die Ortsunkundigen an einer Tankstelle abgeholt und zum Stadion gebracht haben. Dort sei die Attacke “mit Wissen und Wollen” von Münzenmaier geschehen, sagte Richterin Anne Werner. Münzenmaier muss 10.000 Euro Strafe zahlen. Er hatte sich in der Verhandlung nicht zu den Vorwürfen geäußert. (…) Der Überfall auf die Mainzer Fans in der Nacht zum 18. März 2012 war von langer Hand geplant, wie zahlreiche Zeugen vor Gericht erklärten. Dem Gericht lagen Protokolle aus WhatsApp-Chats, SMS, E-Mails, Funkzellendaten und Fotos vor, die sowohl bei Münzenmaier als auch den Zeugen gefunden wurden. Mehrere Beteiligte des Überfalls waren zuvor bereits zu Strafen wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden. Münzenmaier telefonierte laut Beweiserhebung am Tattag mehrfach mit denjenigen der Gruppe, die den Mainzer Fans auflauerten. Diese Telefonate hatten sicherlich Bezug zu dem Geschehen, sagte Richterin Werner. Münzenmaier habe aber nicht nachgewiesen werden können, dass er an der Schlägerei beteiligt war.

via spon: Sebastian #Münzenmaier – #AfD -Politiker wegen Hooligan-Angriff verurteilt

siehe auch: Mainzer AfD-Politiker Münzenmaier zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten verurteilt. Der gerade erst gewählte AfD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Münzenmaier wurde am Mainzer Amtsgericht zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten wegen Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung verurteilt. Zudem muss er eine Geldbuße von 10.000 Euro zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Ob Münzenmaier gegen das verhängte Strafmaß angehen wird, ist unklar. Er wolle das in den kommenden Tagen mit seinem Verteidiger besprechen, sagte er der AZ. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 1989 in Darmstadt geborene Münzenmaier zu einer Gruppe von etwa 50 Hooligans und Ultras gehörte, die in der Nacht vom 17. auf den 18. März 2012 Anhänger des FSV Mainz 05 überfallen haben. Dass der AfD-Politiker an dem Überfall direkt beteiligt war, konnte das Gericht allerdings nicht sicher nachweisen. Dafür ist die Vorsitzende Richterin Anne Werner überzeugt, dass Münzenmaier, der zur Ultragruppe „Frenetic Youth“ gehört haben soll, zumindest als „Lotse“ ortsfremde Hooligans und Ultras zum Bruchwegstadion geführt hat. Das hatten zwei Zeugen ausgesagt. (…) Während der Ermittlungen kam es auch zu einer Wohnungsdurchsuchung bei Münzenmaier. Dabei wurden ein Teleskopschlagstock, ein sogenannter „Ninja-Zipper“ – ein bei Hooligans beliebter Kapuzenpullover – sowie etliche Fotos mit martialisch posierenden Ultras gefunden. Darüber hinaus konnten belastende Chatprotokolle sichergestellt werden. Diese deuten darauf hin, dass Münzenmaier zumindest über die Organisation des Überfalls informiert, wenn nicht sogar eingebunden war.

auszug screenshot FB-Seite Münzenmaier; archive is QOdKp – anderen unterstellt er gerne, gewaltsam zu sein. Er selbst aber … naja. Urteil sagt alles.

Neuer Skandal in Sachsens Fußballprovinz

In Schildau werden Fans von Neonazis angegriffen. Der Heimverein fühlt sich von linken T-Shirts provoziert. »Antifaschismus lässt sich nicht aussperren«, stand nach dem Abpfiff auf Bannern von Leipziger Fans. Schildauer Ordner und die Polizei versuchten es dennoch. Dass etwa 30 Neonazis nach dem für sie enttäuschenden 0:4 des TSV Schildau gegen Roter Stern Leipzig (RSL) den Platz stürmten, konnte die Polizei gerade noch verhindern. Wenig später attackierten rechte Gewalttäter dann doch noch Fans des antirassistischen Leipziger Amateurfußballklubs auf deren Abreise aus Nordsachsen. Auf dem Schildauer Marktplatz und bei der Fahrt zur Autobahn in einem Waldstück flogen trotz Polizeieskorte Flaschen auf Autos, Seitenspiegel wurden abgetreten, zwei Fahrzeuge beschädigt. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Nicht nur die Szenen nach Abpfiff machten das Gastspiel des Kiezklubs aus Leipzigs Süden bei den selbst ernannten Schildbürgern unweit von Torgau erneut zum Skandal. Bereits vor Anpfiff hatten Spieler und Verantwortliche der »Sterne« T-Shirts mit der Aufschrift »Nazis raus aus den Stadien« auf Geheiß des Vereins, des Schiedsrichters und des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) ausziehen müssen. Der Grund: Das Shirt, das die RSL-Mitglieder aus Solidarität zum SV Babelsberg 03 trugen, wurde als Provokation gedeutet. Der Brandenburger Regionalligist war seinerseits vom Nordostdeutschen Fußballverband zu 7000 Euro Strafe verurteilt worden, weil seine Anhänger im Spiel gegen Energie Cottbus »Nazischweine raus« skandiert hatten, während im Gästeblock Naziparolen gegrölt und der Hitlergruß gezeigt worden war. Zum Verbot der Solidaritäts-Shirts erklärte Schildaus Vereinspräsident Uwe Tempel der »Torgauer Zeitung«, die Aufschrift sei gegen die Absprachen gewesen, »denn dadurch sahen sich wieder andere Zuschauer provoziert.« Ordner hatten zudem versucht, zwei nach dem Abpfiff ausgerollte antifaschistische Banner zu entfernen, was Tumulte auslöste. Die Polizei forderte daraufhin die Leipziger Fans auf, die Banner wieder einzurollen. Engagement gegen Nazis als Provokation für Mitglieder und Fans des Heimvereins? Von Verbandsvertretern und Polizei getragen? Selbst eine Räumung des Gästeblocks soll wegen der auch dort getragenen »Nazis raus«-Shirts im Raum gestanden haben. »Juristisch gesehen ist das hanebüchen«, sagt Jürgen Kasek. Der Jurist und Sprecher der sächsischen Grünen war selbst vor Ort. Man dürfe von jedem Verein erwarten, dass er zu dieser Botschaft stehe. »Das ist keine politische Botschaft, sondern Grundlage unserer Demokratie«, sagt er.

via nd:Neuer Skandal in Sachsens Fußballprovinz

Lehrerin auf Nazi-Demo: Kündigung wirksam

Die fristlose Kündigung einer offenbar rechtsextremen Grundschullehrerin aus Vellahn (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist wirksam. Die Frau hat überraschend ihre Klage gegen die Entlassung aus dem Schuldienst zurückgezogen. Lehrerin nahm an rechtsextremem Aufmarsch teil. Der Fall sorgte im Frühjahr für Schlagzeilen: Die angestellte Lehrerin trat Anfang Mai bei einer Neonazi-Demonstration in Boizenburg auf. Ihre Rede vor Mitgliedern der Szene war gespickt mit rechtsextremen Inhalten. Im Kollegenkreis war die Frau zuvor schon durch eine ausländerfeindliche Haltung aufgefallen. Die Lehrerin wurde zunächst suspendiert. Mitte Juni erfolgte die fristlose Kündigung. In den Fall schaltete sich auch Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) ein. In ihren Augen war die Lehrerin wegen ihres aktiven Auftretens bei einem rechtsextremen Aufmarsch nicht mehr haltbar. Nach der Suspendierung einer Lehrerin, die an einer Neonazi-Demonstration mitgewirkt hatte, werden weitergehende Konsequenzen gefordert. Kritik äußert in Vellahn aber kaum jemand. Video (01:52 min) Prominenten Anwalt engagiert Die Grundschullehrerin wehrte sich gegen die Kündigung vor dem Arbeitsgericht Schwerin (AZ.: 5 Ca 976/17). Als Rechtsanwalt engagierte sie Peter Richter, den stellvertretenden NPD-Vorsitzenden im Saarland

via ndr: Lehrerin auf Nazi-Demo: Kündigung wirksam

Attacke in der Straßenbahn Betrunkener 35-Jähriger schlägt Syrer

In einer Straßenbahn in Halle ist es zu einem fremdenfeindlichen Angriff gekommen. Verletzt wurde dabei niemand, teilte die Polizei in Halle am Mittwochmorgen mit. Ein 35-jähriger Deutscher habe einen 17-jährigen Syrer am Dienstagabend erst mehrmals mit fremdenfeindlichen Äußerungen beleidigt. Anschließend trat der 35-Jährige dem jungen Mann gegen die Beine und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

via mz-web: Attacke in der Straßenbahn Betrunkener 35-Jähriger schlägt Syrer

28-Jährige will Verhüllungsverbot zu Fall bringen – #winterkannkommen

50 Euro Strafe hätte eine 28-jährige Psychologin in Wien zahlen sollen, weil sie ihren Schal teilweise vor dem Gesicht getragen hat. Doch sie weigerte sich und will jetzt mit ihrem Anwalt das neue Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz zu Fall bringen. Der Vorfall ereignete sich vor einer Woche, am 11. Oktober, in Wien-Ottakring. Nora Först, die an der Uni Wien als Psychologin forscht und lehrt, war gerade auf dem Heimweg, als sie auf dem Lerchenfelder Gürtel von zwei Polizisten aufgehalten wird – weil sie einen Schal trug. „Ich habe auf mein Handy geschaut, und wenn ich nach unten schaue, sind mein Mund und meine Nase natürlich im Schal“, schildert die 28-Jährige im „Wien heute“-Interview. „Wenn ich allerdings hochschaue, sieht man mein Gesicht“. Das habe sie den Beamten auch gesagt. „Von meiner Seite keine Provokation“ Die Situation sei dann immer unangenehmer geworfen, erzählt Först. In der Anzeigeschrift der Polizisten heißt es, dass die Angehaltene nicht kooperativ gewesen sei und gesagt habe, dass das Gesetz lächerlich sei. „De facto gab es von meiner Seite überhaupt keine Provokation“, meint die Psychologin. „Die Provokation, die da vielleicht entstanden ist, war die Frage, warum ich meinen Ausweis zeigen sollte.“ Sie habe den Schal jedoch heruntergenommen und höflich mit den Beamten gesprochen. (…) Laut den Beamten sei die Frau jedoch äußerst unkooperativ und auch uneinsichtig gewesen, so Fürst. Deshalb habe es auch nicht nur eine Abmahnung gegeben, sondern ein Organmandat und eine Identitätsfeststellung. Weil die Frau die Bezahlung der Strafe abgelehnt habe, sei sie angezeigt worden. Grundsätzlich sei das Anlegen eines Schals nicht verboten, „aber mit dem neuen Anti-Verhüllungsgesetz ist es natürlich verboten, sein Gesicht mit einem Schal zu bedecken.“

via orf: 28-Jährige will Verhüllungsverbot zu Fall bringen

Protests by Polish Anti-Fascist Group Lead to Withdrawal of Antisemitic Figurines From Parliament Gift Shop in Warsaw

One of Poland’s leading anti-racist organizations has successfully prevented the continued sale of antisemitic figurines at a gift shop inside the Polish Parliament building in Warsaw, following several weeks of quiet protest. Rafal Pankowski — a Warsaw-based scholar and cofounder of the anti-fascist organization “Nigdy Wiecej” (Never Again) — told The Algemeiner on Thursday that his group had raised the issue earlier this year, after he noticed that the figurines — which depicted Jews as wealthy moneylenders and financiers — were on sale at the shop. Among those with whom the issue was raised was Warsaw’s deputy mayor, Michał Olszewski. However, a subsequent visit to the shop by one of Pankowski’s associates revealed that the figurines were still on sale. Last week, at a meeting at the office of Polish Human Rights Commissioner Adam Bodnar, Pankowski again publicly protested the sale of the figurines, notifying the Polish media and a number of Polish MPs as to their availability at the Parliament shop. According to Pankowski, the dolls were removed from sale following the intervention of the speaker of the Polish Parliament, Marek Kuchcinski. Pankowski said the figurines “represent a deeply-rooted negative stereotype of the greedy Jew in the Polish culture.” “They have become widespread in Poland in the last two decades or so; in fact, they were not widespread before that,” he noted. A Vice investigation published earlier this week observed that such figurines are regarded by many Poles as a positive good luck charm, with one wood-carver claiming that he made the figurines to “honor” of the memory of Poland’s Jewish population, 90 percent of whom were murdered during the Nazi Holocaust.

via algemeiner: Protests by Polish Anti-Fascist Group Lead to Withdrawal of Antisemitic Figurines From Parliament Gift Shop in Warsaw